28.11.2002 Stimmen zum Spiel VfB-Trainer Felix Magath: "Wir mussten hier auswärts bei Brügge antreten, die zu Hause noch kein Spiel verloren haben, deshalb konnten und wollten wir hier nicht von Beginn an offensiv spielen. Wir haben versucht in der ersten Hälfte den Gegner kennenzulernen, wollten aber trotzdem auch etwas nach vorne machen. Das Konzept ist dann bis zum Gegentor kurz vor der Pause auch aufgegangen, auch wenn wir anfangs zwei-, dreimal Probleme auf der rechten Seite hatten.
Das Foul von Maertens war eine klare Notbremse und eine berechtigte rote Karte. Wir sind sehr erleichtert und haben jetzt natürlich eine Riesenchance, das Achtelfinale zu erreichen." Brügge-Trainer Trond Sollied: "Der VfB hat in der ersten Hälfte über unsere rechte Seite sehr viel Druck gemacht. Dennoch hatten wir vor der Pause die besseren Szenen. Mendoza hatte zweimal die Führung auf dem Fuß. Im zweiten Durchgang hatte Stuttgart mehr Spielanteile. Die korrekte rote Karte drehte dann das Spiel. Das zweite Tor fiel wie aus dem Nichts. Wir werden sehen, was wir in Stuttgart noch tun können." VfB-Regisseur Krassimir Balakov: "Es war ausgemacht, dass Fernando beim Freistoß drüberläuft und den Torwart täuscht. Das hat gut geklappt und zum Tor geführt. Wir haben schon in der ersten Hälfte gesehen, dass Brügge nicht so stark ist und haben nur durch einen eigenen Fehler das Tor kassiert. Im zweiten Durchgang haben wir dann Moral bewiesen und das Spiel mit den beiden Toren noch gedreht." VfB-Torschütze Kevin Kuranyi: "Wir haben heute wieder bis zur letzten Minute gekämpft und wollten unbedingt gewinnen. Jetzt haben wir natürlich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel. Aber trotzdem müssen wir in Stuttgart Gas geben." |