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Statistik
UEFA Intertoto Cup |
 8.Jahrgang |
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Spielbericht
Dienstag, 13.08.2002, 19:30 Uhr

OSC Lille - VfB
Stuttgart 1:0 (1:0)

Zuschauer: 11.000
Schiedsrichter: Granat (Polen)

Aufstellungen:
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OSC Lille |
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VfB Stuttgart |
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1 |
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Grégory Wimbee (C) |
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1 |
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Timo Hildebrand |
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4 |
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Abdelilah Fahmi |
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2 |
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Andreas Hinkel |
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8 |
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Nicolas Bonnal |
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3 |
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Timo Wenzel |
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10 |
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Philippe Brunel |
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5 |
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Marcelo José Bordon |
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13 |
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Matt Moussilou |
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6 |
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Fernando Meira |
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18 |
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Stéphane Pichot |
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7 |
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Silvio Meißner |
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19 |
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Mile Sterjovski |
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10 |
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Krassimir Balakov |
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21 |
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Mathieu Chalme |
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13 |
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Christian Tiffert |
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23 |
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Mathieu Delpierre |
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15 |
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Alexander Hleb |
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24 |
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Christophe Landrin |
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18 |
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Sean Dundee |
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27 |
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Fernando d´Amico |
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20 |
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Zvonimir Soldo |
Auswechslungen:
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42 Min. |
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Rafael Schmitz |
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Abdelilah Fahmi |
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65 Min. |
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Benoit Cheyrou |
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Mile Sterjovski |
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85 Min. |
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Djezon Boutoille |
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Matt Moussilou |
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46 Min. |
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Jens Todt |
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Zvonimir Soldo |
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46 Min. |
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Michael Mutzel |
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Christian Tiffert |
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68 Min. |
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Ioan Viorel Ganea |
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Silvio Meißner |
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Karten:
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Abdelilah Fahmi |
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Philippe Brunel |
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Silvio Meißner |
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Krassimir Balakov |
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Fernando Meira |
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Jens Todt |
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Tore:
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1:0 |
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20. Min. |
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Torschütze: Nicolas Bonnal (Vorlage:
Philippe Brunel) |
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0:1-Niederlage in Lille

