UEFA-Pokal, 27.07.2008
Stimmen zum Spiel
VfB-Cheftrainer Armin Veh:
"Wir wussten, dass es heute
schwer werden würde, denn
Saturn ist defensiv sehr gut
organisiert. Zudem ist
kurzfristig auch noch Cacau
ausgefallen. Wir haben das
Spiel kontrolliert, ohne die
Abwehr zu entblößen. Die
Mannschaft ist dann durch
einen Freistoß zum 1:0
belohnt worden.
Schlussendlich haben wir mit
3:0 gewonnen und sind froh,
dass wir gegen einen starken
Gegner weiter gekommen
sind."
Saturn-Coach Gadzhi
Gadzhiev: "Heute
haben sowohl Stuttgart als
auch wir kein gutes Spiel
abgeliefert. Der VfB hatte
in den regulären 90 Minuten
nur eine Chance. Wir haben
uns Mühe gegeben, aber
wahrscheinlich war es heute
einfach nicht unser Tag. Die
Mannschaft hatte Angst in
die Offensive zu gehen."
VfB-Sportdirektor
Horst Heldt: "Das
war ein hartes Stück Arbeit.
Ramenskoje hat sehr
intelligent gespielt. Nach
vorne waren sie zwar nicht
sonderlich gefährlich, aber
hinten war es ein Bollwerk.
Wir haben lange gebraucht,
bis wir es geknackt haben.
Für Ciprian Marica freut es
mich, dass er zwei Tore
gemacht hat. Er ist ein
guter Fußballer und bringt
alles mit, aber bislang hat
es bei ihm am Abschluss
gehapert. Bei Stürmern ist
es ja aber oft so, dass es
besser läuft, wenn sie mal
getroffen haben. Ich hoffe,
dass dies auch auf ihn
zutrifft."
VfB-Doppeltorschütze
Ciprian Marica:
"Ich hatte auch nach dem
Hinspiel Vertrauen in unser
Team. Wir wussten, dass wir
es schaffen können. Es war
ein schweres Spiel, aber wir
sind weiter gekommen und nur
das zählt. Dass die
Zuschauer phasenweise
unzufrieden waren, ist
normal, denn sie haben
darauf gewartet, dass wir
das Spiel früher
entscheiden. Ich bin
glücklich über meine zwei
Tore und dass ich damit der
Mannschaft helfen konnte."
VfB-Linksverteidiger
Ludovic Magnin:
"Ich war nicht glücklich
darüber, dass wir eine
Verlängerung spielen
mussten. Lieber wäre es mir
gewesen, wenn wir nur 90
Minuten gespielt hätten.
Aber Hauptsache, wir sind
weiter. Wir wussten genau,
dass wir das Spiel über eine
Standardsituation
entscheiden können. Davor
hatten wir kaum
Möglichkeiten. Ich denke,
dass wir dieses Jahr bei
Standards auch besonders
stark sein werden. Das Spiel
hat mir sehr gut getan, denn
ich hatte noch kein
Vorbereitungsspiel."
VfB-Torschütze Jan
Simak: "Es war
heute ein bisschen schwer
für uns. Für mich war es das
erste Heimspiel und ich war
deshalb etwas nervös.
Entsprechend viele Fehler
habe ich dann zu Beginn auch
gemacht. Später lief es aber
besser. Wir haben
systematisch gearbeitet,
denn der Gegner hat gut
gespielt und ist kompakt
gestanden. Durch eine
Standardsituation haben wir
dann das Spiel entschieden."
Saturn-Stürmer Marko
Topic: "Der VfB hat
gut gespielt, die
entscheidenden Tore
geschossen und letztlich
auch verdient gewonnen. In
der letzten halben Stunde
der zweiten Hälfte waren wir
nicht mehr so frisch, denn
wir sind viel gereist und
waren viel im Flugzeug
unterwegs. Aber das Leben
geht auch nach dieser
Niederlage für uns weiter."
VfB-Stürmer Manuel
Fischer: "Es war
unser großes Ziel, eine
Runde weiter zu kommen. Die
Vorbereitung war sehr hart,
wir hatten alle schwere
Beine, nicht erst in der
Verlängerung.
Dass die U19 den Titel
geholt hat, freut mich für
die Mannschaft. Aber ich bin
trotzdem der Meinung, dass
mir die 20 Tage hier beim
VfB gut getan haben."
VfB-Kapitän Pavel
Pardo: "Wichtig
ist, dass wir nach einem
harten Stück Arbeit eine
Runde weiter sind.
Ramenskoje ist heute sehr
tief gestanden und hat
eigentlich nur verteidigt.
Bei solchen Spielen ist es
wichtig, dass man auch mal
aus einer Standardsituation
ein Tor macht, wie es Jan
kurz vor Schluss sehr schön
gelungen ist. In der
Verlängerung wollten wir es
dann unbedingt vollends
packen und haben es auch mit
dem nötigen Willen und
Kampfgeist geschafft, die
Partie für uns zu
entscheiden.
Die negative Stimmung gegen
Danijel Ljuboja kann ich
nicht nachvollziehen, denn
er ist ein Teil unserer
Mannschaft und wird von uns
auch akzeptiert."
VfB-Mittelfeldspieler
Roberto Hilbert:
"Anfangs haben wir uns gegen
einen extrem defensiven
Gegner schwer getan. Wir
sind im Moment vielleicht
erst bei 80 Prozent. Aber
wir haben ja auch noch gut
zwei Wochen Zeit, um
ordentlich in die Saison zu
starten.
Vielleicht hat Danijel
Ljuboja in der Vergangenheit
Fehler gemacht. Aber der
Verein hat das mit ihm
geklärt und wir in der
Mannschaft akzeptieren ihn
auch zu einhundert Prozent.
Deshalb sollten dies auch
unsere Fans tun. Denn wir
sind ein Team. Pfiffe und
Missfallensbekundungen gegen
einen einzelnen, sind Pfiffe
und Missfallensbekundungen
gegen die ganze Mannschaft."
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