| | | Magazin für Tradition, Mythos und Kultur | | |
| | | | | |  | | | | | | unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V. | 11. Jahrgang |
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| | | | | | | | | | | | | Die Zeit des 2. Weltkriegs und die Zeit nach dem Kriege |
| Im Sommer des Jahres 1939, wenige Wochen vor dem Ausbruch des 2. Weltkriegs, hatte der VfB Stuttgart eine schlagkräftige Mannschaft und einen anerkannten, tüchtigen Trainer, den Nationalspieler Josef Pöttinger zur Verfügung. Funktionäre, Mannschaftsbetreuer, Trainer und Spieler waren der Hoffnung und des Willens, im Spieljahr 1939/40 etwas Besonderes zu leisten. Der alte Stamm der Spieler umfasste die Namen: Schnaitmann, Kapp, Wöhrle als Torwächter und Seybold, Kotz, Kraft, Richt, Bökle, Haaga, Koch, Rutz, Kneer, Schäfer, Pröfrock, Lehmann, Luik und Steinbrunner als Feldspieler; dazu waren neue Kräfte gestoßen, die zum Teil schon einen guten Namen, mindestens aber eine gute Veranlagung aufwiesen. Es waren die Spieler Hübner, Hauser, Seitz, Geiser und Rädle, wozu noch einige Jungtalente kamen wie Würtele, Boss, Böse und Engel. Das war immerhin eine Truppe von 26 erstklassigen Spielern, die jedem heutigen Vertragsligaverein Ehre gemacht hätten. In diese hoffnungsvolle Situation hinein fuhr wie ein Blitz der Ausbruch des Krieges und vernichtete alle schönen Pläne und Träume. Mit dem ersten Tag des Krieges rückten von der Stammelf die Spieler Seybold, Kraft, Schäfer, Haaga, Seitz und Geiser ein; das war mehr als die halbe Mannschaft. Die vor der Tür stehende Gauligarunde wurde abgeblasen und dafür eine Kriegsmeisterschaft im engsten Rahmen ausgeschrieben. Unser neu verpflichteter Trainer Pöttinger konnte seinen Dienst nicht antreten. Die Resignation war allgemein groß. In den nun folgenden 5 Jahren und 8 Monaten Krieg war die VfB-Elf einem dauernden und starken Wechsel unterworfen. Der Wille zum Spielen war aber den ganzen Krieg über sehr lebendig, und bis in die letzten Kriegswochen hinein blieb eine komplette Mannschaft zusammen, die die Farben des VfB Stuttgart vertrat. Insgesamt wurden während der Kriegsjahre 185 Wettspiele ausgetragen, die sich auf die einzelnen Jahre wie folgt verteilen: Ab September des Jahres 1939 wurden noch 15 Spiele ausgetragen, im Jahr 1940 wurden die meisten Spiele durchgeführt, nämlich 50 an der Zahl; |
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