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Magazin für Tradition, Mythos und Kultur
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  unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V.       10. Jahrgang

 
 
 


 
    
Donnerstag, 14.08.2008, 18:30 Uhr
 
VfB Stuttgart - FC ETO Györ
 

2 : 1  (2 : 1)

 
Schiedsrichter Zuschauer
Paulo Manuel Gomes Costa (POR)
11.000
Aufstellung
1 Jens Lehmann
3 Ricardo Osorio
5 Serdar Tasci
7 Martin Lanig
8 Jan Simak
9 Ciprian Marica
10 Yildiray Bastürk
19 Roberto Hilbert
21 Ludovic Magnin
28 Sami Khedira
33 Mario Gomez
1 Sasa Stevanovic
3 Zoltán Kovacs
5 Istvan Bank
7 Antal Jäkl
8 György Joszi
9 Zoltán Böör
14 Daniel Völgyi
19 Petér Bajzát
23 Tibor Todoky
26 Zoran Supic
29 Tamas Koltai
Tore
13. Min 1:0  Serdar Tasci
32. Min 2:0  Ciprian Marica
45. Min 2:1  Zoltán Böör
    
Auswechslungen
81. Min Martin Lanig
  Pavel Pardo
81. Min Yildiray Bastürk
  Thomas Hitzlsperger
81. Min Ciprian Marica
  Manuel Fischer
46. Min Daniel Völgyi
  Balázs Nikolov
76. Min Petér Bajzát
  Zoltán Kovacs II
85. Min Antal Jäkl
  David Pakolicz
Karten
 
 
57. Min Antal Jäkl
88. Min. David Pakolicz
Trainer
Armin Veh
Sandor Egervari

Ein hartes Stück Arbeit

Im Vergleich zum 5:0-Erfolg im DFB-Pokal beim FC Hansa Lüneburg stellte VfB-Coach Armin Veh sein Team gegen den FC ETO Györ gleich auf mehreren Positionen um. In der Viererkette wurden Arthur Boka und Matthieu Delpierre, der leichte Knieprobleme hatte, geschont. Für Ricardo Osorio, der ins Abwehrzentrum rückte, verteidigte Roberto Hilbert hinten rechts und Ludovic Magnin bezog auf links seinen angestammten Posten. Sami Khedira und der im Pokal gesperrte Jan Simak kamen im Mittelfeld für Thomas Hitzlsperger und Pavel Pardo. Der zuletzt angeschlagene Yildiray Bastürk spielte auf der rechten Außenbahn. Dagegen setzte Armin Veh im Angriff wieder auf Mario Gomez und Ciprian Marica.

Frühe Führung durch Tasci

Den ersten Akzent der UEFA-Cup Qualifikationspartie setzte nach zwei Spielminuten das Team von Sandor Egervari. Stürmer Peter Bajzát holte einen Eckstoß heraus, der jedoch von der VfB-Defensive geklärt werden konnte. In der Folgezeit suchte dann auch der VfB den Weg nach vorne und verbuchte seinerseits einen Eckball, den Jan Simak in den Sechzehner beförderte. Zwar konnten die Ungarn die Kugel zunächst aus der direkten Gefahrenzone befördern, ohne die Situation aber ganz zu entschärfen, so dass ein Flankenschlag aus dem VfB-Mittelfeld wieder im Strafraum des FC ETO landete, denn aber Roberto Hilbert und Ciprian Marica in aussichtsreicher Position verpassten. Der VfB erhöhte nun die Schlagzahl und setzte den Gegner zusehends unter Druck, offenbarte allerdings noch die ein oder andere Ungenauigkeit im Passspiel. Die nächste gute Möglichkeit bot sich Ciprian Marica nach zwölf Minuten, der auf Höhe der Strafraumgrenze von Martin Lanig angespielt wurde und direkt abzog, so dass ETO-Keeper Sasa Stefanovic sein ganzes Können aufbieten musste, um den Ball noch über die Latte zu lenken.Sechzig Sekunden später musste der ungarische Schlussmann dann aber doch hinter sich greifen. Denn Serdar Tasci vollendete Jan Simaks Eckstoß per Kopf zur 1:0-Führung des VfB. Und die Veh-Elf blieb am Drücker. Der FC ETO Györ wurde früh in seinen Aufbaubemühungen gestört, was dem VfB eine Serie von Eckbällen einbrachte, die jedoch keinen weiteren Torerfolg nach sich zogen. Auch Jan Simaks gut getimter Freistoß in der 23. Spielminute verfehlte sein Ziel knapp. Besser machte es Ciprian Marica gut zehn Minuten später. Der Rumäne überraschte Zoltán Kovacs, der als letzter Mann den Ball von Keeper Stevanovic zugepasst bekam und jagte dem ETO-Verteidiger die Kugel ab. Allein auf den Torspieler zustürmend zeigte er keine Nerven und schloss trocken zum 2:0 aus VfB-Sicht ab. Eine leise Antwort gab ETO kurz darauf in Person von Zoltán Böör, dessen Schussversuch für Jens Lehmann allerdings kein Problem darstellte. Jubeln durfte Böör aber schließlich in der 45. Minute, als sein Teamkapitän Antal Jäkl mit einem überharten Einsatz gegen Sami Khedira den Ball eroberte und diesen dem ungarischen Nationalspieler an der Strafraumgrenze zusteckte, der postwendend und unhaltbar für Jens Lehmann den Anschlusstreffer für die Gäste markierte. Sami Khedira hatte einen Tritt auf das Sprunggelenk anbekommen und musste noch behandelt werden, bevor Schiedsrichter Paulo Manuel Gomes Costa zum Pausentee bat.

