09.12.2003 Stimmen zum Spiel VfB-Teammanager Felix Magath: "Wir haben uns in der ersten Hälfte gut verkauft. Vielleicht haben wir Pech gehabt, dass ManU in der Nachspielzeit der ersten Hälfte zum Tor kommt. Bis dahin hat die Mannschaft alles richtig gemacht. Manchester hatte nur eine Chance, als sie uns mal ausspielen konnten, sonst sind wir gut gestanden. Natürlich ist es immer schlecht, wenn man ohne Erfolgserlebnis in ein so wichtiges Spiel gehen muss. Deshalb wäre ein Sieg am Samstag gegen den HSV sicher von Vorteil gewesen. Wir hatten hier und heute Respekt, aber das ist ganz normal. Trotzdem haben wir in dieser Saison so oft und viel gewonnen, dass jedem klar sein muss, dass es nicht immer so weitergehen kann. Ganz egal, wie die letzten beiden Spiele in diesem Jahr noch ausgehen, wir haben eine hervorragende Hinrunde gespielt und Großes geleistet."
ManU-Teammanager Alex Ferguson: "Ruud van Nistelrroy ist ein kompletter Spieler. Schon in der zweiten Hälfte der letzten Saison hat er sich immer mehr gesteigert und heute haben wir dank ihm zwei wunderbare Tore gemacht. Gegen den VfB musst du in Führung gehen, weil sie dann ihr Spiel ändern müssen. Deshalb war das 1:0 sehr wichtig für uns." VfB-Präsident Erwin Staudt: "Wir sind mit vier Siegen und zwei Niederlagen in der Gruppenphase sehr zufrieden. Wie wir heute verloren haben war anerkennenswert. Wir können Manchester erhobenen Hauptes verlassen." VfB-Keeper Timo Hildebrand: "Den Unterschied haben heute die beiden Stürmer gemacht. Es waren zwei Aktionen und wir haben zweimal nicht aufgepasst. Das darf uns nicht passieren. Normalerweise müssen wir mit einem 0:0 in die Pause kommen. Nach dem Rückstand hätten wir etwas aggressiver spielen, einfach mal internationale Härte zeigen müssen. Die zweite Hälfte war insgesamt recht langweilig und mir war kalt. Jetzt gibt es nur noch große Gegner. Klar ist, dass wir einen Kracher bekommen. Darauf freuen wir uns, weil wir dann wieder Außenseiter sind." ManU-Stürmer Ruud van Nistelrooy: "Wir sind eine gute Mannschaft und deshalb bekomme ich auch viele Möglichkeiten, ein Tor zu schießen. Vor dem 1:0 war es eine Superflanke von Ryan Giggs. Aber auch ich muss wie jeder Spieler hart arbeiten, um erfolgreich zu sein. Ich bin dankbar, dass ich in einer so großen Mannschaft spielen darf. Wir haben zu Hause selten verloren und so sind wir heute auch aufgetreten. Der VfB hat in Stuttgart sehr gut gespielt und das mussten wir respektieren." VfB-Mittelfeldspieler Horst Heldt: "Wir sind heute nicht so richtig in die Zweikämpfe gekommen und haben zwei bölde Gegentore bekommen. In beiden Fällen waren wir gegen den ballführenden Mann in Überzahl. Von der Athmosphäre her waren wir nicht arg beeindruckt, das war bei den Rangers und bei Celtic imponierender. Jetzt haben wir noch zwei schwierige Spiele in der Bundesliga. Wir werden diese hundertprozentig konzentriert und mit der richtigen Einstellung angehen und dabei auch den Mut haben, nach vorne zu spielen." VfB-Verteidiger Timo Wenzel: "Es ist schwierig gegen Ruud van Nistelrooy zu spielen. Er ist ständig in Bewegung. Beim ersten Gegentor müssen wir die Flanke verhindern. |