Der VfB Stuttgart unterlag im Finalhinspiel des UI-Cups beim
französischen Erstligisten OSC Lille mit 0:1. Das Tor des Tages erzielte
Nicolas Bonnal in der 20. Minute.
Vor 11.000 Zuschauern im Stadion Grimonprez Jooris war es vor allem im
zweiten Durchgang VfB-Keeper Timo Hildebrand, der mit Glanzparaden eine
höhere Niederlage der Magath-Elf verhinderte. Die besten VfB-Chancen
vergab Christian Tiffert bereits in Durchgang eins.
Im Vergleich zum letzten UI-Cup-Spiel in Kroatien gegen NK Slaven Belupo
veränderte VfB-Trainer Felix Magath seine Mannschaft in Lille gleich auf
fünf Positionen. Andreas Hinkel verteidigte anstelle von Rui Manuel
Marques auf der rechten Seite der Viererkette. Nach seiner abgelaufenen
Rotsperre kehrte Fernando Meira für Thomas Schneider, der eine
schöpferische Pause erhielt und gar nicht im Kader war, in die
Innenverteidigung . Timo Wenzel spielte den linken Part der
Viererkette für Heiko Gerber und der wieder genesene Kapitän Zvonimir
Soldo rückte anstelle von Jens Todt auf seine angestammte Position im
zentralen defensiven Mittelfeld. Zu guter Letzt ersetzte Christian
Tiffert im offensiven Mittelfeld Jochen Seitz, der aufgrund einer
Magen-Darm-Grippe kurzfristig passen musste.
Lille von der ersten Minute an sehr defensiv
Der französische Gastgeber begann atypisch für eine
Heimmannschaft. Das Team von Coach Claude Puel stand
sehr tief und überließ es dem VfB das Spiel zu machen.
Erst in der eigenen Hälfte gingen die Franzosen in die
Zweikämpfe, dann aber sehr engagiert. Lille suchte sein
Heil in Kontern, doch der VfB war anfangs gut sortiert,
tat sich aber im Offensivspiel gegen die dicht
gestaffelte Defensive der Nordfranzosen schwer. So
dauerte es bis zur 20. Minute, als die erste klare
Chance des Spiels gleich zu einem Treffer führte. Ein
schön vorgetragener Angriff des OSC Lille über die linke
Seite wurde von Mittelfeldspieler Nicolas Bonnal
erfolgreich abgeschlossen. Der rechte Mittelfeldspieler
der Franzosen traf nach einer Linksflanke mit einem
16-Meter-Schuss ins linke untere Toreck. Für VfB-Keeper
Timo Hildebrand gab es nichts zu halten, da ihm seine
eigene Abwehr die Sicht versperrte.
VfB weiter das aktivere Team
Trotz des Rückstandes hatte die Magath-Elf weiter mehr
vom Spiel und kam auch noch vor der Pause zu zwei guten
Möglichkeiten. Doch in beiden Fällen hatte Christian
Tiffert kein Glück. Nach exakt einer halben Stunde wurde
der VfB-Offensivmann bei einem Konter in höchster Not
noch erfolgreich von einem französischen Abwehrspieler
gestört, als er praktisch alleine auf dem Weg in
Richtung Tor war, weshalb sein Schuss über den
Querbalken flog.
Acht Minuten später war es Lilles Linksverteidiger
Chalme, der gegen Tiffert gerade noch auf der Linie
retten konnte. Alexander Hleb hatte zuvor die halbe
Hintermannschaft der Franzosen schwindelig gespielt,
doch seine halbhohe Hereingabe konnte Christian Tiffert
nicht am aufmerksamen OSC-Verteidiger vorbeibringen,
weshalb es aus VfB-Sicht mit einem 0:1-Rückstand in die
Kabinen ging.
Zwei frische Kräfte nach der Pause
VfB-Chef-Trainer Felix Magath reagierte auf den
Rückstand und brachte zur Pause für Kapitän Zvonimir
Soldo und den Unglücksraben Christian Tiffert mit Jens
Todt und Michael Mutzel zwei frische Kräfte.
Allerdings schien wie schon am vergangenen Samstag in
der Bundesliga gegen den 1. FC Kaiserslautern die Pause
dem VfB-Gegner besser bekommen zu sein, als der
Magath-Elf. Im zweiten Durchgang spielte Lille
wesentlich engagierter nach vorne und hatte auch gleich
zu Beginn zwei erstklassige Möglichkeiten das Ergebnis
höher zu schrauben. In der 55. Minute spielten Landrin
und Sterjovski gekonnt Doppelpass, so dass der
französische Mittelfeldspieler plötzlich frei vor
VfB-Keeper Timo Hildebrand auftauchte. Doch die Nummer
eins im VfB-Tor verhinderte mit einer Glanzparade einen
höheren Rückstand und wischte den Ball zur Ecke weg.
Nach etwas mehr als einer Stunde war das Team von
Trainer Felix Magath erneut im Glück. Brunel scheiterte
in aussichtsreicher Position zunächst am
reaktionsschnellen VfB-Keeper Timo Hildebrand, kam dann
aber erneut in Ballbesitz. Doch seinen Nachschuss konnte
der eingewechselte VfB-Routinier Jens Todt mit letzter
Kraft von der Torlinie schlagen und somit Schlimmeres
verhindern.
VfB ohne klare Chance in Durchgang zwei
Zwar legte sich die Angriffslust der Franzosen Mitte des
zweiten Durchgangs wieder und der VfB fand besser ins
Spiel, doch auf der anderen Seite konnte sich die Elf
von Trainer Felix Magath in der zweiten Hälfte auch
trotz der Einwechslung einer zweiten Spitze mit Ioan
Viorel Ganea keine klare Chance mehr erspielen.
Am Ende blieb es bei einer knappen 0:1-Niederlage dank
des besten VfB-Akteurs Timo Hildebrand, der mit zwei
Glanzparaden einen höheren Sieg der Nordfranzosen
verhindern konnte. Somit muss sich der VfB im Rückspiel
am Dienstag, 27. August 2002 im Gottlieb-Daimler-Stadion
(Anstoß voraussichtlich 18.00 Uhr) mächtig strecken, um
die UEFA-Cup-Teilnahme zu sichern.
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