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Spielbericht
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Lokomotive Moskau |
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VfB Stuttgart |
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0:1 (0:1) |
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EC-Pokalsieger
1997/98
4. Spieltag |
Analyse
06.07.1998 13:33
Lokomotive:
Nigmatulin (3) - Tschugainow (3) - Arifulin (4), Gurenko (2,5),
Kossolapow (3) -

Solomatin (4), Maminow (4), Smirnow (2,5), Loskow (2,5),

Charlatschew (3,5) - Djamaschija (2,5) - Trainer: Sjomin
VfB Stuttgart:
Wohlfahrt (2) - Verlaat (1)- Spanring (2,5), Berthold
(2,5) - Haber (3,5),

Soldo (3), Poschner (3), Stojkowski (3,5) - Balakov (4)
- Akpoborie (3,5)

Bobic (3) - Trainer: Löw
Eingewechselt:
59. Veselow (4) für Loskow, 74. Oganesjan (-) für Smirnow - 84. Endreß
(-) für Akpoborie, 89. Schneider (-) für Poschner
Reservebank:
Bidjiew (Tor), Borodjuk, Garas, Paschinin, Sarkisian - Ziegler (Tor),
Hagner, Djordjevic, Raducioiu, Lisztes.
Tor: 0:1 Bobic (24., Vorarbeit Akpoborie)
Chancenverhältnis: 6:4
SR: Milton Nielsen (Dänemark), Note 3, hatte die Partie gut im
Griff, überzog jedoch mit den Gelben Karten für Spanring und Akpoborie
Zuschauer: 18 650
Gelbe Karten: Djamaschija - Verlaat, Spanring (beide 2., im
Finale gesperrt), Akpoborie.
Spielnote: 3
Die Analyse:
Zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte hat der
VfB ein europäisches Endspiel erreicht. Nach dem verlorenen
UEFA-Pokalfinale 1989 gegen Diego Maradonas SSC Neapel treffen die
Stuttgarter am 13. Mai in Stockholm auf den FC Chelsea. Es berichtet
Harald Kaiser Der VfB begann mit Spanring für den grippekranken
Schneider, Yakin mußte wegen einer Oberschenkelzerrung passen, Soldo
kehrte . Sjomin veränderte seine Elf gegenüber dem Hinspiel auf
vier Positionen: Für Tscherewtschenko (Gelbsperre) ging Solomatin in die Abwehr, Maminow, Loskow und Smirnow kamen neu. Im Mittelfeld
lösten die Russen ihre Viererkette auf; Kossolapow kümmerte sich um
Balakov, Smirnow spielte hängende Spitze.
In der ersten Halbzeit gelang es einem abwartenden
VfB, aus einer kompakten Deckung heraus sein Konterspiel aufzuziehen.
Den besten Angriff auf schwerem, nach 30 Minuten umgepflügtem Boden
schloß Bobic nach Vorarbeit durch Poschner und Akpoborie überlegt ab.
Nach dem Wechsel ging die Ordnung im Mittelfeld
verloren, Balakov schaffte es nicht mehr, das Spiel zu beruhigen und für
Entlastung zu sorgen. Der VfB geriet mehr und mehr unter Druck geriet,
zumal der quirlige Djamaschija, Torschütze im Hinspiel, seine Klasse
immer wieder aufblitzen ließ. Die Abwehr aber hielt dem Ansturm stand,
dank eines überragenden Verlaat.
Spieler des Spiels: Frank Verlaat
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