| | | Magazin für Tradition, Mythos und Kultur | | |
| | | | | |  | | | | | | unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V. | 11. Jahrgang |
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| | | | | | | | | | Donnerstag, 12.12.2002, 20:30 Uhr VfB Stuttgart - Club Brügge 1:0 (0:0)Zuschauer: 34.000 Schiedsrichter: Arturo Dauden IbanezAufstellungen: |  |  |  |  |  |  |  | | VfB Stuttgart |  | Club Brügge |  | | 1 |  | Timo Hildebrand |  | 1 |  | Dany Verlinden (C) | | 2 |  | Andreas Hinkel |  | 2 |  | Olivier de Cock | | 5 |  | Marcelo José Bordon |  | 3 |  | Timmy Simons | | 6 |  | Fernando Meira |  | 4 |  | Milan Lesnjak | | 7 |  | Silvio Meißner |  | 5 |  | Peter van der Heyden | | 10 |  | Krassimir Balakov |  | 6 |  | Philippe Clement | | 11 |  | Ioannis Amanatidis |  | 7 |  | Gert Verheyen | | 12 |  | Heiko Gerber |  | 8 |  | Gaetan Englebert | | 17 |  | Jochen Seitz |  | 11 |  | Sandy Martens | | 20 |  | Zvonimir Soldo |  | 14 |  | Nastja Ceh | | 22 |  | Kevin Kuranyi |  | 18 |  | Andres Mendoza |
Auswechslungen: |  |  |  |  | | 46 Min. |  | Alexander Hleb |  |  | Ioannis Amanatidis |  | | 76 Min. |  | Thomas Schneider |  |  | Jochen Seitz |  | | 87 Min. |  | Sean Dundee |  |  | Kevin Kuranyi |  |
|  |  |  | | 83 Min. |  | Sergiy Serebrennikov |  |  | Milan Lesnjak |  | | 83 Min. |  | Tim Smolders |  |  | Gert Verheyen |  |
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Karten: |  |  |  |  | | 51 Min. |  | Silvio Meißner |  | | 67 Min. |  | Heiko Gerber |  |
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Tore: 
 |  |  |  |  | | 1:0 |  | 90. Min. |  | Torschütze: Alexander Hleb (Vorlage: Krassimir Balakov) | 
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 VfB erreicht Achtelfinale Im Vergleich zur 0:3-Heimniederlage am vergangenen Samstag gegen den FC Bayern München veränderte VfB-Trainer Felix Magath seine Elf im UEFA-Cup-Rückspiel der dritten Runde gegen den Club Brügge auf zwei Positionen. Der wieder genesene Kapitän Zvonimir Soldo kehrte auf seine Stammposition im zentralen defensiven Mittelfeld und nahm den Platz von Christian Tiffert ein. Zudem spielte Jochen Seitz, gegen Bayern aufgrund einer Grippe noch ausgefallen, in der offensiven Dreierreihe hinter Mittelstürmer Kevin Kuranyi an der Seite von Krassimir Balakov und Ioannis Amanatidis. Für Seitz musste Alexander Hleb auf der Bank Platz nehmen. Beide Mannschaften agierten zu Beginn der Partie sehr verhalten, weshalb in den ersten zehn Minuten praktisch gar nichts vor beiden Toren passierte. Jochen Seitz versuchte sich dann als erster, allerdings flog sein Distanzschuss nach exakt zehn Minuten deutlich über den Querbalken des Gästetores.Seitz sorgte über links für die meiste Gefahr Knapp 20 Minuten waren im Daimler-Stadion bereits gespielt, als Krassimir Balakov in zentraler Position vor dem Tor der Gäste zum Schuss kam, bei seinem Versuch allerdings unglücklich seinen Kollegen Meißner am Rücken traf. Von dort sprang der Ball auf die linke Seite zu Kevin Kuranyi, dessen Schuss die Belgier abblocken konnten. Zwei Minuten nach dieser Szene spielte Krassimir Balakov gekonnt Jochen Seitz frei, der sich allerdings in zentraler Position den Ball zu weit vorlegte und eine aussichtsreiche Chance somit vergab. Jochen Seitz war auch an der nächsten vielversprechenden VfB-Chance beteiligt, als der schnelle Flügelstürmer seinen Gegner auf der linken Seite überlief und flach zur Mitte passte, wo Clement einen Schritt schneller als Kevin Kuranyi war und zur Ecke klären konnte. Auf der Gegenseite versuchte sich Sandy Martens Mitte des ersten Durchgangs mit einem Schuss von der Strafraumgrenze, den Timo Hildebrand im VfB-Kasten sicher parieren konnte. Brügge kurz vor der Pause etwas engagierter Sechs Minuten vor dem Halbzeitpfiff bekam Brügge einen Freistoß auf der rechten Seite zugesprochen, der den Kopf von Mendoza fand. Timo Hildebrand versuchte sich den Ball zu angeln und wurde dabei von Verheyen unfair angegangen, weshalb Brügge nochmals in Ballbesitz kam. Allerdings war die Situation bereits von Schiedsrichter Ibanez unterbunden, als Marcelo José Bordon den Ball von der Linie schlug, weshalb das VfB-Tor nicht wirklich in Gefahr gekommen war. Wenig später konnte sich Verheyen auf der linken Seite in Szene setzen und zur Mitte flanken, wo Heiko Gerber besser postiert war als Martens und zur Ecke klären konnte. Dies war gleichzeitig der letzte Aufreger einer ganz