25.02.2004 Stimmen zum Spiel VfB-Teammanager Felix Magath: "Ich bin nicht nur enttäuscht, sondern auch ein bisschen zufrieden. Wir haben ganz stark begonnen. Leider wurde unser Selbstbewusstsein durch das Eigentor dann etwas angeknackst und der Gegner ist etwas aufgekommen. In der zweiten Hälfte haben wir dann alles versucht, aber es war schwierig. Chelsea hat nicht umsonst bislang alle Auswärtsspiele in der Champions League gewonnen. Am Ende hat bei uns immer der letzte Tick gefehlt, weil wir nicht die nötige Ruhe hatten, um unsere Linie beizubehalten. Wir haben zu wenig die Seiten gewechselt und über die Flügel gespielt. Zwar hatten wir auch im zweiten Durchgang noch Torchancen aber eben nicht die Hundertprozentigen. Trotzdem dürfen wir uns jetzt nicht verrückt machen lassen. Chelsea war bisher auswärts immer besser als zu Hause. Wir werden in 14 Tagen nochmals angreifen."
Chelsea-Coach Claudio Ranieri: "Wir haben sehr nervös angefangen und in der ersten halben Stunde nicht gut gespielt. Nach den zwei Niederlagen zuletzt gegen Arsenal lief es nicht rund. Erst danach haben wir dann unseren Champions-League-Rhythmus gefunden und sind besser geworden. Wichtig war, dass wir kompakt gestanden sind und das Stuttgarter Spiel nicht zugelassen haben." VfB-Präsident und Geburtstagskind Erwin Staudt: "Ich freue mich, dass wir hier heute gesund beieinander sein können. Natürlich wäre ein Sieg schön gewesen, aber wir hatten heute ausgesprochenes Pech mit dem Eigentor. Und vorne haben wir aus unseren Chancen leider keine Tore gemacht." VfB-Verteidiger Philipp Lahm: "Mein Spiel war ganz in Ordnung, aber ich kann natürlich nicht zufrieden sein, weil wir verloren haben. Wir haben uns einige Chancen rausgespielt, aber das Quäntchen Glück hat heute gefehlt. 0:1 hört sich schlecht an, aber noch ist alles drin. Wenn wir in London so spielen wie heute am Anfang und unsere Chancen besser nutzen. VfB-Stürmer Kevin Kuranyi: "Wir haben gut gekämpft und bis zum Schluss alles gegeben. Bei dem Eigentor von Fernando hatten wir Pech, aber klar ist, dass er nicht an der Niederlage schuld ist. Wir hatten zum Teil klare Chancen, als zum Beispiel auf der Linie geklärt wurde. Ich werde immer versuchen weiter zu machen bis ich wieder treffe. Dann geht es auch wieder aufwärts. Chelsea hat eine sehr gute Mannschaft, aber wir können mithalten. Wir werden in London alles geben, noch ist nichts verloren." |