Donnerstag, 14.08.2008, 18:30 Uhr
VfB Stuttgart - FC ETO Györ
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Schiedsrichter |
Zuschauer |
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Paulo Manuel Gomes Costa (POR)
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11.000
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Aufstellung |
1 Jens Lehmann
3 Ricardo Osorio
5 Serdar Tasci
7 Martin Lanig
8 Jan Simak
9 Ciprian Marica
10 Yildiray Bastürk
19 Roberto Hilbert
21 Ludovic Magnin
28 Sami Khedira
33 Mario Gomez
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1 Sasa Stevanovic
3 Zoltán Kovacs
5 Istvan Bank
7 Antal Jäkl
8 György Joszi
9 Zoltán Böör
14 Daniel Völgyi
19 Petér Bajzát
23 Tibor Todoky
26 Zoran Supic
29 Tamas Koltai
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Tore |
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13. Min |
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1:0 Serdar Tasci |
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32. Min |
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2:0 Ciprian Marica |
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45. Min |
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2:1 Zoltán Böör |
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Auswechslungen |
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81. Min |
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Martin Lanig |
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Pavel Pardo |
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81. Min |
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Yildiray Bastürk |
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Thomas Hitzlsperger |
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81. Min |
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Ciprian Marica |
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Manuel Fischer |
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46. Min |
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Daniel Völgyi |
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Balázs Nikolov |
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76. Min |
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Petér Bajzát |
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Zoltán Kovacs II |
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85. Min |
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Antal Jäkl |
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David Pakolicz |
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Karten |
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57. Min |
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Antal Jäkl |
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88. Min. |
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David Pakolicz |
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Trainer |
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Armin Veh
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Sandor Egervari
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Ein hartes Stück Arbeit

Im
Vergleich zum 5:0-Erfolg im DFB-Pokal beim FC
Hansa Lüneburg stellte VfB-Coach Armin Veh sein
Team gegen den FC ETO Györ gleich auf mehreren
Positionen um. In der Viererkette wurden Arthur
Boka und Matthieu Delpierre, der leichte
Knieprobleme hatte, geschont. Für Ricardo
Osorio, der ins Abwehrzentrum rückte,
verteidigte Roberto Hilbert hinten rechts und
Ludovic Magnin bezog auf links seinen
angestammten Posten. Sami Khedira und der im
Pokal gesperrte Jan Simak kamen im Mittelfeld
für Thomas Hitzlsperger und Pavel Pardo. Der
zuletzt angeschlagene Yildiray Bastürk spielte
auf der rechten Außenbahn. Dagegen setzte Armin
Veh im Angriff wieder auf Mario Gomez und
Ciprian Marica.
Frühe Führung durch Tasci
Den ersten Akzent der UEFA-Cup
Qualifikationspartie setzte nach zwei
Spielminuten das Team von Sandor Egervari.
Stürmer Peter Bajzát holte einen Eckstoß heraus,
der jedoch von der VfB-Defensive geklärt werden
konnte. In der Folgezeit suchte dann auch der
VfB den Weg nach vorne und verbuchte seinerseits
einen Eckball, den Jan Simak in den Sechzehner
beförderte. Zwar konnten die Ungarn die Kugel
zunächst aus der direkten Gefahrenzone
befördern, ohne die Situation aber ganz zu
entschärfen, so dass ein Flankenschlag aus dem
VfB-Mittelfeld wieder im Strafraum des FC ETO
landete, denn aber Roberto Hilbert und Ciprian
Marica in aussichtsreicher Position verpassten.
Der VfB erhöhte nun die Schlagzahl und setzte
den Gegner zusehends unter Druck, offenbarte
allerdings noch die ein oder andere
Ungenauigkeit im Passspiel. Die nächste gute
Möglichkeit bot sich Ciprian Marica nach zwölf
Minuten, der auf Höhe der Strafraumgrenze von
Martin Lanig angespielt wurde und direkt abzog,
so dass ETO-Keeper Sasa Stefanovic sein ganzes
Können aufbieten musste, um den Ball noch über
die Latte zu lenken.

