| | | Magazin für Tradition, Mythos und Kultur | | |
| | | | | |  | | | | | | unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V. | 11. Jahrgang |
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| | | | | | | | | | Donnerstag, 21.10.2004, 20:45 Uhr  SK Beveren - VfB Stuttgart 1:5 (0:2)  Zuschauer: 7.500 Schiedsrichter: Stephen Bennett (England)  Aufstellungen:Auswechslungen: |  |  |  |  | | 66 Min. |  | Alexandre Topka |  |  | Roméo Seka Affessi |  | | 86 Min. |  | Björn Vleminckx |  |  | Moussa Sanogo |  |
|  |  |  | | 46 Min. |  | Jurica Vranjes |  |  | Silvio Meißner |  | | 61 Min. |  | Imre Szabics |  |  | Kevin Kuranyi |  | | 75 Min. |  | Christian Tiffert |  |  | Horst Heldt |  |
| Karten:Tore: |  |  |  |  | | 0:1 |  | 10. Min. |  | Torschütze: Jeronimo Cacau (Vorlage: Andreas Hinkel) |  | | 0:2 |  | 41. Min. |  | Torschütze: Kevin Kuranyi |  | | 0:3 |  | 54. Min. |  | Torschütze: Jeronimo Cacau (Vorlage: Alexander Hleb) |  | | 0:4 |  | 77. Min. |  | Torschütze: Philipp Lahm (Vorlage: Jurica Vranjes) |  | | 1:4 |  | 87. Min. |  | Torschütze: Koffi Romaric N´Dri |  | | 1:5 |  | 90. Min. |  | Torschütze: Imre Szabics (Vorlage: Jeronimo Cacau) |  |
Klarer Auftaktsieg Im Vergleich zum vergangenen Bundesligaspiel gegen Borussia Dortmund (2:0) veränderte VfB-Chefcoach Matthias Sammer seine Startformation im ersten Gruppenspiel des UEFA-Cups beim belgischen Erstligisten KSK Beveren auf zwei Positionen. Matthieu Delpierre stand erstmals seit seinem Wechsel zum VfB in der Startelf und ersetzte in der Innenverteidigung den leicht angeschlagenen Martin Stranzl, der mit Oberschenkelproblemen passen musste. Zudem rückte Kevin Kuranyi anstelle von Imre Szabics ins Team und stürmte an der Seite von Cacau. Der VfB war von Beginn an um Spielkontrolle bemüht und erarbeitete sich nach fünf Minuten die erste Gelegenheit. Eine Freistoß-Flanke von Horst Heldt köpfte Matthieu Delpierre aber in die Arme von KSK-Keeper Barry Copa Boubacar. Zwei Minuten später war es wieder Horst Heldt, der einen Freistoß kurz auf Alexander Hleb ausführte, der zwei Mann ausspielte und ins Zentrum passte. Dort fand er Kapitän Zvonimir Soldo, doch dessen Schuss wurde unglücklich vom eigenen Mann, nämlich Matthieu Delpierre, geblockt. Kevin Kuranyi versuchte sich wenig später mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, doch wieder war der Torwart des Gastgebers, Barry Copa Boubacar, zur Stelle. Die erste Chance von Beveren hatte Moussa Sanogo im Gegenzug, der nach einem langen Pass an der Strafraumgrenze den Ball über den herausstürzenden Timo Hildebrand hob, aber das Tor letztlich verfehlte. Besser machte es nach exakt zehn Minuten auf der anderen Seite VfB-Angreifer Cacau. Andreas Hinkel hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und spielte den Ball an der Strafraumgrenze quer auf den VfB-Brasilianer. Cacau nahm die Kugel direkt und traf mit einem Flachschuss ins linke untere Eck zur frühen VfB-Führung. Beveren schien von diesem Rückstand geschockt und fand in den folgenden Minuten nur schwer ins Spiel, das vom VfB fortan kontrolliert wurde. Die nächste Chance bot sich der Sammer-Elf nach 19 Minuten, als Horst Heldt einen Pass in zentraler Position auf Kevin Kuranyi spielte, doch KSK-Schlussmann Barry Copa Boubarcar war schneller und konnte letztlich vor dem Nationalstürmer retten.Kuranyi staubte zum 0:2 ab VfB-Routinier Horst Heldt versuchte es Mitte des ersten Durchgangs mit einem listigen Heber gegen den weit vor seinem Tor stehenden Boubacar, doch