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Magazin für Tradition, Mythos und Kultur
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  unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V.       11. Jahrgang

 
 
 


 
    
   "Eine historische Entscheidung" 08.05.2008

Am heutigen Nachmittag stimmte der Gemeinderat der Landeshauptstadt Stuttgart in einer öffentlichen Sitzung im Rathaus unter anderem für den vom VfB Stuttgart angestrebten Umbau des Gottlieb-Daimler-Stadions in ein multifunktionales Fußballstadion sowie für die Umbenennung in Mercedes-Benz Arena, die am 30. Juli 2008 im Rahmen eines Testspiels gegen Arsenal London stattfinden wird. Der Baubeginn ist für Mai 2009 vorgesehen, die Fertigstellung soll im Juli 2011 erfolgen. Im Rahmen des Umbaus wird das Spielfeld abgesenkt, die Tribünen in den Kurvenbereichen abgetragen und als Hintertortribünen neu errichtet sowie die Dachkonstruktion entsprechend angepasst. Zusätzlich wird im Bereich der bisherigen Untertürkheimer Kurve eine Sporthalle in den Tribünenkörper integriert. Während der Umbauphase wird die Mercedes-Benz Arena über ein Fassungsvermögen von 39.000 Zuschauern verfügen, nach dem Umbau werden 55.000 Besucher Platz finden.

Die Vereinsführung um Präsident Erwin Staudt und Vorstand Ulrich Ruf zeigte sich im Anschluss an die Sitzung des Gemeinderats sehr zufrieden über die getroffene Entscheidung.

 
VfB-Präsident Erwin Staudt: "Das ist eine historische Entscheidung für den Sport in Stuttgart im Allgemeinen und für den VfB Stuttgart im Besonderen. Der Umbau des Stadions ist für unseren Verein von zukunftsweisender und existenzieller Bedeutung und wir freuen uns sehr, dass die Entscheidungsträger den vorgelegten Plänen zugestimmt haben. Wir haben in den vergangenen Monaten und Jahren akribisch und zielgerichtet auf den heutigen Tag hingearbeitet, jetzt gehen wir mit großem Engagement und großer Vorfreude an die Umsetzung. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben, dass die Mercedes-Benz Arena Wirklichkeit wird."

VfB-Vorstand Ulrich Ruf: "In intensiven Gesprächen mit den verantwortlichen Stellen der Stadt Stuttgart und der Daimler AG haben wir ein ganzheitliches Konzept für den gesamten Neckarpark mitentwickelt und vorangetrieben, von welchem alle Beteiligten profitieren. Wir freuen uns, dass der Gemeinderat diese Einschätzung teilt und mit dem heutigen Tag der Startschuss für den Stadionumbau und die Stadionumbenennung gefallen ist. Ich freue mich ganz besonders für die Fans und Freunde unseres Vereins, die nach langem Warten endlich in den Genuss eines reinen Fußballstadions kommen werden. Bis dahin sind von allen am Umbau Beteiligten große logistische und organisatorische Aufgaben zu bewältigen, ich bin aber fest davon überzeugt, dass wir diese große Herausforderung gemeinsam meistern werden."


Neuer Direktor 29.05.2008

Matthias Huber wird ab 01. Januar 2009 beim VfB Stuttgart die Position des Direktors für Verwaltung, Personal und Organisation übernehmen und folgt  damit auf Thomas Weyhing, der sich nach 16 Jahren beim VfB auf eigenen Wunsch von seinem Posten zurückzieht. Der 48-jährige Matthias Huber wechselt vom 1. FC Nürnberg nach Stuttgart und war bei den Franken seit 2005 für den Stadion- und Spielbetrieb verantwortlich sowie Geschäftsführer der  1. FC Nürnberg Marketing GmbH.
Von 2004 bis 2005 war Matthias Huber Geschäftsführer des 1. FC Nürnberg e.V. Vor seiner Tätigkeit beim 1. FC Nürnberg arbeitete er von 1997 bis 2004 bei Hertha BSC Berlin ebenfalls im Bereich Spielbetrieb. Sowohl in Berlin als auch in Nürnberg war er maßgeblich in den Umbau der Stadien involviert.

