|
|
Statistik
UEFA Intertoto Cup |
 8.Jahrgang |
| |
Spielbericht
Mittwoch, 31.07.2002, 20:00 Uhr

VfB Stuttgart - NK
Slaven Belupo 2:1 (1:0)

Zuschauer: 5.500
Schiedsrichter: Paratysilva (Portugal)

Aufstellungen:
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
VfB Stuttgart |
 |
NK Slaven Belupo |
 |
|
1 |
 |
Timo Hildebrand |
 |
1 |
 |
Ivica Solomun |
|
2 |
 |
Andreas Hinkel |
 |
4 |
 |
Pavo Crnac (C) |
|
3 |
 |
Timo Wenzel |
 |
6 |
 |
Petar Bosnjak |
|
5 |
 |
Marcelo José Bordon |
 |
7 |
 |
Roy Ferencina |
|
7 |
 |
Silvio Meißner |
 |
10 |
 |
Miljenko Kovacic |
|
9 |
 |
Ioan Viorel Ganea |
 |
13 |
 |
Danijel Radicek |
|
11 |
 |
Ioannis Amanatidis |
 |
15 |
 |
Goran Gersak |
|
14 |
 |
Thomas Schneider |
 |
16 |
 |
Mario Kovacevic |
|
15 |
 |
Alexander Hleb |
 |
18 |
 |
Igor Gal |
|
17 |
 |
Jochen Seitz |
 |
26 |
 |
Domagoj Kosic |
|
20 |
 |
Zvonimir Soldo |
 |
28 |
 |
Dalibor Bozac |
Auswechslungen:
 |
 |
 |
 |
 |
|
46 Min. |
 |
Christian Tiffert |
 |
 |
Zvonimir Soldo |
 |
|
54 Min. |
 |
Sean Dundee |
 |
 |
Ioannis Amanatidis |
 |
|
 |
 |
 |
|
46 Min. |
 |
Srebrenko Posavec |
 |
 |
Mario Kovacevic |
 |
|
67 Min. |
 |
Zdravko Medimorec |
 |
 |
Petar Bosnjak |
 |
|
72 Min. |
 |
Davor Bajsic |
 |
 |
Goran Gersak |
 |
|
Karten:
 |
 |
|
|
 |
 |
 |
|
|
 |
Igor Gal |
 |
|
|
 |
Dalibor Bozac |
 |
|
|
 |
Danijel Radicek |
 |
|
|
 |
Roy Ferencina |
 |
|
|
 |
Domagoj Kosic |
 |
|
Tore:
 |
 |
 |
 |
 |
|
1:0 |
 |
9. Min. |
 |
Torschütze: Thomas Schneider (Vorlage:
Jochen Seitz) |

|
|
2:0 |
 |
62. Min. |
 |
Torschütze: Thomas Schneider (Vorlage:
Jochen Seitz) |