schwachen ersten Hälfte, die von vielen kleinen Fehlern beider Mannschaften bereits im Spielaufbau geprägt war. Der VfB agiert abwartend, Brügge die ersten 45 Minuten ohne klares Konzept, weshalb das torlose Remis zur Pause das einzig richtige Ergebnis war. Hleb kam für Amanatidis VfB-Trainer Felix Magath reagierte zur Pause und brachte mit Alexander Hleb für Ioannis Amanatidis einen frischen Mann für die Kreativität im Spiel. Die erste halbe Chance nach Wiederanpfiff hatten aber die Gäste, als Mendoza nach einer Flanke von Verheyen auf der linken Seite im VfB-Strafraum freistand und weit verzog. Auf der anderen Seite setzte sich der eingewechselte Alexander Hleb gleich gegen drei Belgier durch und versuchte im Zentrum Kevin Kuranyi zu bedienen, der letztlich auch an den Ball kam, aber abgedrängt wurde. Gerd Verheyen war in der 53. Minute von einer guten Linksflanke von Sandy Martens zu überrascht, als ihm im VfB-Strafraum der Ball freistehend versprang. Praktisch im Gegenzug flankte Heiko Gerber von der linken Seite zur Mitte und fand den Kopf von Kevin Kuranyi, der aber nicht ganz hinter den Ball kam und somit das Ziel am Ende klar verfehlte. Zwanzig Minuten waren in der zweiten Hälfte bereits wieder gespielt, als der VfB 20 Meter vor dem Gästetor in halbrechter Position einen Freistoß zugesprochen bekam, den Krassimir Balakov trat. Der Bulgare scheiterte aber an der Mauer der Belgier, die zur Ecke klären konnte. Meira vergab einen Elfmeter Wenig später versuchte sich der VfB-Spielmacher nach einer Rechtsflanke von Alexander Hleb mit einer Direktabnahme aus der Drehung, doch Verlinden war auf dem Posten und parierte sicher. Ein völlig unnötiges Handspiel von Milan Lesnjak in der 71. Minute im eigenen Strafraum brachte dem VfB dann die große Chance zur Führung, da Schiedsrichter Ibanez nach dem Fauxpas des Polen auf den ominösen Punkt zeigte. Fernando Meira übernahm die Verantwortung und donnerte den Ball an die Unterkante der Latte, von wo die Kugel ins Feld sprang. Nur eine Minute später lag der Ball dann im VfB-Tor, als Mendoza VfB-Keeper Timo Hildebrand überwinden konnte. Allerdings setzte sich der Peruaner nach einer Rechtsflanke unfair im Zentrum gegen die VfB-Defensive ein und verschaffte sich dadurch erst eine gute Schussposition. Schiedsrichter Ibanez versagte deshalb dem Treffer zurecht die Anerkennung. Wenig später war es abermals Mendoza, der auf sich aufmerksam machen konnte. Auf der linken Seite konnte sich der Peruaner im VfB-Strafraum durchsetzen und kam zum Abschluss, allerdings fand Brügges Flügelstürmer seinen Meister im aufmerksamen VfB-Keeper Timo Hildebrand, der einen Rückstand verhindern konnte. Hleb mit dem Tor in der Nachspielzeit Brügges Coach Trond Sollied brachte in der Schlussphase mit Smolders und Serebrennikov noch zwei frische Offensivkräfte und setzte alles auf eine Karte, nachdem unmittelbar vor dem Doppelwechsel erneut Mendoza nach einem Fehler in der VfB-Hintermannschaft am aufmerksamen Timo Hildebrand gescheitert war. Vier Minuten vor dem Ende verhinderte der starke VfB-Schlussmann Timo Hildebrand nach einem langen Ball und einem Fehler in der VfB-Hintermannschaft mit einem Klassereflex einen Rückstand, als er gegen den völlig freistehenden Mendoza zur Ecke klären konnte. Auf der Gegenseite hatte der VfB zwei Minuten später die Chance zur Führung, als sich Meira auf der rechten Seite durchsetzte und von der Grundlinie klug legte, wo Hleb und Dundee gleich im Doppelpack an der vielbeinigen belgischen Hintermannschaft scheiterten. In der dritten Minute der Nachspielzeit fiel dann doch noch ein Treffer im Gottlieb-Daimler-Stadion. Brügge war aufgerückt und der VfB konterte über Alexander Hleb und Sean Dundee. Im Strafraum angekommen spielten sich Hleb und Balakov solange den Ball zu, bis der junge Weißrusse in einer geeigneten Position stand und aus halblinker Position zum 1:0-Endstand traf. Der VfB zog am Ende ohne spielerischen Glanz, aber durch eine taktisch disziplinierte Leistung verdientermaßen gegen ein schwaches Brügge ins Achtelfinale ein, das am morgigen Freitag in Nyon ausgelost wird. Der ehemalige Champions-League-Teilnehmer war nur in der Schlussphase, nach dem vergebenen Elfmeter des VfB, annähernd gefährlich, scheiterte aber mehrfach in Person von Andres Mendoza am besten VfB-Spieler, Torwart Timo Hildebrand.      | | | | | | | |  | | | | | | |
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