"Absoluten Fachmann gewonnen"

"Wir sind froh, für die Nachfolge von Thomas Weyhing mit Matthias Huber einen absoluten Fachmann gewonnen zu haben, der nach unserer Einschätzung bestens für den Tätigkeitsbereich des Direktors für Verwaltung, Personal und Organisation geeignet ist", betont VfB-Vorstand Ulrich Ruf.
"Ich schaue der Aufgabe beim VfB mit großer Vorfreude entgegen und möchte in den kommenden Monaten und Jahren meinen Teil dazu beitragen, die überaus positive Entwicklung des VfB fortzusetzen", sagt Matthias Huber.

     
   Jens Lehmann wechselt zum VfB Stuttgart
Bundesliga, 03.06.2008
Jens Lehmann wechselt ablösefrei vom FC Arsenal London zum VfB Stuttgart. Der 38-jährige deutsche Nationaltorhüter hat sich mit den Verantwortlichen des VfB auf einen Einjahresvertrag für die anstehende Spielzeit 2008/2009 geeinigt.

VfB-Sportdirektor Horst Heldt: "Wir sind sehr froh über die Verpflichtung von Jens Lehmann. Er ist ein hervorragender Torhüter und verfügt über große nationale und internationale Erfahrung. Er passt perfekt in unser Anforderungsprofil und wir sind davon überzeugt, dass er schnell zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft wird."

VfB-Trainer Armin Veh: "Jens Lehmann war von Beginn an unser Wunschkandidat für die Torhüterposition. Seine Qualitäten sind unbestritten und von seiner großen Erfahrung wird unsere gesamte Mannschaft profitieren."

Jens Lehmann: "Die Gespräche mit den Verantwortlichen des VfB Stuttgart waren von Anfang an sehr angenehm. Ich freue mich auf den VfB und die Bundesliga und möchte meinen Teil zu einer erfolgreichen Saison 2008/2009 beitragen."
     
   VfB löst Vertrag mit Raphael Schäfer

Bundesliga, 25.06.2008
Der VfB Stuttgart und Raphael Schäfer haben sich auf eine vorzeitige Auflösung des ursprünglich bis 2011 laufenden Vertrages geeinigt. Über die Modalitäten wurde Stillschweigen vereinbart.

Mit den Verantwortlichen des 1. FC Nürnberg besteht darüber hinaus eine mündliche Vereinbarung über den Transfer von Raphael Schäfer zum FCN.
VfB-Sportdirektor Horst Heldt: "Wir haben eine akzeptable Lösung gefunden. Rückblickend haben sich unsere Hoffnungen auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit leider nicht erfüllt, der Wechsel ist deshalb für beide Seiten die richtige Entscheidung.

Schäfer und der VfB: Es passt einfach nicht
Der Meister holt den Torhüter des Pokalsiegers. Es klang vor einem Jahr so naheliegend und endet nun in herben Misstönen. Raphael Schäfer und der VfB Stuttgart, es passt eben einfach doch nicht.

Das teure Missverständnis begann am Pfingstsamstag 2007, als Schäfer im Pokalfinale, seinem letzten Auftritt für Nürnberg, Rot für Cacau forderte. Er gab damals zwar alles für den Club, zerstörte durch seinen 50-Meter-Lauf aus seinem Tor heraus aber die Basis mit den Fans der Schwaben. Nur mit weitgehend fehlerfreien Auftritten wäre das reparabel gewesen. In der Bundesliga blieben Glanzleistungen aber aus. Nun hat Schäfer auch die zweite Chance verpatzt.

Dass Raphael Schäfer ein guter Torwart ist, hat er in Nürnberg bewiesen. Gescheitert ist er in Stuttgart am immensen Druck, den er sich durch den Berliner Auftritt selbst auferlegt hatte. Und dann war natürlich noch der riesengroße Schatten des Vorgängers Timo Hildebrand. Trotz eines weitere drei Jahre gültigen Vertrags, wird der VfB einen neuen Torwart holen. Alles andere ist fahrlässig. Eine Trennung wäre auch für Schäfer das Beste.

     
     
   
     
   
     
   
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