Beverens Nummer eins konnte das Spielgerät in der Rückwärtsbewegung gerade noch abfangen. Bei den Hausherren blieb indes im Spielaufbau weiter vieles Stückwerk und nur Einzelaktionen führten dann und wann zu einem Hauch von Gefahr. So spielte sich Solo-Spitze Moussa Sanogo in der 25. Minute gekonnt durchs Mittelfeld, doch an der Strafraumgrenze war bei VfB-Innenverteidiger Markus Babbel Endstation. Und auch wenig später war Babbel bei einem Freistoß von N´Dri vor Marco Né am Ball und köpfte die Kugel aus der Gefahrenzone. Auf der anderen Seite bot sich VfB-Regisseur Alexander Hleb nach schönem Doppelpass mit Kevin Kuranyi eine brauchbare Gelegenheit, doch den Flachschuss des Weißrussen parierte Boubacar im KSK-Tor sicher. Wenn Beveren gefährlich war, dann war meist Moussa Sanago dafür verantwortlich. Acht Minuten vor der Pause konnte sich der Angreifer auf der linken Seite gegen Andreas Hinkel durchsetzen und flach ins Zentrum passen, doch der aufmerksame Matthieu Delpierre war schneller als der nachrückende Koffi Romaric N´Dri und beförderte die Kugel aus der Gefahrenzone. Vier Minuten vor der Pause legte der VfB dann das zweite Tor nach. Einen Freistoß in zentraler Position hob Horst Heldt in den Strafraum und Beverens Verteidiger Emmanuel Eboué köpfte das Spielgerät unglücklich an den linken Pfosten des eigenen Tores. Den Abpraller nutzte Kevin Kuranyi eiskalt zum 0:2. Offensichtlich war der VfB nach diesem Treffer gedanklich schon in der Pause, denn nach einem langen Ball und einer Unachtsamkeit in der VfB-Defensive stand Moussa Sanogo plötzlich frei vor Timo Hildebrand, doch der VfB-Keeper machte mit einer Glanztat die klarste Chance der Hausherren zunichte. Doch auch der Mannschaft von Trainer Matthias Sammer bot sich noch einmal eine gute Möglichkeit. Praktisch mit dem Pausenpfiff bediente Alexander Hleb auf der rechten Seite Andreas Hinkel, dessen Zuspiel Kevin Kuranyi freistehend in die Arme von Barry Copa Boubacar im KSK-Tor schob. Dabei hatte Kuranyi auch noch die Möglichkeit, den mitgelaufenen Cacau zu bedienen, doch der VfB-Angreifer entschied sich für einen Schuss und vergab damit eine weitere klare Chance, so dass es mit einer unterm Strich mehr als verdienten 2:0-Führung des VfB in die Kabinen ging.Cacaus zweites Tor brachte das 0:3 Die Hausherren kamen unverändert zum zweiten Durchgang aufs Feld. Derweil wechselte VfB-Chefcoach Matthias Sammer zur Pause einmal aus und ersetzte den leicht angeschlagenen Silvio Meißner durch Jurica Vranjes. Der Kroate war dann auch gleich an der ersten Gelegenheit des VfB in den zweiten 45 Minuten beteiligt. Andreas Hinkel spielt mit Vranjes Doppelpass und schob den Ball von rechts auf den im Strafraum stehenden Kevin Kuranyi, der von Marco Né recht rüde gestoppt wurde. Doch der englische Schiedsrichter wollte keinen Regelverstoß gesehen haben und ließ zum Unmut der gut 600 mitgereisten und lautstarken VfB-Fans weiter spielen. Und auch fünf Minuten später gab es keinen Strafstoß, als Abdoulaye Diabis Diawara im Strafraum nach einem Diagonalball von Horst Heldt Jurica Vranjes im Sechzehner auflaufen ließ. Trotzdem kam der VfB in der 54. Minute zum dritten Tor. Alexander Hleb setzte sich in zentraler Position gegen vier Gegenspieler durch, drang in den Strafraum ein und zog mit links ab. Den Schuss des Weißrussen konnte Beverens Schlussmann Boubacar nur abklatschen und Cacau staubte zum 0:3 ab. Zwei Minuten später versuchte sich Koffi Romaric N`Dri mit einem Linksschuss aus 20 Metern, doch Timo Hildebrand war