Samstag,
23.07.2005, 18:15 Uhr
VfB
Stuttgart - Hertha BSC Berlin 4:3
n.E. (0:0,0:0,0:0)
Zuschauer: 25.000
Schiedsrichter: Wolfgang Stark
(Ergolding)
Aufstellungen:
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| VfB Stuttgart |
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Hertha BSC Berlin |
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| 1 |
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Timo Hildebrand |
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1 |
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Gerhard Tremmel |
| 2 |
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Andreas Hinkel |
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3 |
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Arne Friedrich (C) |
| 5 |
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Markus Babbel |
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5 |
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Nico Kovac |
| 6 |
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Fernando Meira |
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10 |
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Marcelinho |
| 9 |
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Marco Streller |
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14 |
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Jossip Simunic |
| 11 |
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Thomas Hitzlsperger |
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17 |
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Alexander Madlung |
| 13 |
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Christian Tiffert |
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18 |
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Artur Wichniarek |
| 18 |
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Jeronimo Cacau |
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20 |
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Andreas Neuendorf |
| 20 |
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Zvonimir Soldo (C) |
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22 |
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Oilver Schröder |
| 21 |
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Ludovic Magnin |
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29 |
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Malik Fathi |
| 40 |
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Christian Gentner |
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32 |
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Thorben Marx |
Auswechslungen:
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| 60. Min. |
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Jon Dahl Tomasson |
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Maro Streller |
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| 71. Min. |
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Mario Gomez |
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Jeronimo Cacau |
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| 87. Min. |
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Horst Heldt |
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Christian Tiffert |
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| 62. Min. |
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Nando Rafael |
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Andreas Neuendorf |
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| 71. Min. |
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Sofian Chahed |
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Arne Friedrich |
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| 79. Min. |
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Sajed Salihovic |
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Malik Fathi |
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Karten:
Sieg im Elfmeterschießen
In
seinem ersten Pflichtspiel auf der Trainerbank des VfB setzte Chefcoach
Giovanni Trapattoni im Viertelfinale des premiere-Ligapokals gegen
die Berliner Hertha auf ein 4-4-2-System, in dem der junge Christian
Gentner von Beginn an im zentralen Mittelfeld, da Silvio Meißner mit
Adduktorenproblemem kurzfristig passen musste. Gentner agierte in der
Düsseldorfer LTU-Arena an der Seite von Kapitän Zvonimir Soldo in der
Schaltstelle, während Christian Tiffert und Thomas Hitzlsperger die Flügel
besetzten. Neuzugang Jon Dahl Tomasson war nach nur vier Trainingstagen
seit seinem Wechsel vom AC Mailand zum VfB erwartungsgemäß noch nicht in
der VfB-Startelf zu finden, kam aber später noch als Einwechselspieler zum
Zug.
Nach einer von beiden Teams engagierten Anfangsphase ohne klare
Gelegenheiten, sorgte Hertha Mittelfeldspieler Andreas Neuendorf in der
siebten Minute erstmals für Gefahr, doch sein Schuss ging letztlich über
das VfB-Tor. In den folgenden Minuten plätscherte die Partie ohne
nennenswerte Aktionen vor sich hin. Nach 20 Minuten tauchte der VfB dann
erstmals gefährlich vor dem Berliner Tor auf, als Thomas Hitzlsperger vom
linken Flügel flankte und Christian Tiffert im Zentrum einen Schritt zu
spät kam und somit einen möglichen Treffer nur knapp verpasste.
Hitzlspergers Fernschüsse noch die besten Chancen
Sekunden nach dieser ersten VfB-Chance spielte Andreas
Hinkel Christian Tiffert in halbrechter Position frei, dessen Schuss
Hertha-Keeper Gerhard Tremmel nicht sicher parieren konnte, doch ein
Berliner Verteidiger war zur Stelle und beförderte den Ball aus der
Gefahrenzone. Auf der anderen Seite bediente VfB-Kapitän Zvonimir Soldo
unfreiwillig Oliver Schröder, aber den Schuss des Mittelfeldmannes lenkte
VfB-Keeper Timo Hildebrand zur Ecke, die er danach sicher abfangen konnte.
Cacau versuchte sich nach einer knappen halben Stunde per Freistoß in
zentraler Position, nachdem zuvor Christian Gentner nur per Foulspiel
gebremst werden konnte, doch der Schuss des Brasilianers landete in der
Hertha-Mauer. Gut zehn Minuten vor der Pause bot sich beiden Teams eine
vielversprechende Möglichkeit, doch die Kompromisslosigkeit der jeweiligen
Defensivreihen verhinderte ein mögliches Tor. So konnte Ludovic Magnin in
der 33. Minute den durchgebrochenen Andreas Neuendorf gerade noch
abdrängen und auf der anderen Seite klärte der aufmerksame Josip Simunic
in einer ähnlichen Szene gegen Marco Streller. Neuzugang Thomas
Hitzlsperger setzte schließlich die letzten Akzente einer wenig
berauschenden ersten Spielhälfte, als sich der Linksfuß mit zwei
Distanzschüssen versuchte. Doch beim ersten Mal klärte ein Berliner
Abwehrbein zur Ecke und der zweite Schuss des Nationalspielers strich am
Tor vorbei, so dass es mit einem 0:0 in die Pause ging.