Keine weiteren Treffer

Während Sami Khedira nach der Halbzeitpause jedoch weitermachen konnte, gab es auf Seiten von Györ den ersten Wechsel der Partie. Sandor Egervari ersetzte in der Pause Linksverteidiger Daniel Völgyi durch Balázs Nikolov, der sich in der 50. Minute gleich gut einführte mit einer scharfen Flanke auf György Joszi, dessen Kopfballabnahme aber zum Glück der VfB-Abwehr zu ungenau war und das Tor von Jens Lehmann klar verfehlte. Doch der FC ETO hatte Morgenluft gewittert und versuchte in dieser Phase der Partie Druck aufzubauen, was dem VfB aber mehr Räume zu eigenen Offensivaktionen eröffnete. Die Chancen für das Team von Armin Veh häuften sich, doch weder Mario Gomez, noch Jan Simak oder Ciprian Marica gelang es aus zahlreichen guten Möglichkeiten Kapital zu schlagen. Sandor Egervari reagierte und ließ seine Elf nun vermehrt auf Konter spielen, worunter der Spielfluss in der Folgezeit erkennbar litt. Dem VfB fiel es ab Mitte der zweiten Halbzeit schwerer, sich gute Torraumszenen zu erarbeiten, auch wenn sich Jan Simak, Yildiray Bastürk und Martin Lanig im Mittelfeld redlich mühten, ihre Sturmkollegen mit Zuspielen zu füttern. Der FC ETO verteidigte clever, hielt in den Zweikämpfen entschlossen dagegen und wagte sporadische Vorstöße in Richtung Jens Lehmann. Zehn Minuten vor dem Ende zog Armin Veh dann alle Joker und brachte mit Kapitän Thomas Hitzlsperger, Pavel Pardo und Manuel Fischer gleich drei frische Kräfte auf einmal für die große Schlussoffensive in eine Partie, die für Yildiray Bastürk, Martin Lanig und Ciprian Marica damit vorzeitig beendet war. Noch einmal warf der VfB alles nach vorne, aber ein weiteres Mal ins Tor wollte der Ball an diesem Donnerstagabend in der Mercedes-Benz Arena nicht mehr bis zum Schlusspfiff des portugiesischen Schiedsrichters.

Der VfB vergab gegen den FC ETO zu viele klare Torchancen und verpasste es so, sich eine noch bessere Ausgangsposition für das Auswärtsmatch im ungarischen Györ zu verschaffen. Die Mannschaft von Armin Veh hatte es aber im Verlauf der Partie auch mit einem immer tiefer stehenden Gegner zu tun, der sich ab Mitte der zweiten Hälfte fast ausschließlich aufs Konterspiel verlagerte, was den gesamten Spielfluss zusehends hemmte.

Stimmen zum Spiel
     
   
     
   
     
   
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