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Magazin für Tradition, Mythos und Kultur
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  unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V.      11. Jahrgang

 
 
 


 
 
 
 
  
Spielbericht

Mittwoch, 07.08.2002, 17:00 Uhr

NK Slaven Belupo - VfB Stuttgart    0:1 (0:1)

Zuschauer: 4.000
Schiedsrichter: Hrinak (Slowakei)

Aufstellungen: 
NK Slaven BelupoVfB Stuttgart
1Ivica Solomun1Timo Hildebrand
4Pavo Crnac4Rui Manuel Marques
6Petar Bosnjak5Marcelo José Bordon
7Roy Ferencina7Silvio Meißner
8Srebrenko Posavec8Jens Todt
10Miljenko Kovacic10Krassimir Balakov
11Davor Bajsic12Heiko Gerber
14Zdravko Medimorec (C)14Thomas Schneider
18Igor Gal15Alexander Hleb
26Domagoj Kosic17Jochen Seitz
28Dalibor Bozac18Sean Dundee

Auswechslungen
:
 
46 Min.Tomislav Filipovic
Srebrenko Posavec
55 Min.Mario Kovacevic
Zdravko Medimorec
73 Min.Goran Gersak
Davor Bajsic
40 Min.Ioannis Amanatidis
Alexander Hleb
84 Min.Michael Mutzel
Krassimir Balakov
90 Min.Ioan Viorel Ganea
Sean Dundee

Karten
:
 
Pavo Crnac
Silvio Meißner

Tore
:
0:139. Min.Torschütze: Sean Dundee(Vorlage: Rui Manuel Marques)



Der VfB steht im Finale
Nach dem 2:1-Hinspielsieg im Gottlieb-Daimler-Stadion vor Wochenfrist gewann der VfB auch das Halbfinalrückspiel im UI-Cup bei Slaven Belupo. Das Team von Trainer Felix Magath besiegte die Kroaten dank eines Treffers von Sean Dundee in der 39. Minute verdient mit 1:0 und qualifizierte sich somit für die beiden Finalspiele am 13. und 27. August. Dort trifft der VfB auf den französischen Erstligisten Olympique Lille, der sich gegen Aston Villa durchsetzen konnte.
Auf insgesamt fünf Positionen veränderte VfB-Trainer Felix Magath, der wieder auf das bewährte 4-2-3-1-System setzte, seine Elf im Vergleich zum Hinspiel. Rui Manuel Marques, Heiko Gerber, Jens Todt, Sean Dundee und der wieder genesene Krassimir Balakov spielten anstelle von Andreas Hinkel, Timo Wenzel, Zvonimir Soldo, Ioannis Amanatidis und Ioan Viorel Ganea. 

Verhaltener Anfang beider Teams 
Von Beginn war klar, dass der VfB zunächst nur auf die Spielkontrolle aus war. Die Elf von Trainer Felix Magath ließ in den ersten zwanzig Minuten keine einzige Chance der im Vergleich zum Hinspiel zwar deutlich bemühteren, aber ohne klares System agierenden Gäste zu. Allerdings tauchte auch der VfB zunächst nicht gefährlich im Strafraum der Kroaten auf. Das Spiel fand fast ausschließlich zwischen den beiden Strafräumen statt und bot nur wenige Höhepunkte.
Die erste nennenswerte Chance vergab VfB-Angreifer Jochen Seitz nach einem gelungenen Doppelpass mit Heiko Gerber in der 22. Minute, als er zu ungenau auf Sean Dundee im Zentrum passte, weshalb Belupos Verteidiger Crnac noch in höchster Not klären konnte.
Die Gastgeber kamen dann Mitte des ersten Durchgangs besser ins Spiel und auch zu der ein oder anderen Möglichkeit. Zunächst konnte Rui Manuel Marques eine gefährliche Hereingabe von Kovacic zur Ecke klären, doch im Anschluss an diesen Eckstoß hatten die Kroaten die beste Möglichkeit der gesamten Partie. Eine zu kurze Kopfballabwehr landete vor den Füßen von Domagoj Kosic, dessen Schuss Timo Hildebrand mit Mühe klären konnte. Letztlich war dann noch die Hilfe von Krassimir Balakov von Nöten, der zu einem neuerlichen Eckstoß klärte und auf der Torlinie einen Rückstand verhinderte. 

Dundees Treffer lähmte den Gastgeber
 
Nur drei Minuten später war es wiederum der auffälligste Spieler der Gastgeber, Domagoj Kosic, der nach einem schönen Zuspiel von Bajsic auf der rechten Seite freistand, aber letztlich weit am langen Pfosten des VfB-Tores vorbeizielte.
Gegen Ende der ersten Hälfte übernahm der VfB dann wieder das Kommando und hatte acht Minuten vor der Pause durch einen Schuss des aufgerückten Abwehrchefs Marcelo José Bordon eine gute Möglichkeit, doch Belupos Keeper Solomun konnte zur Ecke klären.
Nur zwei Minuten später war dann aber auch der Torhüter der Kroaten machtlos, als sich Rui Manuel Marques am rechten Flügel gleich gegen zwei Gegner durchsetzte und präzise zur Mitte flankte. Die Hereingabe des Portugiesen köpfte VfB-Stürmer Sean Dundee zum 1:0 ins lange Eck.
Noch vor der Pause war VfB-Trainer Felix Magath dann zum ersten Wechsel gezwungen. Alexander Hleb schied mit Leistenproblemen aus und wurde von Ioannis Amanatidis ersetzt. 

Belupo in Durchgang zwei nur aus der Distanz gefährlich
 
Die Geschichte des zweiten Durchgangs ist schnell erzählt. Die VfB-Defensive um die aufmerksame Innenverteidigung Thomas Schneider und Marcelo José Bordon stand sicher und ließ den planlos anrennenden Gästen nahezu keine Möglichkeit mehr. Lediglich mit Distanzschüssen konnten die Kroaten noch für etwas Gefahr sorgen, doch Ferencina scheiterte nach 56 Minuten genauso wie später Kosic oder der eingewechselte Kovacevic.
Auf der Gegenseite vergab VfB-Regisseur Krassimir Balakov nach 72 Minuten die Vorentscheidung, als er nach einem Ballverlust der Kroaten alleine auf Belupos Schlussmann Solomun zustürmte, aber am reaktionsschnelle Keeper der Kroaten scheiterte.
Zehn Minuten vor dem Ende musste VfB-Keeper Timo Hildebrand ein letztes Mal eingreifen und einen Schuss von Linksverteidiger Bozac mit den Fäusten zur Ecke klären.
In der Schlussminute verpasste Jochen Seitz mit einem Freistoßschlenzer von der linken Seite einen möglichen zweiten VfB-Treffer, als die Kugel nur knapp über das rechte Lattenkreuz des kroatischen Tores flog, weshalb es am Ende beim nicht unverdienten 1:0-Sieg der Magath-Elf blieb.

   
  
   
   
  
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