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Magazin für Tradition, Mythos und Kultur
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  unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V.       10. Jahrgang

 
 
 


 
    
Spielbericht

Sonntag, 07.07.2002, 18:00 Uhr

VfB Stuttgart - Sporting Lokeren    2:0 (1:0)

Zuschauer: 5.500
Schiedsrichter: Bertolini (Schweiz)

Aufstellungen:
VfB Stuttgart Sporting Lokeren
1 Timo Hildebrand 12 Sven van der Jeugt
4 Rui Manuel Marques 2 Suvad Katana
5 Marcelo José Bordon 6 Arnar Vidarsson (C)
6 Fernando Meira 7 Runar Kristinsson
7 Silvio Meißner 8 Arnar Gretarsson
10 Krassimir Balakov 11 Davy de Beule
11 Ioannis Amanatidis 19 Camille Muzinga
12 Heiko Gerber 23 Soley Seyfo
15 Alexander Hleb 24 Karim Sylla
17 Jochen Seitz 26 Ibrahima Conte
18 Sean Dundee 27 Patrik Zoundi

Auswechslungen
:
46 Min. Jens Todt
Alexander Hleb
46 Min. Christian Tiffert
Ioannis Amanatidis
67 Min. Adhemar
Christian Tiffert
60 Min. Okitankoyi Kimoto
Karim Sylla
85 Min. Bureima Maiga
Patrik Zoundi

Karten
:


Tore
:
1:0 7. Min. Torschütze: Jochen Seitz(Vorlage: Silvio Meißner)

2:0 54. Min. Torschütze: Sean Dundee(Vorlage: Jens Todt)
 
für grösseres Bild hier klicken2:0-Sieg gegen Lokeren

Das erste Pflichtspiel der neuen Saison endete für den VfB mit einem Sieg. Im Hinspiel der zweiten UI-Cup-Runde gewann die Elf von Trainer Felix Magath vor nur 5.500 Zuschauern im Gottlieb-Daimler-Stadion mit 2:0 gegen die belgische Mannschaft von Sporting Lokeren.
Durch diesen Sieg schaffte sich der VfB eine gute Ausgangsposition für das am kommenden Samstag, 13. Juli 2002 stattfindende Rückspiel in Belgien.

Jochen Seitz mit der frühen Führung
Beiden Mannschaften war über die gesamten 90 Minuten anzumerken, dass sie mitten in der Vorbereitung stecken. Die Belgier machten den etwas spritzigeren Eindruck, wohingegen der Magath-Elf die Strapazen des einwöchigen Konditionstrainingslagers auf Sylt deutlich anzumerken waren.
Die erste Chance im Spiel hatte VfB-Defensivmann Fernando Meira, der eine Ecke von Krassimir Balakov über das belgische Tor köpfte. Jochen Seitz machte es wenige Minuten später besser und traf zur Führung. Krassimir Balakov legte einen 20-Meter-Freistoß mit der Sohle auf Silvio Meißner. Dessen abgefälschten Schuss konnte Sporting-Keeper van der Jeugt nicht festhalten und Jochen Seitz staubte zur Führung ab.

Zwei gute Chancen für Lokeren
für grösseres Bild hier klickenZehn Minuten waren im Daimler-Stadion gespielt, als Ioannis Amanatidis mit einer Direktabnahme am belgischen Keeper scheiterte, der mit dem an sich harmlosen Aufsetzer zunächst Probleme hatte.
Die einzigen zwei Chancen der Belgier bekamen die spärlichen Zuschauer nach einer guten Viertelstunde im Doppelpack serviert. Zunächst wurde Sylla auf der rechten Seite nach einem Stellungsfehler in der VfB-Defensive freigespielt, konnte aber alleinstehend vor VfB-Keeper Timo Hildebrand kein Kapital aus dieser Situation schlagen.
Nur eine Minute später führten die Belgier einen 25-Meter-Freistoß kurz auf die linke Seite aus. Die VfB-Abwehr war aufgerückt und konnte nur in höchster Not einen Schuss von Kristinsson nach einer Linksflanke blocken.

Pfostentreffer von Amanatidis
Danach übernahm der VfB das Kommando wieder und kam noch vor der Pause zu zwei guten Chancen. Zunächst konnte Lokerens Keeper van der Jeugt einen strammen Schuss von Ioannis Amanatidis mit Mühe an den rechten Pfosten lenken und zur Ecke klären.
Und auch wenige Minuten später war der Torwart zur Stelle, als es Krassimir Balakov mit einem plazierten Schuss aus 25 Metern probierte und nur knapp scheiterte.
Mit einer insgesamt verdienten 1:0-Führung aus VfB-Sicht ging es in die Kabinen.

Zwei Wechsel zur Pause
für grösseres Bild hier klickenVfB-Trainer Felix Magath wechselte zur Pause gleich doppelt und brachte für Alexander Hleb und Ioannis Amanatidis mit Jens Todt und Christian Tiffert zwei frische Kräfte, \"weil wir für den derzeitigen Trainingszustand zu offensiv ausgerichtet waren\", so der VfB-Chefcoach bei der Pressekonferenz nach dem Spiel.
Zumindest die Einwechslung von Jens Todt sollte sich früh bezahlt machen. In der 54. Minute verlängerte er einen Eckball von Jochen Seitz per Kopf genau auf den Schlappen von Sean Dundee, der aus kurzer Distanz zum 2:0 traf.
Für Christian Tiffert lief es dagegen nicht nach Wunsch. Mitte der zweiten Hälfte schied der VfB-Offensivmann verletzungsbedingt wieder aus und wurde durch Adhemar ersetzt.

Müdes Spiel im zweiten Durchgang

Mit der Führung im Rücken tat der VfB nicht mehr als notwendig und die harmlosen Belgier kamen kaum einmal gefährlich über die Mittellinie. Erst in der Schlussphase bot sich den Mannen von Felix Magath nochmals die Chance, das Ergebnis höher zu gestalten.
Zunächst köpfte Sean Dundee eine Seitz-Flanke über das Tor und wenig später konnte der Gäste-Keeper eine flache Hereingabe von Jochen Seitz gerade noch vor Adhemar klären, der sonst wohl freistehend den dritten VfB-Treffer markiert hätte.
In der Schlussminute scheiterte Sean Dundee mit einem Schuss aus gut acht Metern nach einem Zuspiel von Jochen Seitz am belgischen Keeper, weshalb es beim verdienten 2:0-Sieg des VfB blieb.
     
   
     
   
     
   
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