Debüt von Tomasson
In den ersten Minuten der zweiten Hälfte passierte vor
beiden Toren nicht viel. So war ein Freistoß aus großer Distanz von Thomas
Hitzlsperger zehn Minuten nach Wiederbeginn die erste Gelegenheit, doch
\"the hammer\" scheiterte an einem aus der Mauer herauslaufenden Berliner
Akteur, der die Kugel abblocken konnte. Auf der anderen Seite hatte Timo
Hildebrand im VfB-Kasten mit einem Distanzschuss von Thorben Marx keine
Mühe und packte sicher zu. Exakt nach einer Stunde Spielzeit wechselte
VfB-Cheftrainer Giovanni Trapattoni das erste Mal aus. Für Marco Streller
kam Neuzugang Jon Dahl Tomasson in die Partie, der somit sein
Pflichtspieldebüt im VfB-Trikot für die letzten 30 Minuten der Partie gab.
Der Däne war kaum auf dem Platz und wurde bereits bei seiner ersten
Ballberührung gefoult. Den fälligen Freistoß drosch Thomas Hitzlsperger
zunächst in die Hertha-Mauer und beim zweiten Versuch des Linksfußes
konnte Gerhard Tremmel im Berliner Tor den Ball gerade noch zur Ecke
lenken und somit einen Rückstand seiner Farben verhindern. Der VfB blieb
in dieser Phase des Spieles das aktivere Team, hatte aber vor dem Tor
nicht den notwendigen Esprit, um die Berliner in Verlegenheit zu bringen.
So verlängerte Abwehrchef Markus Babbel Mitte des zweiten Durchganges eine
Tiffert-Ecke gefährlich auf den zweiten Pfosten, fand aber am Ende keinen
Abnehmer für seinen Ball. Und Jon Dahl Tomassons ersten Schuss konnte
wenig später Gerhard Tremmel im Berliner Tor sicher parieren.
Tomassons Elfer brachte die Entscheidung
Knapp zwanzig Minuten vor dem Ende tauschten beide
Teams dann erneut aus. Beim VfB kam Mario Gomez für Cacau ins Spiel und
auf Berliner Seite ersetzte Sofian Chahed Arne Friedrich, nachdem bereits
zuvor Nando Rafael für Andreas Neuendorf eingewechselt worden war.Beide
Teams waren in den letzten zehn Minuten nicht in der Lage, sich
entscheidend gegen die dominanten Defensivreihen durchzusetzen, so dass
lediglich die letzten beiden noch ausstehenden Wechsel für etwas Aufregung
sorgten. Bei Hertha kam Sejad Salihovic füt Malik Fathi ins Spiel, beim
VfB ersetzte Horst Heldt Christian Tiffert. Der Routinier war gerade auf
dem Platz, als seine Ecke eine letzte VfB-Chance einbrachte, aber Markus
Babbels Kopfball nach Heldts Hereingabe ging am Tor der Berliner vorbei,
so dass es nach den regulären 90 Minuten 0:0 hieß, weshalb ein
Elfmeterschießen über den Halbfinaleinzug entscheiden musste. Dort ging
die Hertha zwar durch Marcelinho mit 1:0 in Führung und schien nach einem
Fehlschuss von Andreas Hinkel auch auf der Siegerstraße zu sein, doch
Thorben Marx setzte seinen Strafstoß über das VfB-Tor. Horst Heldt
verwandelte danach sicher zum 1:1-Ausgleich. Sejad Salihovic und Zvoninir
Soldo trafen anschließend ebenfalls ins Tor. Den vierten Berliner
Strafstoß schoss Nico Kovac dagegen über den Balken, so dass die
Trapattoni Elf danach alle Trümpfe auf der Hand hatte. Thomas Hitzlsperger
verwandelte zur 3:2-Führung, die Sofian Chehed zwar noch egalisieren
konnte, doch Jon Dahl Tomasson sicherte mit seinem Treffer zum
4:3-Endstand dem VfB den Halbfinaleinzug, wo am kommenden Dienstag, 26.
Juli 2005, um 20.30 Uhr in der Münchner Allianz-Arena der FC Bayern auf
den VfB wartet.
Nach weitgehend trostlosen 90 Minuten ohne klare
Chancen für beide Teams hatte der VfB im Elfmeterschießen die besseren
Nerven und zog nach nur einem Fehlschuss glücklich in die Vorschlussrunde
ein, während die stark ersatzgeschwächten Berliner aus dem premiere-Ligapokal
ausgeschieden sind.
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