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Magazin für Tradition, Mythos und Kultur
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  unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V.      11. Jahrgang

 
 
 


 
 
 
 
  

Spielbericht

VfB Stuttgart

 - 

Slavia Prag

2:0 (1:0)

EC-Pokalsieger
1997/98
3. Spieltag

Analyse 

06.07.1998 13:29 

Stuttgart:
Wohlfahrt (2,5) - Verlaat (3)- Schneider (3), Berthold (2,5)-
Djordjevic (4,5), Soldo (2,5), Yakin (4), Poschner (4) - Balakov (2) - Bobic (4), Ristic (4,5)

Prag:
Cerny (3) - Konzel (2,5) - Koller (3), Vlcek (3) - Krejcik (3), Lasota (3), Ulich (2), Horvath (3), Kuchar (3,5), Labant (3,5) - Vagner (3)

Eingewechselt: 74. Lisztes (-) für Bobic, 89. Spanring (-) für Ristic - 77. Vacha (-) für Koller, 80. Lerch (-) für Krejcik


Reservebank: Ziegler (Tor), Schwarz, Raducioiu, Endreß, Stojkovski - Stejskal (Tor), Pinjo, Petrous, Kucera.

Tore: 1:0 Balakov (10., direkter Freistoß), 2:0 Balakov (90., direkter Freistoß)

Chancenverhältnis: 6:5.

SR: Encinar (Spanien), Note 2,5, unglückliche Vorteilsauslegung, ansonsten ohne Probleme

Zuschauer: 19 000

Gelbe Karten: Schneider, Soldo (2), Djordjevic - Koller (2), Kuchar

Spielnote: 3,5

Analyse

Zum vierten Mal in seiner Vereinsgeschichte steht der VfB im Halbfinale eines Europapokal- Wettbewerbs. Zwei geniale Freistoßtreffer des Bulgaren Krassimir Balakov deckten das Mäntelchen des Erfolgs über eine kämpferisch ansprechende, spie- lerisch jedoch erneut dürftige Leistung der Stuttgarter. Es berichtet Harald Kaiser Die fast in Bestbesetzung angetretenen Schwaben (nur Akpoborie fehlte) hatten von Anpfiff an große Probleme beim Spielaufbau. Ein starker Gegner, der sich kompakt im Mittelfeld versammelte und die Räume eng machte, sowie viele eigene Fehlpässe ließen kein geordnetes Angriffsspiel zu. Krejcik heftete sich erfolgreich an die Fersen Balakovs, die beiden Spitzen Ristic und Bobic gewannen kaum einen Zweikampf. Slavia seinerseits suchte den Weg zum erforderlichen Tor mit schnellem, direktem Spiel über den flinken Vagner sowie die abwechselnd in die Spitze vorstoßenden Ulich, Kuchar und Horvath.

Nach der Pause, als sich der souveräne Libero Kozel häufiger in die Angriffe einschaltete, verlor der VfB auch in der Defensive zunehmend die Ordnung. Mehr als ein Pfostenkopfball durch Labant (67. Minute) aber sprang für die Prager nicht heraus.

Spieler des Spiels: Krassimir Balakov

   
  
   
   
  
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