15.09.2005 Stimmen zum Spiel VfB-Cheftrainer Giovanni Trapattoni: "Ich bin heute aus zwei Gründen zufriedener als am vergangenen Samstag. Zum einen, weil wir kein Gegentor bekommen haben und zum anderen, weil wir auf dem Platz eine Ordnung hatten. In der ersten Hälfte haben wir mit Kraft und Emotion gespielt und versucht, das zweite Tor zu machen. Ich habe die Mannschaft aber vor dem Spiel gebeten, vorsichtig zu sein, denn im UEFA-Cup hat man 180 Minuten Zeit und ein Gegentor zu Hause kann sehr ärgerlich sein. Nun haben wir eine gute Ausgangslage für das Rückspiel und es dürfte eigentlich nicht mehr viel passieren. Wir haben am Samstag wieder ein schweres Spiel, deshalb habe ich Tomasson ausgewechselt. Er war heute sehr, sehr stark."
NK-Coach Slavisa Stojanovic: "Wir sind zum heutigen Spiel gekommen, um zu zeigen, was wir können. Wir haben gezeigt, zu was wir im Stande sind. Leider hat unsere Unerfahrenheit zur Niederlage geführt. Wir sind traurig, dass wir zwei Tore bekommen haben. Wenn wir etwas mehr Glück gehabt hätten, wäre auch ein Tor für uns drin gewesen." VfB-Torschütze Christian Gentner: "Wir haben uns heute recht schwer getan. Ich denke aber, dass das 2:0 ein gutes Polster ist. Wir sind guter Dinge, dass wir weiterkommen. Die Sicherheit in der Mannschaft ist zurzeit nicht da und sie kam auch nach dem frühen Tor nicht, was ich mir ehrlich gesagt auch nicht erklären kann. Ich denke, wir brauchen einfach noch etwas Zeit, um uns zu finden." VfB-Verteidiger Martin Stranzl: "Das frühe 1:0 hätte uns eigentlich Sicherheit geben müssen, aber bei uns war zu wenig Bewegung im Spiel. Das müssen wir abstellen. Jeder nimmt sich immer viel vor, aber phasenweise ist es so, dass derjenige, der den Ball hat, arm dran ist. Wir müssen unser Spiel nach vorne verbessern, dann werden wir auch wieder mehr Punkte holen." VfB-Torjäger Jon Dahl Tomasson: "Du musst zufrieden sein, wenn du gewinnst und wir haben heute gewonnen. Wir sind in einer schwierigen Phase und haben wenig Selbstvertrauen. Deshalb war dieser 2:0-Sieg am Ende gar nicht so schlecht. Wenn wir weiter gewinnen, kommen wir auch voran und werden uns dann auch in der Bundesliga steigern." VfB-Mittelfeldspieler Jesper Grønkjær: "Es war ein sehr, sehr schlechtes Spiel. Aber das 2:0 ist äußerst wichtig für uns. Hoffentlich gibt es uns etwas Selbstvertrauen. Wir spielen zurzeit nicht als Team." VfB-Verteidiger Ludovic Magnin: "Das Hinspiel ist immer wichtig. Das Beste ist, dass wir kein Tor bekommen haben. Wir wissen aber, dass wir besser spielen können. Heute haben wir wenigstens keine dummen Fehler gemacht. Das ist in der derzeitigen Situation schon ein Schritt nach vorne. Am Ende zählt eben nur der Sieg. Das ist das Wichtigste. Wir wollen es aber alle besser machen, das können sie mir glauben." VfB-Kapitän Zvonimir Soldo: "Ich bin mit dem Ergebnis zufrieden, aber nicht mit dem Spiel. Wir haben das frühe 1:0 gemacht und dann aufgehört Fußball zu spielen. Zum Glück haben wir am Ende dann noch das zweite Tor geschossen." Zum Spielbericht |