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Statistik
UEFA Intertoto Cup |
 8.Jahrgang |
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Spielbericht
Dienstag, 27.08.2002, 18:00 Uhr

VfB Stuttgart - OSC
Lille 2:0 (0:0)

Zuschauer: 16.000
Schiedsrichter: Knut Erik Fisker
(Dänemark)

Aufstellungen:
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VfB Stuttgart |
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OSC Lille |
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1 |
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Timo Hildebrand |
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1 |
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Gregory Wimbee (C) |
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2 |
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Andreas Hinkel |
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4 |
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Abdelilah Fahmi |
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3 |
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Timo Wenzel |
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5 |
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Rafael Schmitz |
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4 |
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Rui Manuel Marques |
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8 |
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Nicolas Bonnal |
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5 |
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Marcelo José Bordon |
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13 |
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Matt Moussilou |
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6 |
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Fernando Meira |
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18 |
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Stephane Pichot |
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9 |
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Ioan Viorel Ganea |
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20 |
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Gregory Tafforeau |
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10 |
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Krassimir Balakov |
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22 |
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Benoit Cheyrou |
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11 |
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Ioannis Amanatidis |
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23 |
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Mathieu Delpierre |
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15 |
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Alexander Hleb |
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24 |
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Christophe Landrin |
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17 |
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Jochen Seitz |
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25 |
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Sylvain N´Diaye |
Auswechslungen:
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53 Min. |
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Christian Tiffert |
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Andreas Hinkel |
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69 Min. |
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Kevin Kuranyi |
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Jochen Seitz |
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57 Min. |
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Fernando d´Amico |
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Matt Moussilou |
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69 Min. |
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Marc-Antoine Fortune |
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Benoit Cheyrou |
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89 Min. |
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Philippe Brunel |
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Sylvain N´Diaye |
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Karten:
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27 Min. |
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Fernando Meira |
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52 Min. |
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Jochen Seitz |
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90 Min. |
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Ioan Viorel Ganea |
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24 Min. |
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Sylvain N´Diaye |
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43 Min. |
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Benoit Cheyrou |
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47 Min. |
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Stephane Pichot |
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55 Min. |
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Matt Moussilou |
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56 Min. |
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Nicolas Bonnal |
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Tore:
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1:0 |
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80. Min. |
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Torschütze: Krassimir Balakov |

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2:0 |
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87. Min. |
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Torschütze: Kevin Kuranyi (Vorlage:
Marcelo José Bordon) |