|
|
2:1 |
 |
84. Min. |
 |
Torschütze: Davor Bajsic (Vorlage:
Danijel Radicek) |

|
Knapper Sieg gegen Belupo

5.120 Zuschauer waren am Abend im Gottlieb-Daimler-Stadion Zeuge davon,
wie der VfB eine große Chance auf den fast schon sicheren Einzug ins
UI-Cup-Finale vergab. Die Elf von Trainer Felix Magath gewann gegen eine
bis zur Schlussphase erschreckend schwache kroatische Mannschaft von NK
Slaven Belupo nur mit 2:1 und muss sich somit im Rückspiel mächtig
strecken, um den Einzug ins Finale perfekt zu machen.
In den letzten zehn Minuten baute die Elf von Trainer Felix Magath den
schwachen Gegner durch eigene Fehler auf und ließ noch das durchaus
vermeidbare und schmerzhafte Gegentor zu.
Frühe Führung durch Thomas Schneider
Die erste Chance des Spiels führte direkt zur
VfB-Führung, nachdem beide Teams die ersten Minuten
äußerst verhalten angingen. Thomas Schneider köpfte eine
Ecke von Jochen Seitz schulmäßig ins lange Eck zum 1:0
ein.
Auch in der Folgezeit der gesamten ersten Hälfte war der
VfB jederzeit Herr der Lage und hatte weitere
Torchancen. Die Gäste aus Kroatien kamen derweil im
ersten Durchgang kein einziges Mal bis in den Strafraum
des VfB.
Ioan Viorel Ganea und Ioannis Amanatidis verpassten nach
einer guten Viertelstunde eine Flanke von Timo Wenzel
gleich im Doppelpack und nur wenige Minuten später
scheiterte VfB-Heimkehrer Ianni Amanatidis im Anschluss
an einen langen Ball von Marcelo José Bordon mit einer
Direktabnahme am aufmerksamen kroatischen Schlussmann
Solomun.
Notbremse von Gal gab nur gelb
Exakt nach einer halen Stunde machte der ansonst sichere
Schiedsrichter Paratysilva aus Portugal seinen einzigen
nennenswerten Fehler der Partie. Nach einem weiten Ball
war Ianni Amanatidis der gesamten Abwehr von Slaven
Belupo entwischt und konnte alleine auf das Gäste-Tor
zustürmen. Belupos Verteidiger Gal hinderte den
VfB-Griechen aber mit einem Griff an die Schulter und
sah dafür nur die gelbe anstatt die rote Karte. Den
fälligen Freistoß von Silvio Meißner konnte Gäste-Keeper
Solomun mit Mühe parieren.
Unmittelbar vor der Pause vergab VfB-Kapitän Zvonimir
Soldo die große Chance zum 2:0. Eine präzise Flanke von
Jochen Seitz köpfte der VfB-Spielführer überhastet am
kurzen Eck des kroatischen Tores vorbei.
Mit einer 1:0-Führung ging es in die Kabinen.
Schneiders zweiter Treffer folgte nach einer guten
Stunde
Der VfB tat sich auch im zweiten Durchgang
gegen die defensiven und destruktiven Gäste in
spielerischer Hinsicht schwer. Aus dem Mittelfeld kamen
zu wenige Impulse, woran auch die Einwechslung von
Christian Tiffert zur Pause für den angeschlagenen
Kapitän Zvonimir Soldo nichts änderte.
Gefahr konnte der VfB trotz eines deutlichen
Übergewichts an Ballbesitz meist nur durch Standards
entwickeln. Und so folgte nach 62 Minuten das, was die
spärlichen Zuschauer bereits nach neun Minuten gesehen
hatten. VfB-Verteidiger Thomas Schneider wuchtete zum
zweiten Mal eine Ecke von Jochen Seitz über den Umweg
Lattenunterkannte ins gegnerische Tor zum 2:0. Einziger
Unterschied, dieses Mal kam der Ball von der linken
statt von der rechten Eckfahne.
Nach dem zweiten Treffer agierte die Mannschaft von
Trainer Felix Magath zu passiv gegen die nach wie vor
schwachen Gäste. Einzig der nach 54 Minuten für Ianni
Amanatidis eingewechselte Sean Dundee hatte im Anschluss
an eine Tiffert-Flanke mit einer Direktabnahme noch eine
Chance. Doch der Ball flog letztlich deutlich über den
Querbalken.
Schwache Schlussphase brachte das Gegentor
In den letzten zehn Minuten war der VfB dann nur noch
darauf aus, den sicheren Vorsprung über die Runden zu
bringen und wurde am Ende für seine Passivität böse
bestraft. Zunächst konnte VfB-Keeper Timo Hildebrand
gegen den auf der rechten Seite nach einem
Stellungsfehler in der VfB-Abwehr freistehenden Kovacic
zwar noch zur Ecke klären, doch nur eine Minute nach
dieser Chance zappelte der Ball dann doch im Netz. Nach
einem Freistoß auf die linke Seite war die VfB-Defensive
nicht geordnet und ließ einen Flankenball zu, den der
völlig ungedeckte und erst Mitte des zweiten Durchgangs
eingewechselte Davor Bajsic zum 2:1 ins VfB-Tor köpfte.
Eine Minute später musste VfB-Keeper Timo Hildebrand
erneut gegen den freien Kovacic klären. Auf der
Gegenseite konnte Belupos Torwart Solomun einen
abgefälschten Freistoß von Marcelo José Bordon letztlich
sicher klären.
In der Schlussminute war die Magath-Elf dann sogar noch
im Glück, dass sie nicht noch den Ausgleich kassierte.
Nach einem Ausflug von VfB-Torhüter Timo Hildebrand
musste Marcelo José Bordon einen Schuss von Bajsic von
der Linie schlagen um Schlimmeres zu verhindern.
Dünnes Polster sollte trotzdem reichen
Aufgrund einer schwachen Schlussphase muss der VfB am
kommenden Mittwoch, 07. August 2002, um 17.00 Uhr beim
Rückspiel in Kroatien wohl noch etwas zittern um
schlussendlich ins Endspiel zu gelangen. Schon ein
1:0-Sieg wurde NK Slaven Belupo zum Weiterkommen
reichen.
Trotz allem dürften die Chancen auf eine
Endspielteilnahme nicht allzu schlecht sein. Mit etwas
mehr Cleverness der VfB-Elf und dem notwendigen
Engagement über die gesamten 90 Minuten müsste es am
Ende gegen die schwache kroatische Mannschaft doch noch
reichen.
|
|