| | | Magazin für Tradition, Mythos und Kultur | | |
| | | | | |  | | | | | | unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V. | 11. Jahrgang |
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| | | | | | | | | | Donnerstag, 28.11.2002, 20:30 Uhr Club Brügge - VfB Stuttgart 1:2 (1:0) Zuschauer: 22.000 Schiedsrichter: Domenico Messina (Italien) Aufstellungen: | | Club Brügge |  | VfB Stuttgart |  | | 1 |  | Dany Verlinden (C) |  | 21 |  | Thomas Ernst | | 3 |  | Timmy Simons |  | 2 |  | Andreas Hinkel | | 5 |  | Peter van der Heyden |  | 5 |  | Marcelo José Bordon | | 6 |  | Philippe Clement |  | 6 |  | Fernando Meira | | 7 |  | Gerd Verheyen |  | 7 |  | Silvio Meißner | | 8 |  | Gaetan Englebert |  | 10 |  | Krassimir Balakov | | 10 |  | Bratislav Ristic |  | 12 |  | Heiko Gerber | | 11 |  | Sandy Martens |  | 15 |  | Alexander Hleb | | 14 |  | Nastja Ceh |  | 17 |  | Jochen Seitz | | 18 |  | Andres Mendoza |  | 20 |  | Zvonimir Soldo | | 26 |  | Birger Maertens |  | 22 |  | Kevin Kuranyi |
Auswechslungen: |  |  |  |  | | 56 Min. |  | Milan Lesnjak |  |  | Bratislav Ristic |  | | 77 Min. |  | Karel Geraerts |  |  | Andres Mendoza |  | | 81 Min. |  | Kevin Roelandts |  |  | Nastja Ceh |  |
|  |  |  | | 46 Min. |  | Ioannis Amanatidis |  |  | Silvio Meißner |  | | 74 Min. |  | Ioan Viorel Ganea |  |  | Jochen Seitz |  | | 90 Min. |  | Timo Wenzel |  |  | Heiko Gerber |  |
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Karten: |  |  |  |  | | 13 Min. |  | Bratislav Ristic |  | | 30 Min. |  | Nastja Ceh |  | | 71 Min. |  | Birger Maertens |  |
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Tore: 
 |  |  |  |  | | 1:0 |  | 42. Min. |  | Torschütze: Peter van der Heyden (Vorlage: Nastja Ceh) | 
| | 1:1 |  | 72. Min. |  | Torschütze: Krassimir Balakov | 
| | 1:2 |  | 90. Min. |  | Torschütze: Kevin Kuranyi (Vorlage: Krassimir Balakov) | 
| Auswärtssieg in Brügge Im Vergleich zum letzten Auftritt in der Bundesliga gegen Hannover 96 am vergangenen Samstag beim 3:0-Sieg im heimischen Gottlieb-Daimler-Stadion veränderte VfB-Trainer Felix Magath seine Elf auf zwei Positionen.Der zuletzt rotgesperrte Fernando Meira kehrte ins Team und nahm den Platz von Rui Manuel Marques in der Innenverteidigung der Viererabwehrkette ein. Zudem spielte Jochen Seitz anstelle von Ioannis Amanatidis im offensiven Mittelfeld an der Seite von Regisseur Krassimir Balakov und Alexander Hleb.Der VfB hatte den besseren Start und gleich in der ersten Minute eine halbe Chance, als Jochen Seitz von links flankte, im Zentrum aber Englebert schneller als Kuranyi war und zur Ecke klären konnte.Der Gastgeber brauchte indes bis zur 7. Minute, eher er erstmals vor dem VfB-Tor auftauchte. Der Peruaner Andres Mendoza wurde auf der linken Seite im Strafraum freigespielt, scheiterte aber mit einem strammen Linksschuss am aufmerksamen Thomas Ernst im VfB-Kasten, der mit den Fäusten klären konnte. Ceh scheiterte knapp per Freistoß Eben jener Mendoza tauchte vier Minuten später nach einem Fehler in der VfB-Abwehr wieder frei im Strafraum auf, fand aber bei einem Flachschuss aus relativ spitzem Winkel erneut in Thomas Ernst seinen Meister, der mit dem Fuß zur Ecke klärte. Beide Mannschaften scheuten in den folgenden 20 Minuten erkennbar das Risiko, so dass vor beiden Toren praktisch gar nichts passierte. Der VfB hatte in dieser Zeit zwar optische Vorteile, was fehlte war aber die Präzision beim letzten Pass.So dauerte es bis zur 28. Minute ehe die Zuschauer im Jan-Breydel-Stadion wieder eine gute Möglichkeit zu sehen bekamen. Der Slowene Nastja Ceh setzte einen Freistoß 18 Meter vor dem VfB-Tor in zentraler Position nur knapp über den Querbalken.Eine Minute später versuchte es Gerd Verheyen aus der Distanz, verzog aber um einen guten Meter.Auf der anderen Seite prüfte Kevin Kuranyi Brügges Torwart-Oldie Danny Verlinden mit einem Rechtsschuss aus halblinker Position, mit dem der ehemalige Nationalkeeper keine Probleme hatte. Gegentreffer kurz vor der Halbzeit In der 41. Minute versuchte sich Jochen Seitz mit einem Distanzschuss, der aber Verlinden im Tor der Belgier vor keine größeren Probleme stellte. Eine Minute später sollten die Gastgeber dann in Führung gehen. Einen Ball auf der rechten Abwehrseite konnte die VfB-Abwehr nicht weit genug klären, weshalb Nastja