| | | Magazin für Tradition, Mythos und Kultur | | |
| | | | | |  | | | | | | unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V. | 11. Jahrgang |
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| | | | | | | | | | Donnerstag, 25.11.2004, 21:30 UhrSC Heerenveen - VfB Stuttgart 1:0 (0:0)  Zuschauer: 17.500 Schiedsrichter: Michal Benes (Tschechische Republik)  Aufstellungen: |  |  |  |  |  |  |  | | SC Heerenveen |  | VfB Stuttgart |  | | 25 |  | Brian Vanderbussche |  | 1 |  | Timo Hildebrand | | 3 |  | Petter Hansson |  | 3 |  | Martin Stranzl | | 5 |  | Marcel Seip |  | 4 |  | Boris Zivkovic | | 6 |  | Arek Radomski (C) |  | 5 |  | Markus Babbel | | 7 |  | Daniel Berg Hestad |  | 7 |  | Silvio Meißner | | 10 |  | Stefan Selakovic |  | 10 |  | Alexander Hleb | | 14 |  | Tomasz Rzasa |  | 16 |  | Horst Heldt | | 15 |  | Klaas Jan Huntelaar |  | 18 |  | Jeronimo Cacau | | 17 |  | Ugur Yildirim |  | 20 |  | Zvonimir Soldo (C) | | 21 |  | Arnold Bruggink |  | 21 |  | Philipp Lahm | | 22 |  | Hannu Haarala |  | 22 |  | Kevin Kuranyi | Auswechslungen: |  |  |  |  | | 17. Min. |  | Yuri Rose |  |  | Arnold Bruggink |  | | 60. Min. |  | Said Bakkati |  |  | Tomasz Rzasa |  | | 81. Min. |  | Victor Sikora |  |  | Stefan Selakovic |  |
|  |  |  | | 68. Min. |  | Christian Tiffert |  |  | Horst Heldt |  | | 70. Min. |  | Imre Szabics |  |  | Alexander Hleb |  | | 87. Min. |  | Mario Gomez |  |  | Boris Zivkovic |  |
| Karten: |  |  |  |  | | 16. Min. |  | Tomasz Rzasa |  | | 73. Min. |  | Hannu Haarala |  |
| | Tore: |  |  |  |  | | 1:0 |  | 65. Min. |  | Torschütze: Ugur Yildirim |  | Unnötige Niederlage Auf drei Positionen veränderte VfB-Cheftrainer Matthias Sammer seine Startformation im UEFA-Cup-Spiel beim SC Heerenveen im Vergleich zum liegenden 1:0-Sieg in der Bundesliga am vergangenen Samstag gegen Borussia Mönchengladbach. Boris Zivkovic rückte in die Viererabwehrkette und spielte auf der rechten Seite. Dafür agierte Martin Stranzl wieder in der Innenverteidigung an der Seite von Markus Babbel, was Matthieu Delpierre einen Platz auf der Bank einbrachte. Im Mittelfeld kehrte der zuletzt in der Liga gelb-gesperrte Silvio Meißner ins Team. Er spielte anstelle von Fernando Meira, der aufgrund eines Muskelfaserrisses in der Wade, den sich der Portugiese im Training zugezogen hatte, nicht in der Startelf stehen konnte. Im Sturm durfte derweil Cacau wieder an der Seite von Kevin Kuranyi ran und nahm damit den Platz von Imre Szabics ein. Bei starkem Nebel und deshalb keinesfalls optimalen Bedingungen dauerte es bis zur neunten Minute, ehe es den ersten Aufreger zu sehen gab. Dies war allerdings keine Torraumszene oder gar eine klare Torchance, sondern ein Zusammenprall zwischen SC-Abwehrspieler Petter Hansson und Cacau. Während der VfB-Brasilianer nach kurzer Behandlungspause umgehend auf den Platz kehrte, wurde der Schwede Hansson länger behandelt, kam aber dann trotz starken Nasenblutens zuvor auf den Platz. Zum Wechseln war Heerenveens Coach Gertjan Verbeek aber dennoch gezwungen, denn Mittelfeldspieler Arnold Bruggink schied verletzungsbedingt frühzeitig aus und wurde nach 17 Minuten durch Yuri Rose ersetzt. Bis zur