| VfB Stuttgart - FC Schalke 04 2:1 (0:1) | Datum / Zeit | Ort | Zuschauer | Schiedsrichter |
|---|
| 1. August 1998, 17.45 Uhr | Stadion in Koblenz | 5.500 | Strampe |
| Ziegler - Spanring (46. Lisztes), Verlaat, Berthold - Thiam, Keller, Balakov (88. Zeyer), Poschner, Stojkovski - Bobic, Akpoborie (78. Becker) | Grodas - Schierenberg - De Kock, Eigenrauch - Latal, Nemec (80. Kliouev), Tapalovic, Anderbrügge (46. Van Kerckhoven), Büskens - Hami (56. Max), Goosens | Trainer: Löw | Trainer: Stevens |
Tore: | 0:1 | 16. Spielminute | Torschütze: Büskens | | 1:1 | 48. Spielminute | Torschütze: Akpoborie | | 2:1 | 78. Spielminute | Torschütze: Poschner |
Karten:  | Akpoborie - De Kock |
Die Analyse Stuttgart begann stürmisch - auch deshalb, weil Keller viele Angriffe mitging, sich Akpoborie und Bobic die Bälle aus dem Mittelfeld holten, und Poschner die Bewachung von Nemec vernachlässigen konnte, da sich Schalke ausschließlich auf die Defensive beschränkte. Auch ohne zündende Ideen von Balakov (Tapalovic folgte ihm auf Schritt und Tritt) erspielten sich die Schwaben vielversprechende Möglichkeiten (Bobic) - das 1:0 lag in der Luft, fiel aber nicht, weil Eigenrauch oft als Retter in höchster Not zur Stelle war. Mit dem ersten echten Angriff besorgte Büskens völlig überraschend die Führung, begünstigt allerdings durch ein Mißverständnis in der ansonsten sicherern VfB-Abwehr. Schalke tankte jetzt Selbstvertrauen, Eigenrauch ging Vorstöße mit, Libero Schierenberg agierte minutenlang im offensiven Mittelfeld. Allerdings: Vorstöße über die Außen (Latal, Büskens) blieben weitgehend aus, Nemec und Co. trugen die Angriffe zu berechenbar durch die Mitte vor. Nach dem Wechsel dominierte wiederum Stuttgart - Verlaat gewann viele Duelle und setzte Keller in Szene, Akpoborie riß mit schnellen, trickreichen Antritten Lücken im Schalker Abwehrblock (allerdings vertändelte der Nigerianer auch viele Bälle), der fleißige (aber glücklose) Bobic erarbeitete sich zumindest Chancen. Schalke überließ Stuttgart weitgehend das Feld, beschränkte sich auf die Defensive - zu wenig, um gegen die fleißigen, engagierten Schwaben zu bestehen. Die eingewechselten Max und Kliouev konnten nichts mehr bewegen. | |