|
Spielbericht
|
Slavia Prag |
- |
VfB Stuttgart |
|
|
1:1 (1:0) |
|
|
EC-Pokalsieger
1997/98
3. Spieltag |
Analyse
06.07.1998 13:28
Prag: Stejskal - Kozel - Koller, Vlcek -
Lasota, Ulich, Krejcik, Kuchar, Labant - Vagner, Vacha
Stuttgart: Ziegler - Spanring, Verlaat, Berthold -
Djordjevic, Haber, Soldo, Poschner, Stojkovski - Balakov
- Akpoborie
Eingewechselt: 70. Pinjo (-) für Vacha, 74.
Cerny (-) für Stejskal - 16. Ristic (3) für Akpoborie, 90. Endreß (-)
für Djordjevic
Reservebank: Lerch, Rehak, Petrous, Kucera -
Trautner (Tor), Schwarz, Grimm, Lisztes, Iseli.
Tore: 1:0 Vacha (40., Vorarbeit Vagner), 1:1
Poschner (51., -)
Chancenverhältnis:
7:4.
SR: Pedersen (Norwegen), Note 6, pfiff
einseitig zugunsten Slavias, gab das 1:0 trotz klarem Abseits, ließ
viele grobe Fouls ungeahndet, zeigte nicht einmal Gelb bei Vachas
brutalem Tritt gegen Ziegler (67.)
Zuschauer: 8712
Gelbe Karten: Koller - Soldo, Haber (2.,
gesperrt), Spanring
Bes. Vorkommnis:
Ziegler hält Foulelfmeter von Vagner (72., Berthold an Vagner).
Spielnote: 3,5
Analyse
Kein Spiel für schwache Nerven. Zumal der VfB nicht
nur mit dem spiel- und kampfstarken Gegner, sondern auch mit den Fehlern
des Schiedsrichters zu kämpfen hatte. Hut ab, daß die Schwaben trotzdem
nicht Fassung und Konzentration verloren. Es berichten Harald Kaiser und
George Moissidis Für Schneider und Yakin (beide Knieprellung) rückten
Haber und Verlaat in die Anfangsformation. Zu allem Überfluß fiel nach
15 Minuten auch noch Akpoborie (Bänderdehnung im Knie) aus. Doch der
eingewechselte Ristic machte als Solist im VfB-Angriff seine Sache gut,
läuferisch und kämpfersich überzeugend, riß er Lücken für die aus dem
Mittelfeld nachrükenden Balakov und Poschner.

Neben Torhüter Ziegler, der mit mehreren guten Paraden und einem
gehaltenen Elfmeter glänzte, verdiente sich auch Soldo als Staubsauger
im defensiven Mittelfeld und Bewacher von Slavia-Spielmacher Ulich ein
Sonderlob. Ohne Wirkung blieben dagegen Djordjevic und Stojkovski, wobei
Letzterer vom Gegner als Schwachstelle früh erkannt und ausgenutzt
wurde.
Spieler des Spiels: Marc Ziegler
|
|