ersten Torchance dauerte es derweil noch fünf Minuten länger. VfB-Stürmer Kevin Kuranyi versuchte es mit einem Distanzschuss, doch der Nationalspieler setzte die Kugel links am Kasten der Holländer vorbei und scheiterte damit genauso wie auf der Gegenseite Arek Radomski, der die Kugel aus 20 Metern über das VfB-Tor jagte. Kevin Kuranyi hatte wenig später eine weitere Möglichkeit, aber sein Kopfball nach Linksflanke von Philipp Lahm ging am linken Pfosten des SC-Tores vorbei.Kuranyi mit den besten ChancenDer VfB blieb in dieser Phase der Partie die engagierte Elf und erspielte sich nach einer knappen halben Stunde eine weitere Chance. Cacau bediente mit einem Pass in die Gasse seinen Sturmpartner Kevin Kuranyi, dessen Schussversuch in halbrechter Position aber gerade noch vom aufmerksamen Hannu Haarala abgeblockt werden konnte. Auf der Gegenseite setzte Ugur Yildirim einen Freistoß in halbrechter Position über das VfB-Tor, so dass Timo Hildebrand nicht einzugreifen brauchte. Auf den Rängen sorgten unterdessen die 650 mitgereisten VfB-Fans die gesamte Spielzeit über für beste Stimmung und sangen aufgrund der widrigen Bedingungen im Stadion immer wieder und völlig zurecht "Wir haben bezahlt, wir woll´n was sehen". Sportlich sorgte die Sammer-Elf acht Minuten vor dem Pausenpfiff mal wieder für Gefahr, als Kevin Kuranyi einen Querpass von Horst Heldt weiter auf Alexander Hleb leitete, doch Heerenveens Schlussmann Brian Vanderbussche war schneller als der Weißrusse und konnte die Kugel abfangen. VfB-Rechtsverteidiger Boris Zivkovic war wenig später nach einer Flanke von Ugur Yildirim etwas irritiert, da er ein Foul an einem Kollegen ausgemacht haben wollte und die Kugel deshalb wenig konzentriert in Richtung eigenes Tor köpfte, wo der Ball unter dem Raunen der holländischen Anhänger auf dem Tordach des Kastens von Timo Hildebrand landete. Dies war zugleich die letzte Chance einer wenig unterhaltsamen ersten Hälfte. Zum zweiten Durchgang verzichteten beide Trainer auf Auswechslungen, so dass die 22 Akteure aufs Feld kehrten, die zum Ende der erste 45 Minuten auf dem Platz gestanden hatten. Der aufgerückte VfB-Verteidiger Markus Babbel hatte die erste Chance nach der Pause, doch sein Kopfball nach einem Freistoß von Horst Heldt war zu unplatziert und landete deshalb in den Armen von SC-Keeper Brian Vanderbussche. Dieser war zwei Minuten später nach einem VfB-Konter über Cacau und Zvonimir Soldo erneut gefordert, als Kevin Kuranyi nach einem Zuspiel des VfB-Kapitäns einen Schritt zu spät und deshalb nicht zum Abschluss kam, weil Heerenveens Schlussmann die Kugel unter seinen Armen begraben konnte.Ein Gegentor aus dem NichtsAuch VfB-Stürmer Cacau hatte nach 55 gespielten Minuten kein Glück, als ein Kopfball nach Heldt-Flanke für Brian Vanderbussche leichte Beute wurde. Danach war wieder Kevin Kuranyi an der Reihe, der nach einer knappen Stunde an der Strafraumgrenze einen weiten Schlag aus der eigenen Hälfte zunächst gekonnt mit dem Knie mitnahm, dann aber letztlich am herausstürzenden SC-Torsteher Vanderbussche scheiterte. Wie aus heiterem Himmel kamen die Hausherren dann aber nach 65 Minuten zur Führung. Eine Flanke von der