Ceh per Kopf den am linken Strafraumeck freistehenden Außenverteidiger Peter van der Heyden bedienen konnte, der Thomas Ernst im VfB-Tor mit einem trockenen Linksschuss ins lange Eck keine Chance lies.Der Gegentreffer war dann auch die letzte nennenswerte Möglichkeit vor dem Pausenpfiff.Die Führung des Gastgebers zur Pause war nicht unverdient. Zwar konnte der VfB die Partie lange offen halten und Brügge kam nur zwei- bis dreimal vor das Tor von Thomas Ernst, allerdings waren die Belgier bei ihren Möglichkeiten wesentlich gefährlicher als die Magath-Elf. Amanatidis kam für Meißner VfB-Trainer Felix Magath reagierte auf die mangelnde Durchschlagskraft seiner Offensive im ersten Durchgang und brachte nach der Pause mit Ioannis Amanatidis einen Angreifer für den defensiven Silvio Meißner. Die erste Chance hatte aber Brügge, als Martens nach einem Stellungsfehler in der VfB-Defensive im Strafraum freistand, Thomas Ernst aber vor dem Angreifer klären und Schlimmeres verhindern konnte.Neun Minuten nach Wiederanpfiff hatte der VfB eine gute Möglichkeit zum Ausgleich, als die Defensive der Belgier den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam und Ioannis Amanatidis eine Kopfballchance hatte, die aber letztlich nicht zum Erfolg führte.Nur eine Minute später verpasste Kevin Kuranyi nach einem Konter und einer Linksflanke von Jochen Seitz ein Tor, als er mit einer Direktabnahme am reaktionsschnellen Verlinden im Tor der Belgier scheiterte.Auf der Gegenseite verzog Simons aus der Distanz und Clement köpfte nach einer Stunde eine Freistoßflanke in die Arme von VfB-Keeper Thomas Ernst. Rot gegen Maertens und Ausgleich durch Balakov 65 Minuten waren im Jan-Breydel-Stadion gespielt, als Sandy Martens zu einem Solo ansetzte, aber letztlich mit einem strammen Linksschuss aus 20 Metern in Thomas Ernst seinen Meister fand. Wenig später war der VfB im Pech, als sich Ioannis Amanatidis am rechten Flügel geschickt durchsetzen konnte und flach zur Mitte spielte, wo Kevin Kuranyi lauerte und den Ball direkt abnahm, aber im letzten Moment noch geblockt wurde. Eine Minute später riss Birger Maertens nach einem langen Ball den alleine auf das Tor zu stürmenden Jochen Seitz um und wurde von Schiedsrichter Messina nach seiner Notbremse zurecht des Feldes verwiesen. Den fälligen Freistoß aus 18 Metern versenkte Krassimir Balakov wie in alten Zeiten gekonnt im rechten oberen Eck des belgischen Tores zum 1:1. Der VfB machte danach weiter Druck und Ioannis Amanatidis verzog nach einem Zuspiel von Alexander Hleb aus 16 Metern nur knapp. Dany Verlinden konnte wenig später einen strammen Schuss von Heiko Gerber aus spitzem Winkel entschärfen, doch Ganea hatte die Möglichkeit zum Nachschuss, verzog letztlich aber klar. Kuranyi mit dem zweiten Treffer in der Schlussminute Heiko Gerber versuchte es nach einem Freistoß von Krassimir Balakov acht Minuten vor dem Ende mit einem Rechtsschuss vom linken Strafraumeck, doch Verlinden parierte sicher. Die dezimierten Gäste packten es in der Schlussphase die Brechstange aus und so jagte der eingewechselte Lesnjak fünf Minuten vor dem Ende einen Schuss aus der Distanz weit über das VfB-Tor. Im Gegenzug verpasste der VfB bei einem Konter fürs erste einen zweiten Treffer, als Vio Ganea eine flache Hereingabe von Kevin Kuranyi nicht erreichen konnte. In der Schlussminute war es dann aber doch noch so weit. Nach einem Foul von Englebert an Alexander Hleb gab es in halbrechter Position Freistoß für den VfB. Krassimir Balakov lief an und die Mauer der Gäste fälschte den Ball des Bulgaren unglücklich ab, weshalb die Kugel auf dem Schlappen von Kevin Kuranyi landete, der keine Mühe hatte, den Ball aus kurzer Distanz über die Linie zu bugsieren.Dass es beim knappen VfB-Erfolg blieb, war VfB-Keeper Thomas Ernst zu verdanken, der in der Nachspielzeit nach einem Freistoß gegen den freistehenden Roelandts einen möglichen Ausgleich verhindern konnte.Aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung nach der Pause, vor allem im Offensivbereich, verdiente sich der VfB den Sieg. Hilfreich war hierbei sicher das Überzahlspiel in den letzten zwanzig Minuten nach der Notbremse von Maertens. Als sich der Gegner selbst schwächte schlug die Magath-      | | | | | | | |  | | | | | | |
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