12.11.2002 Stimmen zum Spiel VfB-Trainer Felix Magath: "Wir waren heute sehr effektiv, so wie man es international sein muss. Wir hatten die notwendige Geduld und wussten, dass wir aufgrund der konditionellen Stärke nachlegen können. Es war klar, dass ich weitere Offensivspieler bringen würde, wenn bis zur Pause kein Tor gefallen ist. Nach dem 1:0 war es dann eine haarige Situation für uns, weil wir uns zu weit nach hinten fallen ließen und ein Gegentreffer unser Ausscheiden bedeutet hätte. Ich bin glücklich, dass wir die nächste Runde erreicht haben."
Ferencvaros-Trainer Joszef Garami: "Wir hätten schon in Budapest Tore schießen müssen. Der VfB hatte zwar mehr Ballbesitz, wir aber die erste Chance. Nach der Pause war das Spiel ausgeglichener. Mit dem Tor hatten die Stuttgarter Glück gehabt und warum es den Elfmeter gab, habe ich nicht verstanden. Ich wünsche dem VfB im weiteren Verlauf des UEFA-Cups alles Gute." VfB-Torschütze Ioannis Amantidis: "Wir haben heute nicht so gut gespielt wie zuletzt gegen Bochum, aber der Sieg geht in Ordnung. Ich freue mich über mein Tor und denke, dass der Elfmeter berechtigt war, da ich von hinten umgestoßen wurde." VfB-Flügelstürmer Jochen Seitz: "Budapest war ein unangenehmer Gegner. Die sind mit acht Mann hinten drin gestanden, aber wir haben den Gegner trotzdem kontrolliert. Das Spiel hat gezeigt, dass die Mannschaft den notwendigen Teamgeist und Willen hat, weshalb wir auch verdientermaßen gewonnen haben." VfB-Manager Rolf Rüssman: "Man hat die Anspannung vor dem Anpfiff in der Mannschaft förmlich gespürt. Es war ein harter Kampf und ein hartes Stück Arbeit, aber jetzt sind wir froh, dass wir die nächste Runde erreicht haben." |