rechten Seite landete im VfB-Strafraum, wo Boris Zivkovic das Spielgerät nicht ausreichend klären konnte. Sein Kopfball landete vor den Füßen des freistehenden Ugur Yildirim, gegen dessen Flachschuss aus zehn Metern VfB-Keeper Timo Hildebrand ohne Abwehrchance war. Der VfB verlor nach dem 0:1 kurzzeitig die Orientierung, denn nur Sekunden später hätte Yuri Rose nach Pass von Yildirim das zweite Tor nachlegen können bzw. müssen. Der eingewechselte Mittelfeldspieler hatte am rechten Strafraumeck den herausgeeilten Timo Hildebrand bereits ausgespielt und das leere Tor vor sich, doch seinen Schuss grätschte Martin Stranzl in höchster Not zur Ecke. VfB-Trainer Matthias Sammer reagierte auf den Rückstand und wechselte zunächst Christian Tiffert für Horst Heldt und wenig später auch noch Imre Szabics für Alexander Hleb ein, um im Offensivspiel frische Impulse zu setzen. Szabics war dann auch gleich mitten im Geschehen, doch nach einem Pass in die Tiefe reagierte der Ungar viel zu zögerlich und ließ sich im Strafraum von einem Verteidiger der Holländer ablaufen, anstatt energisch den Abschluss zu suchen. Auch Cacau hatte wenig später kein Glück und verzog aus der Distanz am Ende weit. Nachdem Stefan Selakovic einen Freistoß von Ugur Yildirim gefährlich aufs VfB-Tor abgefälscht hatte und Timo Hildebrand damit zu einer Parade zwingen konnte, hätte Christian Tiffert im Gegenzug nach einer zu kurz abgewehrten Lahm-Flanke den Ausgleich markieren können.Schlussoffensive ohne ToreDer eingewechselte VfB-Mittelfeldspieler kam zwölf Meter vor dem Tor frei zum Schuss, doch SC-Keeper Brian Vanderbussche riss die Fäuste hoch und verhinderte somit ein mögliches Gegentor. Der VfB drängte in der Schlussphase auf den Ausgleichstreffer und nach einer flachen Hereingabe von Christian Tiffert wurde ein Schuss von Imre Szabics aus Nahdistanz gerade noch abgeblockt, was aber Boris Zivkovic in Schussposition brachte, doch dessen Versuch aus der Distanz parierte einmal mehr der starke Vanderbussche im Heerenveener Tor. Mit der Einwechslung von Mario Gomez für Verteidiger Boris Zivkovic stärkte Matthias Sammer in den letzten Minuten noch einmal die Offensive. Aber nicht Mario Gomez, sondern der Brasilianer Cacau hatte die nächste Gelegenheit, allerdings verfehlte er in halbrechter Position das Tor der Hausherren um gut zwei Meter. Genauso weit ging ein weiterer Versuch von Silvio Meißner nach einer flachen Hereingabe von Philipp Lahm über das Tor des SC Heerenveen. Da auch Kapitän Zvonimir Soldo die letzte Ecke der Partie am Tor der Holländer vorbeiköpfte, musste der VfB im diesjährigen UEFA-Cup seine erste Niederlage hinnehmen.Die Mannschaft von Trainer Matthias Sammer dominierte fast die gesamten 90 Minuten im Abe Lenstra Stadion und unterlag am Ende trotzdem. Heerenveen nutzte eine von zwei Chancen eiskalt zum entscheidenden Tor, während der VfB aus zahlreichen Gelegenheiten kein Nutzen schlagen konnte. Entweder vergaben die VfB-Angreifer in aussichtsreicher Position oder aber der starke SC-Keeper Brian Vanderbussche machte die Möglichkeiten mit zahlreichen Glanzparaden zunichte. Stimmen zum Spiel |
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