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Magazin für Tradition, Mythos und Kultur
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  unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V.       10. Jahrgang

 
 
 


 
    
Spielbericht

Samstag, 27.07.2002, 17:00 Uhr

AC Perugia - VfB Stuttgart    2:1 (0:0)

Zuschauer: 3.000
Schiedsrichter: Perez Burrul (Spanien)

Aufstellungen:
AC Perugia VfB Stuttgart
1 Zeljko Kalac 1 Timo Hildebrand
2 Ferreira Zé Maria 3 Timo Wenzel
3 Mauro Milanese 5 Marcelo José Bordon
4 Giovanni Tedesco (C) 6 Fernando Meira
8 Manuele Blasi 7 Silvio Meißner
9 Fabio Amoruso 9 Ioan Viorel Ganea
10 Fabrizio Miccoli 13 Christian Tiffert
11 Fabio Grosso 14 Thomas Schneider
22 Marco di Loreto 15 Alexander Hleb
23 Zizis Vryzas 18 Sean Dundee
31 William Viali 20 Zvonimir Soldo

Auswechslungen
:
63 Min. Emanuele Berrettoni
Fabio Amoruso
72 Min. Fabio Gatti
Manuele Blasi
78 Min. Antonio Criniti
Zizis Vryzas
46 Min. Rui Manuel Marques
Thomas Schneider
46 Min. Jens Todt
Zvonimir Soldo
68 Min. Heiko Gerber
Ioan Viorel Ganea

Karten
:
70 Min. William Viali
Zvonimir Soldo
Timo Wenzel
67 Min. Fernando Meira

Tore
:
0:1 53. Min. Torschütze: Ioan Viorel Ganea(Vorlage: Alexander Hleb)

1:1 74. Min. Torschütze: Fabrizio Miccoli(Vorlage: Ferreira Zé Maria)

2:1 90. Min. Torschütze: Emanuele Berrettoni(Vorlage: Ferreira Zé Maria)

 

für grösseres Bild hier klickenTrotz Niederlage weiter

Im Rückspiel der dritten UI-Cup-Runde unterlag der VfB in Bozen zwar dem AC Perugia mit 1:2, doch dank des 3:1-Hinspielsieges vor einer Woche im Gottlieb-Daimler-Stadion qualifizierte sich die Mannschaft von Trainer Felix Magath trotzdem für das Halbfinale. In der Runde der letzten vier wartet nun im Hinspiel am kommenden Mittwoch, 31. Juli 2002, um 20.00 Uhr, im Daimler-Stadion die kroatische Mannschaft NK Slaven Belupo, die sich durch einen 3:0-Auswärtssieg und einen 3:1-Heimsieg gegen Marek Dupniza aus Bulgarien für das Semifinale qualifizierte. Das Rückspiel in Kroatien findet dann eine Woche später am Mittwoch, 07. August 2002 statt. Die Anstoßzeit steht noch nicht fest.

Torlose erste Hälfte
Wie nicht anders zu erwarten war, agierte der VfB von Beginn an defensiv und war darauf bedacht, möglicht wenig Chancen der Italiener zuzulassen. Das Konzept der Magath-Elf ging in den ersten 45 Minuten dann auch auf, den Perugia hatte Mitte der ersten Hälfte seine einzige Chance, die Miccoli vergab.
Mit einem torlosen Remis ging es folglich in die Pause.
Im zweiten Durchgang waren dann gerade mal acht Minuten gespielt, als Vio Ganea die erste richtige VfB-Chance zum 1:0 verwerten konnte. Alex Hleb spielte im Mittelfeld mit Sean Dundee gekonnt Doppelpass und spielte anschließend mit einem Querpass den Rumänen im VfB-Trikot frei, so dass Ganea nur noch den Fuß zur Führung hinhalten musste.

Zwei rote Karten und viel Hektik
Perugia warf danach alles nach vorne und das Spiel wurde zunehmend hektischer. In der 67. Minute sah dann VfB-Verteidiger Fernando Meira nach einem harmlosen Gerangel mit seinem Gegenspieler die rote Karte, weshalb der Portugiese am Mittwoch gegen Slaven Belupo nicht zur Verfügung stehen wird.
Nur zwei Minuten nach dieser Aktion senste dann AC-Verteidiger Viali Christian Tiffert um und flog ebenfalls mit rot vom Platz.
Beim Spiel zehn gegen zehn konnte sich Perugia in der Schlussphase ein Übergewicht erspielen, da es die VfB-Spieler nicht verstanden, die aufkommende Hektik aus dem Spiel zu nehmen. Die Folge war der Ausgleich zum 1:1 in der 74. Minute durch Fabrizio Miccoli, der auch schon im Hinspiel getroffen hatte. Der kleine Italiener verwertete einen Pass des Brasilianers Zé Maria per Heber über VfB-Keeper Timo Hildebrand hinweg zum 1:1.

Zweiter Gegentreffer in der Schlussminute
Perugia drängte weiter auf das von Timo Hildebrand gehütete VfB-Tor und der VfB war nur noch am Verteidigen. Die Abwehr stand zunächst auch ohne Fernando Meira sicher, doch in der Schlussminute kassierte der VfB dann doch noch den zweiten Gegentreffer. Wiederum war es der Brasilianer Zé Maria, der das Tor vorbereiten konnte. Einen langen Ball des Mittelfeldspieler versenkte Berrettoni zum 2:1-Endstand im VfB-Tor.
Glück hatten die VfB-Spieler in der Nachspielzeit, als Miccoli eine weitere gute Chance ungenutzt ließ, denn ein dritter Gegentreffer hätte die Verlängerung bedeutet.
VfB-Trainer Felix Magath zeigte sich nach dem Spiel mit dem Erreichen des Halbfinales zufrieden, kritisierte aber, dass es seinem Team in der hektischen zweiten Hälfte nicht gelungen ist, die Ruhe zu bewahren und das Spiel sicher nach Hause zu bringen.
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