dabei nicht wirklich gefordert und griff sicher zu. Nach etwas mehr als einer Stunde hatte VfB-Angreifer Kevin Kuranyi dann frühzeitig Dienstschluss und wurde durch Imre Szabics ersetzt, um nach seiner langen Verletzungspause nicht überstrapaziert zu werden. Die nächste Chance hatten derweil die Hausherren. In der 63. Minute passte Mohamed Diallo von der linken Seite ins Zentrum und fand seinen Kollegen Koffi Romaric N´Dri, der VfB-Keeper Timo Hildebrand mit einem satten Schuss ins rechte Eck prüfte. Weil der VfB nach dem dritten Tor einen Gang herausnahm, kam Beveren fortan zu besseren Gelegenheiten als in der ersten Stunde der Partie. In der 68. Minute hatte es die Sammer-Elf Keeper Timo Hildebrand zu verdanken, dass sie kein Tor kassierte. Zunächst lenkte die Nummer eins des VfB einen Schlenzer von der Strafraumgrenze von Moussa Sanogo zur Seite. Doch der KSK blieb in Ballbesitz und nach einem Rückpass drosch der kurz zuvor eingewechselte Alexandre Topka die Kugel aufs Tor und fand wiederum seinen Meister in Timo Hildebrand. Den Abpraller köpfte Moussa Sanago danach knapp am VfB-Tor vorbei, womit eine turbulente Situation im VfB-Strafraum letztlich glimpflich ausgegangen war.Traumtore von Lahm und N´Dri Eine Viertelstunde vor Schluss wechselte VfB-Trainer Matthias Sammer dann das dritte und letzte Mal aus. Christian Tiffert ersetzte im offensiven Mittelfeld Horst Heldt. Tiffert war gerade auf dem Platz als Alexandre Topka von rechts flankte und Timo Hildebrand vor dem nachrückenden Moussa Sanogo klären konnte. Der VfB kam nur noch sporadisch vor das Tor der Belgier, war dann aber wesentlich effektiver. Philipp Lahm setzte sich in der 77. Minute auf der linken Seite durch, zog zur Mitte und traf mit einem satten Schuss aus 16 Metern genau ins linke obere Toreck zum 0:4. Auch Christian Tiffert bot sich nach einem Querpass von Jurica Vranjes danach noch eine Gelegenheit, doch KSK-Keeper Barry Copa Boubacar griff sicher zu und schlug dann schnell ab. Der Ball landete bei Mohamed Diallo, der mit einem Heber aus großer Distanz versuchte VfB-Torwart Timo Hildebrand zu überlisten. Doch die Nummer eins im VfB-Tor lenkte den Ball in der Rückwärtsbewegung in höchster Not noch über die Latte und verhinderte damit zunächst noch den Ehrentreffer der Gastgeber. Dieser gelang dem KSK Beveren drei Minuten vor dem Ende. Einen Freistoß von der rechten Seite, bei dem alle mit einer Flanke gerechnet hatten, zog Koffi Romaric N´Dri direkt auf das Tor und traf mit einem Sonntagsschuss genau ins linke obere Eck zum 1:4. Timo Hildebrand war bei dem satten Schuss des offensiven Mittelfeldspielers ohne Abwehrchance. Doch dieser Treffer war noch nicht der Schlusspunkt. Denn in der Nachspielzeit stellte Imre Szabics mit seinem Tor den alten Abstand wieder her. Cacau spielte den Ungarn frei, der alleine vor KSK-Schlussmann Barry Copa Boubacar stand und solange wartete, bis Beverens Keeper im eine Ecke freimachte, um dann cool zum 1:5-Endstand zu verwandeln.Unterm Strich gewann der VfB in Beveren klar und verdient. Die Mannschaft von Matthias Sammer kontrollierte die Partie über eine Stunde lang fast nach Belieben und ließ nur wenig zu. Erst nach einer 3:0-Führung wurde ein Gang geschaltet und die nie aufsteckenden Hausherren kamen fortan besser ins Spiel. Für ihren nimmermüden Einsatz wurden die technisch starken Belgier mit dem Ehrentor belohnt, das freilich am souveränen Erfolg des VfB nichts ändern konnte.Stimmen zum Spiel |
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