30.09.2004 Stimmen zum Spiel
VfB-Cheftrainer Mattias Sammer: "Das war heute definitiv ein Meilenstein, den wir gelegt haben. Im K.o.-System muss man immer aufpassen, wenn erst eine Hälfte gespielt ist. Ich habe im Fußball schon einiges erlebt, auch wenn wir durch das 3:1 im Hinspiel natürlich eine gute Ausgangssituation hatten. Aber unsere Mannschaft hat ein relativ starkes Innenleben. Wir haben gestern Abend gesagt, dass wir unabhängig vom Hinspiel gut auftreten wollen. Die Zuschauer sind dann heute doch reichlich gekommen und wir wollten deshalb auch Tore machen und zu null spielen. Beides ist uns auch gelungen. Dabei war der frühe Torerfolg gut, aber nicht gefordert. In der ersten Hälfte haben wir teilweise zu sehr durch die Mitte gespielt. Das war nach der Pause besser. Da hatte der Gegner keine Chance mehr, als wir über die Flügel gekommen sind."
Ujpest-Trainer Geza Meszöly: "Stuttgart war das gesamte Spiel überlegen. Die Partie war dann in der zweiten Hälfte innerhalb von sechs Minuten entschieden. Ich gratuliere dem VfB zum Einzug in die nächste Runde." VfB-Elfmeterschütze Horst Heldt: "Dass ich schieße, habe ich mit Meise abgesprochen. Ich habe ihn gefragt, ob er schießen will, da normalerweise immer derjenige antritt, der den letzten versenkt hat. Aber er wollte nicht und dann hab ich ihn eben reingemacht. Es ist doch schön, wenn wir zwei Leute haben, die treffen." VfB-Verteidiger Philipp Lahm: "Wir gehen in jedes Spiel sehr kontriert hinein. Das hat man auch heute wieder gesehen, trotz des 3:1 aus dem Hinspiel. Im ersten Durchgang hat es vor dem Tor noch etwas gefehlt, das war dann nach der Pause besser." VfB-Torschütze Andreas Hinkel: "Wenn wir gut spielen, dann wird der Gegner oft auch schwach gemacht. Aber klar war es nach dem 2:0 dann entsprechend leichter. Und zum Schluss hat Budapest sicher auch nicht mehr alles gegeben. Da hatten wir leichtes Spiel. Vielleicht liegt es mir besser im internationalen Wettbewerb zu spielen. Da habe ich ja schon letzte Saison in der Champions League getroffen. Wir haben jetzt eine sehr gute Serie und natürlich auch Selbstvertrauen. Das wollen wir versuchen in die nächsten Spiele mitzunehmen. Trotzdem schauen wir nur von Spiel zu Spiel. Damit sind wir schon letzte Saison gut gefahren." VfB-Doppeltorschütze Cacau: "Heute war wieder der Zusammenhalt der Mannschaft entscheidend. Wir haben sehr kompakt gespielt. Meine persönliche Leistung erklärt sich durch viel Arbeit, Training und volle Konzentration. Der Trainer hilft uns allen wo es geht. Das ist der Schlüssel zum Erfolg." |