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U-U-EFA-CUP!!!
VfB-Trainer Felix Magath hatte schon vor der Partie angekündigt, dass
seine Mannschaft nach der 0:1-Hinspielniederlage im Rückspiel
bedingungslos nach vorne spielen werde. Deshalb wich er auch vom
obligatorischen 4-2-3-1-System ab und setzt auf eine offensive
4-3-3-Formation.
Vor der Abwehrkette mit Hinkel, Marques, Bordon und Wenzel spielte
Fernando Meira erstmals alleine im defensiven Mittelfeld. Vor dem
Portugiesen agierten mit Alexander Hleb und Krassimir Balakov zwei
Spielmacher, die die drei Spitzen Amanatidis, Ganea und Seitz im Spiel
nach vorne unterstützten.
Erster Aufreger nach einer Viertelstunde
Die Gäste aus Nordfrankreich hatten die erste Chance des
Spieles, als Landrin allein auf der rechten Seite nach
einem langen Ball auftauchte, aber der starke Rui Manuel
Marques aufmerksam zur Ecke klären konnte.
Danach war die Elf von Trainer Felix Magath am Zuge und
kam auch gleich zu Chancen. Jochen Seitz setzte nach
zwölf Minuten ein Zuspiel von Krassimir Balakov mit viel
Risiko zwar noch volley über den Querbalken, doch nur
drei Minuten später traf der VfB-Flügelstürmer dann ins
Schwarze. Nach einem langen Ball ließ VfB-Stürmer Vio
Ganea die Kugel auf Ioannis Amanatidis prallen, der mit
einem Querpass den freistehenden Seitz bediente. Sein
Schuss ins rechte untere Eck zum vermeintlichen 1:0
zählte aber nicht, da das schwache dänische
Schiedsrichter-Trio eine Abseitsposition erkannt haben
wollte, wo keine war.
Lille war äußerst defensiv ausgerichtet, versuchte aber
bei eigenem Ballbesitz immer wieder schnell zu kontern.
So hatte Cheyrou nach 21 Minuten eine Schusschance,
allerdings fand der Mittelfeldmann seinen Meister im
aufmerksamen VfB-Keeper Timo Hildebrand.
VfB spielerisch klar dominant
Die Mannschaft von Felix Magath hatte schon im ersten
Durchgang deutlich mehr Ballbesitz als die Franzosen,
tat sich aber häufig gegen die massive Abwehrreihe
schwer.
VfB-Angreifer Ioan Viorel Ganea vergab Mitte des ersten
Durchgangs eine gute Möglichkeit, als er nach einem
Konter über Krassimir Balakov und Alexander Hleb zu
lange zögerte und von der französischen Abwehr noch
ausgebremst wurde.
Danach kamen die Gäste für kurze Zeit besser ins Spiel
und hatten auch zwei gute Möglichkeiten. Zunächst
scheiterte Cheyrou mit einem fulminanten 20-Meter-Schuss
am starken VfB-Keeper Timo Hildebrand, der den Ball mit
der Faust klären konnte und danach sicher zupackte.
Fünf Minuten später klärte Hildebrand gegen den
alleinstehenden Landrin, der nach einem Stellungsfehler
in der VfB-Hintermannschaft freie Bahn hatte, aber am
reaktionsschnelle VfB-Torhüter scheiterte.
Auch der Treffer von Amanatidis wurde nicht
gegeben
Praktisch mit dem Pausenpfiff machte sich
der dänische Schiedsrichter Knud Erik Fisker dann zum
Buhmann der Zuschauer. Nach einem feien Zuspiel von
Alexander Hleb wähnte er VfB-Angreifer Ioannis
Amanatidis im Abseits. Der Grieche hatte OSC-Keeper
Wimbee umkurvt und den Ball im Tor versenkt, doch auch
dieses Mal hatte das Schiedsrichtergespann etwas gegen
eine VfB-Führung einzuwenden.
Alles richtig machte Schiedsrichter Fisker dann zwei
Minuten nach der Pause. Im Anschluss an eine VfB-Ecke
von Krassimir Balakov und einer Kopfballverlängerung von
Timo Wenzel köpfte Fernando Meira auf das Tor der
Franzosen, wo Verteidiger Pichot mit der Hand klärte.
Für den Franzosen war das Spiel damit frühzeitig beendet
und der VfB hatte durch den Strafstoß eine gute
Möglichkeit zur Führung. VfB-Regisseur Krassimir Balakov
wollte es allerdings zu genau machen und traf nur den
linken Pfosten des OSC-Tores, weshalb es beim torlosen
Remis blieb.
Trotz des Fehlschusses spielte weiter nur eine
Mannschaft. Der VfB schnürte Lille in der eigenen Hälfte
ein und fuhr Angriff auf Angriff mit der tollen
Unterstützung der 16.000 Zuschauer im Rücken auf das
französische Tor. Inspiriert vom überragenden Fernando
Meira im defensiven Mittelfeld und den beiden fleißigen
Spielgestaltern Alexander Hleb und Krassimir Balakov
drückte der VfB aufs Tempo und die Franzosen kamen
praktisch kaum noch aus der eigenen Hälfte heraus. Mit
Mann und Maus verteidigte Lille das eigene Tor und stand
oft mit allen Feldspielern im eigenen Strafraum.
Magath riskierte alles mit zwei weiteren Stürmern
VfB-Trainer Felix Magath reagierte auf das andauernde
0:0 und brachte mit Christian Tiffert und Kevin Kuranyi
für Andreas Hinkel und Jochen Seitz zwei weitere
Offensivkräfte.
Vor allem die Einwechslung von Kevin Kuranyi sollte sich
dann noch bezahlt machen. Zunächst vor allem dadurch,
dass der auf die linke Seite gewechselte Alexander Hleb
Mitte des zweiten Durchgangs die Abwehr der Franzosen
häufig alleine schwindelig spielte und für Gefahr sorgen
konnte. Zunächst verzog der Weißrusse nach einen
Sololauf und wenig später verpasste Vio Ganea auf
Zuspiel von Alexander Hleb die VfB-Führung hauchdünn,
als der Rumäne das Außennetz traf.
Zehn Minuten vor dem Ende wurden die Zuschauer dann
erlöst. Nach einer Rechtsflanke von Christian Tiffert
wurde zunächst ein Schuss von Kevin Kuranyi von der
OSC-Abwehr noch geblockt, doch die Kugel fiel direkt vor
die Füße von Krassimir Balakov, der aus kurzer Distanz
zum hochverdienten 1:0 abstauben konnte.
Kuranyis 2:0 als Erlösung
Nur sieben Minuten später kochte dann das
Daimler-Stadion, als der VfB den entscheidenden zweiten
Treffer nachlegen konnte. Nach einer Ecke von Krassimir
Balakov und einer Kopfballverlängerung von Marcelo José
Bordon drückte Kevin Kuranyi den Ball aus kurzer Distanz
mit dem Kopf zum 2:0 ein. ille warf danach alles nach vorne, ohne allerdings für
Gefahr sorgen zu können. Selbst Torhüter Gregory Wimbee
stürmte in den Schlussminuten mit, als Schiedsrichter
Fisker ohne Grund sechseinhalb Minuten nachspielen ließ.
Wimbees Ausflug in ungewohnte Gefilde endete derweil
äußerst schmerzhaft für den OSC-Keeper, der sich bei
einem Kopfballduell am Jochbein verletzte und vor dem
Schlusspfiff vom Feld musste. Da die Franzosen bereits
dreimal ausgetauscht hatten, musste der Torschütze des
Hinspieles, Nicolas Bonnal, für die letzten Sekunden
zwischen die Pfosten.
Der VfB sicherte sich dank einer über die gesamten 90
Minuten engagierten Leistung letztlich verdient den Einzug in den
UEFA-Cup. Selbst nach den beiden nicht gegebenen Treffern und Balakovs
Elfmeter-Fehlschuss gab die Magath-Elf nie auf und gewann am Ende
verdient mit 2:0.
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