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Statistik
UEFA Intertoto Cup |
 8.Jahrgang |
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Geschichte
Der
UEFA Intertoto Cup, meist kurz als „UI-Cup“ bezeichnet,
war ein Fußball-Europapokal-Wettbewerb für Vereine, die
in der lokalen Meisterschaftssaison die direkte
Qualifikation für den UEFA-Pokal knapp verpasst haben.
Diese Klubs erhielten über den UI-Cup die Möglichkeit,
doch noch am UEFA-Pokal teilzunehmen. Auf Grund dieser
letzten Chance wurde er umgangssprachlich auch
„Strohhalm-Cup“, „Trost-Cup“ oder „Cup der guten
Hoffnung“ genannt. Der UI-Cup wurde in der Saison
2008/09 zum letzten Mal ausgetragen.]
Der Intertoto-Cup wurde einerseits ins Leben gerufen, um
in der Sommerzeit Spiele für die nationalen
Toto-Gesellschaften anbieten zu können, andererseits um
auch kleineren Vereinen die Möglichkeit zu geben
internationale Spiele zu bestreiten. Der Intertoto-Cup
ist der Nachfolger des 1967 letztmalig ausgetragenen
International Football Cup (IFC) und bestand bis 1994
aus Gruppenspielen, bei denen es stets mehrere Sieger
gab. 1995 wurde der Intertoto-Cup zum UEFA Intertoto-Cup
und wird seit diesem Zeitpunkt von der UEFA
ausgerichtet. Im Zuge dessen wurden die Gruppenspiele um
Finalspiele ergänzt, in denen sich die drei Sieger (1995
waren es nur zwei) für die erste Runde des UEFA-Pokals
qualifizieren konnten. Im Jahre 1998 schließlich wurde
die Gruppenphase abgeschafft. Seit dieser Zeit wurden
die Sieger im Pokalmodus (der Sieger qualifiziert sich
für die nächste Runde, der Verlierer scheidet aus) nach
fünf Runden mit Hin- und Rückspiel ermittelt. Insgesamt
nahmen pro Saison 61 Mannschaften aus dem europäischen
Vereinsfußball teil. Die stärkeren Mannschaften wurden
direkt für die zweite oder dritte Runde gesetzt. Nach
der fünften Runde standen drei Sieger fest, welche sich
für den UEFA-Pokal qualifizieren. Der 1995 durch den
UI-Cup qualifizierte Verein Girondins Bordeaux erreichte
sogar das Finale des UEFA-Pokals. Am 30. November 2007
wurde von der UEFA beschlossen, dass der UI-Cup zur
Saison 2009/10 abgeschafft wird. Dafür werden in der
UEFA Europa League, dem Nachfolgewettbewerb des UEFA
Cups, mehr Startplätze für schwächere Länder geschaffen
und eine weitere Qualifikationsrunde gespielt.
Geschichte
deutscher Teams im UI-Cup
Bis zur Saison 2004/05 erhielt Deutschland zwei, drei
oder vier Startplätze. Die Vereine, die am Ende der
Saison auf Platz sechs, sieben und acht (ggf. neun) der
Tabelle der Fußball-Bundesliga landeten, waren für den
UI-Cup qualifiziert. Deutsche Mannschaften stiegen
aufgrund der hohen Platzierung Deutschlands in der
UEFA-Fünfjahreswertung erst ab der zweiten oder dritten
Runde des UI-Cup-Wettbewerbs ein. Seit der Saison
2006/07 erhält jeder Verband nur noch einen Startplatz,
für die Sieger der dritten Runde geht es in der
UEFA-Cup-Qualifikation weiter.
Die deutschen
Teilnehmer der letzten Jahre:
2000 meldeten sich VfL Wolfsburg und der VfB Stuttgart
für den UI-Cup. Die Vereine belegten in der Saison
1999/2000 die Plätze sieben und acht in der Liga. Der
VfB Stuttgart gewann, und qualifizierte sich somit für
den UEFA-Pokal. Der VfL Wolfsburg konnte sich nicht
durchsetzen.
2001 waren es Werder Bremen, VfL Wolfsburg und der TSV
1860 München. Die Vereine belegten am Ende der Saison in
der Meisterschaft zwar nur die Plätze sieben, neun und
elf, da sich jedoch der 1. FC Kaiserslautern (Achter)
und der 1. FC Köln (Zehnter) nicht für den UI-Cup
gemeldet hatten, konnten die Vereine nachrücken. Die
Vereine bis Platz sechs starteten in der Champions
League (Platz 1–2), Champions-League-Qualifikation (3-4)
und im UEFA-Pokal (5–6).
2002 hatte die Bundesliga aufgrund der
UEFA-Fünfjahreswertung noch einen direkten
UEFA-Pokal-Platz mehr und nur zwei Vereine (Platz sieben
und acht) durften in den UI-Cup. Es waren Stuttgart und
Kaiserslautern. Der VfB gewann den Wettbewerb und
qualifizierte sich für den UEFA-Pokal.
2003 stiegen Werder Bremen, der FC Schalke 04 und VfL
Wolfsburg (Platz sechs bis acht) in der dritten Runde
des UI-Cup-Wettbewerbs ein, weil Deutschland im Vorjahr
in der UEFA-Wertung herabgestuft worden war.
2004 waren Borussia Dortmund (in der 3. Runde
ausgeschieden), der FC Schalke 04 (einer der drei
Sieger) und Hamburger SV (im Halbfinale ausgeschieden)
(jeweils Einstieg in der dritten Runde des UI-Cups) und
VfL Wolfsburg (Einstieg in der 2. Runde und gleich gegen
FC Thun ausgeschieden) von den Bundesliga-Plätzen sechs
bis zehn der Tabelle für den UI-Cup qualifiziert.
Wolfsburg kam als Zehnter in den UI-Cup, weil Hansa
Rostock (Neunter) verzichtete. Die DFL hatte sich im
Jahr 2004 erfolgreich auf einen durch den Verzicht des
italienischen Fußballverbandes zusätzlich frei
gewordenen Platz beworben und stellte deshalb vier
Teilnehmer.
2005 nahmen Borussia Dortmund (in der 3. Runde
eingestiegen und gleich ausgeschieden), Hamburger SV (ab
der dritten Runde) und VfL Wolfsburg (ab der zweiten
Runde) am Wettbewerb teil, Wolfsburg rückte als
Tabellenneunter erneut nach, da der Sechste Bayer 04
Leverkusen bereits für den UEFA-Pokal qualifiziert war
(die Pokalfinalteilnehmer FC Bayern München und FC
Schalke 04 waren für die Champions League qualifiziert).
2006 nahm Hertha BSC teil (in der 3. Runde eingestiegen
und gewonnen, damit die zweite Runde der
UEFA-Cup-Qualifikation erreicht.)
2007 qualifizierte sich der Hamburger SV (in der 3.
Runde eingestiegen und gewonnen, damit die zweite Runde
der UEFA-Cup-Qualifikation erreicht.)
2008 zog der VfB Stuttgart dank Platz 6 in der
Bundesliga direkt in die 3. Runde des UI-Cups ein und
qualifizierte sich nach einer Auswärtsniederlage (0:1)
und einem Heimsieg (3:0 n.V.) gegen Saturn Ramenskoje
für die zweite Qualifikationsrunde des UEFA-Cups
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