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Magazin für Tradition, Mythos und Kultur
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  unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V.      11. Jahrgang

 
 
 


 
 
 
 
  

Levsky/Spartak Sofia - VfB 1:0 (0:0)

Sofia: Michailov - Nikolov, Balevski, Sirakov, Petrov - Iliev, Grigorov, Tschavdorov, Spassov - Gotschev, Iskrenov

VfB Stuttgart: Roleder - Schäfer, Niedermayer, Kh. Förster, B. Förster - Müller, Ohlicher, Allgöwer, Sigurvinsson - Kelsch, Corneliusson

Ausgewechselt: 58. Zvetkov, für Tschavdorov, 61. Valtschev,für Gotschev, 70. Kempe für Müller und Reichert für Kelsch

Tor: 1:0 Valtschev (90.)

SR: Schoeters (Belgien) Zuschauer: 60.000

Gelbe Karten: Tschavdorov, Nikolov - Kh. Förster, B. Förster, Kempe

Pech und Unvermögen im Abschluss
Nach dem mageren 1:1 im Hinspiel musste Stuttgart in Sofia stürmen, musste unbedingt ein Tor schießen. Doch nach neunzig Minuten hieß es 1:0 für Sofia und damit war der VfB wie letztes Jahr in der ersten Runde des UEFA-Cups ausgeschieden.
Was sich in diesen neunzig Minuten abspielte, konnte man getrost als Tragödie bezeichnen. Dabei fiel die tragende Rolle dem Stürmer Kelsch zu, der alles traf, nur nicht das Tor. Bereits in den ersten fünfzehn Minuten hatte der VfB drei Riesenchancen, die größte durch Kelsch in der 6., als er einen Kopfball freistehend vergab. Sofia konnte den VfB nie bremsen, brauchte es aber auch nicht, denn die Stuttgarter trafen an diesem Tage einfach nicht. Kelsch schoss in der 28. Minute wieder vorbei. Nach der Pause wurde der Kampf noch verbissener, um jeden Ball wurde gefightet, Chancen für den VfB gab es weiterhin genug. Torwart Michailov wuchs über sich hinaus, hielt einen Kopfball von Kelsch, einen von Allgöwer sowie den Nachschuss von Corneliusson, alles innerhalb weniger Minuten. Die Schlussphase des Spiels entwickelte sich zum offenen Schlagabtausch, Taktik war nicht mehr gefragt. Minuten vor dem Schlusspfiff noch zwei Riesenchancen für den VfB. Dann aber schlossen die Bulgaren in der letzten Minute einen Konter von Valtschev mit dem Siegtor ab. Sigurvinsson erhielt nach einem Allerweltsfoul an Zvetkov die Rote Karte. Am Schiedsrichter hatte es dennoch nicht gelegen, der VfB hatte sich selbst besiegt. Trotz einer gegenüber dem Hinspiel stark verbesserten Leistung gab es den befürchteten K.O. im UEFA-Cup. Ohne Tore kann man eben nicht gewinnen.

   
  
   
   
  
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