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Magazin für Tradition, Mythos und Kultur
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  unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V.       10. Jahrgang

 
 
 


 
    

UEFA-Pokal, 27.07.2008
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VfB-Cheftrainer Armin Veh: "Wir wussten, dass es heute schwer werden würde, denn Saturn ist defensiv sehr gut organisiert. Zudem ist kurzfristig auch noch Cacau ausgefallen. Wir haben das Spiel kontrolliert, ohne die Abwehr zu entblößen. Die Mannschaft ist dann durch einen Freistoß zum 1:0 belohnt worden. Schlussendlich haben wir mit 3:0 gewonnen und sind froh, dass wir gegen einen starken Gegner weiter gekommen sind."

Saturn-Coach Gadzhi Gadzhiev: "Heute haben sowohl Stuttgart als auch wir kein gutes Spiel abgeliefert. Der VfB hatte in den regulären 90 Minuten nur eine Chance. Wir haben uns Mühe gegeben, aber wahrscheinlich war es heute einfach nicht unser Tag. Die Mannschaft hatte Angst in die Offensive zu gehen."

VfB-Sportdirektor Horst Heldt: "Das war ein hartes Stück Arbeit. Ramenskoje hat sehr intelligent gespielt. Nach vorne waren sie zwar nicht sonderlich gefährlich, aber hinten war es ein Bollwerk. Wir haben lange gebraucht, bis wir es geknackt haben.
Für Ciprian Marica freut es mich, dass er zwei Tore gemacht hat. Er ist ein guter Fußballer und bringt alles mit, aber bislang hat es bei ihm am Abschluss gehapert. Bei Stürmern ist es ja aber oft so, dass es besser läuft, wenn sie mal getroffen haben. Ich hoffe, dass dies auch auf ihn zutrifft."

VfB-Doppeltorschütze Ciprian Marica: "Ich hatte auch nach dem Hinspiel Vertrauen in unser Team. Wir wussten, dass wir es schaffen können. Es war ein schweres Spiel, aber wir sind weiter gekommen und nur das zählt. Dass die Zuschauer phasenweise unzufrieden waren, ist normal, denn sie haben darauf gewartet, dass wir das Spiel früher entscheiden. Ich bin glücklich über meine zwei Tore und dass ich damit der Mannschaft helfen konnte."

VfB-Linksverteidiger Ludovic Magnin: "Ich war nicht glücklich darüber, dass wir eine Verlängerung spielen mussten. Lieber wäre es mir gewesen, wenn wir nur 90 Minuten gespielt hätten. Aber Hauptsache, wir sind weiter. Wir wussten genau, dass wir das Spiel über eine Standardsituation entscheiden können. Davor hatten wir kaum Möglichkeiten. Ich denke, dass wir dieses Jahr bei Standards auch besonders stark sein werden. Das Spiel hat mir sehr gut getan, denn ich hatte noch kein Vorbereitungsspiel."

VfB-Torschütze Jan Simak: "Es war heute ein bisschen schwer für uns. Für mich war es das erste Heimspiel und ich war deshalb etwas nervös. Entsprechend viele Fehler habe ich dann zu Beginn auch gemacht. Später lief es aber besser. Wir haben systematisch gearbeitet, denn der Gegner hat gut gespielt und ist kompakt gestanden. Durch eine Standardsituation haben wir dann das Spiel entschieden."

Saturn-Stürmer Marko Topic: "Der VfB hat gut gespielt, die entscheidenden Tore geschossen und letztlich auch verdient gewonnen. In der letzten halben Stunde der zweiten Hälfte waren wir nicht mehr so frisch, denn wir sind viel gereist und waren viel im Flugzeug unterwegs. Aber das Leben geht auch nach dieser Niederlage für uns weiter."

VfB-Stürmer Manuel Fischer: "Es war unser großes Ziel, eine Runde weiter zu kommen. Die Vorbereitung war sehr hart, wir hatten alle schwere Beine, nicht erst in der Verlängerung.
Dass die U19 den Titel geholt hat, freut mich für die Mannschaft. Aber ich bin trotzdem der Meinung, dass mir die 20 Tage hier beim VfB gut getan haben."

VfB-Kapitän Pavel Pardo: "Wichtig ist, dass wir nach einem harten Stück Arbeit eine Runde weiter sind. Ramenskoje ist heute sehr tief gestanden und hat eigentlich nur verteidigt. Bei solchen Spielen ist es wichtig, dass man auch mal aus einer Standardsituation ein Tor macht, wie es Jan kurz vor Schluss sehr schön gelungen ist. In der Verlängerung wollten wir es dann unbedingt vollends packen und haben es auch mit dem nötigen Willen und Kampfgeist geschafft, die Partie für uns zu entscheiden.
Die negative Stimmung gegen Danijel Ljuboja kann ich nicht nachvollziehen, denn er ist ein Teil unserer Mannschaft und wird von uns auch akzeptiert."

VfB-Mittelfeldspieler Roberto Hilbert: "Anfangs haben wir uns gegen einen extrem defensiven Gegner schwer getan. Wir sind im Moment vielleicht erst bei 80 Prozent. Aber wir haben ja auch noch gut zwei Wochen Zeit, um ordentlich in die Saison zu starten.
Vielleicht hat Danijel Ljuboja in der Vergangenheit Fehler gemacht. Aber der Verein hat das mit ihm geklärt und wir in der Mannschaft akzeptieren ihn auch zu einhundert Prozent. Deshalb sollten dies auch unsere Fans tun. Denn wir sind ein Team. Pfiffe und Missfallensbekundungen gegen einen einzelnen, sind Pfiffe und Missfallensbekundungen gegen die ganze Mannschaft."

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