UEFA-Pokal, 26.02.2009
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VfB-Teamchef Markus Babbel: "Diese Niederlage ist sehr ärgerlich, denn die Mannschaft hat ein gutes Spiel gezeigt. Wir haben das Spiel kontrolliert und sind auch zu zwei guten Möglichkeiten gekommen. Es war allerdings ärgerlich, dass wir durch eine Unachtsamkeit in Rückstand geraten sind. In der zweiten Halbzeit haben wir eine Weile gebraucht, aber mit den Einwechslungen haben wir nochmals Druck aufgebaut und sind dann auch zum Ausgleich gekommen. Danach haben wir nicht ruhig genug weiter gespielt, sondern mit zu vielen langen Bällen operiert. Dass man dann in einen Konter läuft, ist nicht unnormal. Wenn man beide Spiele sieht, war es ein Duell auf Augenhöhe. Die cleverere Mannschaft ist weitergekommen."
Zenit-Coach Dick Advocaat: "Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir wussten, dass Stuttgart zu Hause sehr gut ist und mit vielen hohen Bällen operiert. Darauf waren wir vorbereitet und sind verdient weitergekommen."
VfB-Kapitän Thomas Hitzlsperger: "Wir haben heute gut gekämpft und sind auch gut ins Spiel gekommen. Kurz vor der Pause haben wir aber wieder ein Tor bekommen, das uns zurückgeworfen hat. Dennoch haben wir weiter versucht, in die Spitze zu spielen und vieles probiert, aber St. Petersburg hat gut verteidigt. Daran haben wir uns letztlich die Zähne ausgebissen."
VfB-Stürmer Mario Gomez: "Natürlich bin ich enttäuscht, denn im Hinspiel waren wir schon besser und es wäre dort sicher mehr drin gewesen. Auch heute hatten wir unsere Möglichkeiten. Wir Stürmer haben gute Bälle bekommen, diese aber nicht genutzt. In der ersten Hälfte haben wir Chancen gehabt, dann aber wieder ein Gegentor bekommen. Die Tendenz stimmte zwar zuletzt, aber leider haben wir die big points liegen gelassen, da wir im Pokal und im UEFA-Cup ausgeschieden sind."
Zenit-Kapitän Anatoliy Tymoshchuk: "Es war viel schwieriger von Außen zuzuschauen, als mitwirken zu können. Ich hoffe, dass mir das nie wieder passiert. Wir sind verdient in die nächste Runde eingezogen. Ausschlaggebend war unser starker Beginn. In der K.O.-Phase weiß man nie, wie weit man kommt, aber wir wollen noch viel erreichen."
VfB-Linksverteidiger Christian Träsch: "Es wäre heute einiges möglich gewesen. Wir hätten nur unsere Chancen besser nutzen müssen. Ich finde, dass wir spielerisch im Vorteil waren. Jetzt müssen wir am Sonntag eben in Karlsruhe gewinnen. Und dafür ist auch jeder topp motiviert."
VfB-Innenverteidiger Khalid Boulahrouz: "Die Enttäuschung ist sehr groß, denn wir hatten auf dieses Spiel alles gesetzt. Wir hatten ein, zwei gute Chancen und hätten diese einfach verwerten müssen. Nach dem Ausgleich ist es uns nicht mehr gelungen, weitere Möglichkeiten herauszuarbeiten."
VfB-Stürmer Cacau: "In der ersten Halbzeit haben wir ein gutes Spiel abgeliefert, aber ein unglückliches Gegentor bekommen. Dennoch haben wir weitergekämpft und alles gegeben. Nach dem Ausgleich waren wir nah dran an einem zweiten Tor, haben uns gute Chancen herausgespielt und uns Hoffungen gemacht. Insgesamt haben wir gut gespielt, aber Pech gehabt."
VfB-Mittelfeldspieler Roberto Hilbert: "Natürlich sind wir jetzt alle enttäuscht, denn wir haben gut gekämpft und hatten auch bereits ein gutes Auswärtsspiel gegen Zenit abgeliefert. Heute hat uns vielleicht auch das Glück gefehlt in einem Spiel, in dem Kleinigkeiten entscheidend waren. Wir haben zwar unglückliche Gegentore bekommen, aber das waren keine Einzelfehler. Wir sind eine Mannschaft, die gemeinsam gewinnt und gemeinsam verliert. Nun gilt es, eine Nacht über diese Partie zu schlafen und dann voll konzentriert in das Derby am Sonntag zu gehen. Das wird für uns das Spiel des Jahres."
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