Sechzig
Sekunden später musste der ungarische
Schlussmann dann aber doch hinter sich greifen.
Denn Serdar Tasci vollendete Jan Simaks Eckstoß
per Kopf zur 1:0-Führung des VfB. Und die
Veh-Elf blieb am Drücker. Der FC ETO Györ wurde
früh in seinen Aufbaubemühungen gestört, was dem
VfB eine Serie von Eckbällen einbrachte, die
jedoch keinen weiteren Torerfolg nach sich
zogen. Auch Jan Simaks gut getimter Freistoß in
der 23. Spielminute verfehlte sein Ziel knapp.
Besser machte es Ciprian Marica gut zehn Minuten
später. Der Rumäne überraschte Zoltán Kovacs,
der als letzter Mann den Ball von Keeper
Stevanovic zugepasst bekam und jagte dem
ETO-Verteidiger die Kugel ab. Allein auf den
Torspieler zustürmend zeigte er keine Nerven und
schloss trocken zum 2:0 aus VfB-Sicht ab. Eine
leise Antwort gab ETO kurz darauf in Person von
Zoltán Böör, dessen Schussversuch für Jens
Lehmann allerdings kein Problem darstellte.
Jubeln durfte Böör aber schließlich in der 45.
Minute, als sein Teamkapitän Antal Jäkl mit
einem überharten Einsatz gegen Sami Khedira den
Ball eroberte und diesen dem ungarischen
Nationalspieler an der Strafraumgrenze
zusteckte, der postwendend und unhaltbar für
Jens Lehmann den Anschlusstreffer für die Gäste
markierte. Sami Khedira hatte einen Tritt auf
das Sprunggelenk anbekommen und musste noch
behandelt werden, bevor Schiedsrichter Paulo
Manuel Gomes Costa zum Pausentee bat.
Keine weiteren Treffer

Während
Sami Khedira nach der Halbzeitpause jedoch
weitermachen konnte, gab es auf Seiten von Györ
den ersten Wechsel der Partie. Sandor Egervari
ersetzte in der Pause Linksverteidiger Daniel
Völgyi durch Balázs Nikolov, der sich in der 50.
Minute gleich gut einführte mit einer scharfen
Flanke auf György Joszi, dessen Kopfballabnahme
aber zum Glück der VfB-Abwehr zu ungenau war und
das Tor von Jens Lehmann klar verfehlte. Doch
der FC ETO hatte Morgenluft gewittert und
versuchte in dieser Phase der Partie Druck
aufzubauen, was dem VfB aber mehr Räume zu
eigenen Offensivaktionen eröffnete. Die Chancen
für das Team von Armin Veh häuften sich, doch
weder Mario Gomez, noch Jan Simak oder Ciprian
Marica gelang es aus zahlreichen guten
Möglichkeiten Kapital zu schlagen. Sandor
Egervari reagierte und ließ seine Elf nun
vermehrt auf Konter spielen, worunter der
Spielfluss in der Folgezeit erkennbar litt. Dem
VfB fiel es ab Mitte der zweiten Halbzeit
schwerer, sich gute Torraumszenen zu erarbeiten,
auch wenn sich Jan Simak, Yildiray Bastürk und
Martin Lanig im Mittelfeld redlich mühten, ihre
Sturmkollegen mit Zuspielen zu füttern. Der FC
ETO verteidigte clever, hielt in den Zweikämpfen
entschlossen dagegen und wagte sporadische
Vorstöße in Richtung Jens Lehmann. Zehn Minuten
vor dem Ende zog Armin Veh dann alle Joker und
brachte mit Kapitän Thomas Hitzlsperger, Pavel
Pardo und Manuel Fischer gleich drei frische
Kräfte auf einmal für die große Schlussoffensive
in eine Partie, die für Yildiray Bastürk, Martin
Lanig und Ciprian Marica damit vorzeitig beendet
war. Noch einmal warf der VfB alles nach vorne,
aber ein weiteres Mal ins Tor wollte der Ball an
diesem Donnerstagabend in der Mercedes-Benz
Arena nicht mehr bis zum Schlusspfiff des
portugiesischen Schiedsrichters.
Der VfB vergab gegen den FC ETO zu viele klare
Torchancen und verpasste es so, sich eine noch
bessere Ausgangsposition für das Auswärtsmatch
im ungarischen Györ zu verschaffen. Die
Mannschaft von Armin Veh hatte es aber im
Verlauf der Partie auch mit einem immer tiefer
stehenden Gegner zu tun, der sich ab Mitte der
zweiten Hälfte fast ausschließlich aufs
Konterspiel verlagerte, was den gesamten
Spielfluss zusehends hemmte.
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