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Magazin für Tradition, Mythos und Kultur
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  unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V.      11. Jahrgang

 
 
 


 
 
 
 
  
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Ausschuss / Vorstand / Aufsichtsgremien
Kontinuität in der Führung zeigt der VfB Stuttgart seit Beginn. Einer der Gründe für den Aufstieg.
Präsident
Senator h.c. Erwin Staudt

Hauptamtlicher Präsident

Erwin Staudt wurde am 25. Februar 1948 in Leonberg geboren. Er studierte Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Stuttgart und Freiburg. Sein Examen als Diplom-Volkswirt legte er 1973 ab.

Erwin Staudt trat 1973 in die IBM Deutschland ein. Seine erste Aufgabe als Führungskraft übernahm Erwin Staudt 1982 in Stuttgart. Dort war er als Vertriebsleiter zuständig für die baden-württembergischen Kunden in den Bereichen Finanzverwaltung, Sozialversicherungen und Energieversorgung. Es folgte die Position des Leiters Marketingprojekte in der Hauptverwaltung, daran anschließend die Aufgabe eines Assistenten beim Geschäftsführer Marketing und Services.

Von 1986 bis 1989 leitete Erwin Staudt die Berliner Niederlassung der IBM. 1989 übernahm er als Generalbevollmächtigter die Leitung des Bereichs Kommunikation/Öffentlichkeitsarbeit in der Stuttgarter Hauptverwaltung. Von Juli 1992 bis Ende 1993 war er für das gesamte PC-Geschäft in Deutschland verantwortlich. Im Januar 1994 wurde Erwin Staudt Leiter des Vertriebs und in dieser Aufgabe zum Geschäftsführer der IBM Deutschland Informationssysteme GmbH bestellt.

Im Oktober 1994 ging Erwin Staudt zunächst als General Manager für Competitive Marketing, dann als Vice President Marketing in die europäische Zentrale der IBM nach Paris. Von Juli 1995 bis Oktober 1998 war er weltweit verantwortlich für die Geschäftsbereiche "Grundstoffindustrie" und "Petroleum". Vom 1. November 1998 bis zum 14. Januar 2003 war Erwin Staudt Vorsitzender der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH.

Erwin Staudt ist Aufsichtsratsmitglied der Grenke Leasing AG in Baden-Baden; der PROFI Engineering System AG in Darmstadt und der USU AG in Möglingen. Als Mitglied des Beirats fungiert er bei der Deutsche Bank AG in Stuttgart. Ferner sitzt Erwin Staudt im Verwaltungsrat der Hahn Verwaltungs-GmbH in Fellbach. Seit 2004 ist er außerdem Ehrenpräsident der Initiative D 21.

Am 26. Juni 2003 wurde Erwin Staudt von den Mitgliedern des VfB Stuttgart zum Präsidenten gewählt. Der ehemalige Linksaußen und Vorsitzende des TSV Eltingen engagierte sich lange Jahre über ehrenamtlich im Amateurfußball, ist seit seiner Kindheit ein Fan des VfB und seit Jahren Mitglied beim VfB. Seit September 2003 ist Erwin Staudt erster hauptamtlicher Präsident des VfB Stuttgart. Erwin Staudt ist verheiratet und hat drei Kinder.


Vorstand
Ulrich Ruf

Vorstand Finanzen, Verwaltung

Am 1. April 1980 begann Ulrich Ruf seine Tätigkeit auf dem Wasen, zunächst als Assistent der Geschäftsleitung, damals noch in der legendären Geschäftsstelle in der Cannstatter Martin-Luther-Straße, beengt untergebracht in einer 4-Zimmer-Wohnung.

Die Fans gelangten hier zwar zur Tür herein, mussten aber wegen des Andrangs schon mal zum Fenster wieder hinaus steigen.

Er wurde binnen kurzem stellvertretender Geschäftsführer, war eingebunden in die Realisierung des wegweisenden Clubzentrums auf dem Wasen und baute anschließend führend am Dienstleistungsunternehmen "VfB" mit, das sich in den 80er und 90er Jahren rasant entwickelte. Ulrich Ruf war treibende Kraft bei innovativen Konzepten auf allen Ebenen, vom Kundenservice bis zu internen Abläufen, mit denen der VfB in der Bundesliga mehrfach eine Vorreiterrolle einnahm, z.B. 1992 mit dem EDV-gestützten Kartenverkaufssystem.

Im September 1990 ernannte der VfB Ulrich Ruf zum Direktor für Finanzen, Recht, Verwaltung und Organisation, im Oktober 2000 wurde er in den Vorstand berufen. Darüber hinaus ist Ulrich Ruf seit 1986 Geschäftsführer der VfB-Sport-Shop GmbH, sowie seit Ende 2001 der Beteiligungs-GmbH und seit 2002 der VfB-Grundstücks-Verwaltungs-GmbH.

Ulrich Ruf hat fast ein Viertel der 113-jährigen VfB-Geschichte mitgestaltet. In diese Zeit fallen zahlreiche sportliche Erfolge wie die Deutschen Meisterschaften 1984, 1992 und 2007, der Pokalsieg 1997, die Endspiele um den UEFA-Pokal 1989 und das Finale im Europapokal der Pokalsieger 1998 sowie die Teilnahme an der UEFA Champions League in den Spielzeiten 2003/2004 und 2007/2008. Im April 2000 erhielt Ulrich Ruf für seine Verdienste die VfB-Verdienstmedaille in Gold.

Ulrich Ruf hat großen Anteil daran, dass der VfB Stuttgart bei DFB und DFL, bei Vereinen, Verbänden und Geschäftspartnern im In- uns Ausland geschätzt wird. Solches Ansehen fällt nicht vom Himmel. Die damit verbundenen Leistungen gründen auf eine Unternehmenskultur, deren tragende Werte Ulrich Ruf geradezu persönlich repräsentiert: Kontinuität, Zuverlässigkeit, Solidität. Nach außen und nach innen. Als Bankkaufmann hat Ulrich Ruf einst umgesattelt, doch die frühe berufliche Prägung wirkt hier nach.

Seit Juli 2000 ist er Mitglied des Verbandsvorstandes im Württembergischen Fußballverband und seit 2004 Vorstandsmitglied im Süddeutschen Fußballverband. Ferner war Ulrich Ruf Mitglied der Lenkungsgruppe Stuttgart für die Fußballweltmeisterschaft 2006.

Viel Zeit für Privates bleibt Ulrich Ruf, Vater zweier erwachsener Kinder, nicht: Fußball und Tennis, wenn es der dichte Terminkalender zulässt, Theater und Konzert, wann immer sich die Gelegenheit bietet. Aber mit ungebrochener Leidenschaft pflegt er eine alte Liebe: Rockmusik der 70er und 80er Jahre.


Vorstand
Horst Heldt

Vorstand Sport

Horst Heldt wurde am 9. Dezember 1969 in Königswinter geboren. Seine Fußballkarriere begann Horst Heldt beim heimischen SV Königswinter. Über den FV Bad Honnef wechselte er zum 1. FC Köln, bei dem er 1990 sein Bundesligadebüt feierte.

Nach den weiteren Stationen TSV München 1860, Eintracht Frankfurt und Sturm Graz kam Horst Heldt im Januar 2003 zum VfB Stuttgart und wurde im Team der "Jungen Wilden" schnell zum unumstrittenen Führungsspieler und Publikumsliebling. "Der alte Horst, der alte Horst, der alte Horst der ist ein Held(t)" schallte es nicht selten aus dem VfB-Fanblock. 54 Mal war der technisch beschlagene Mittelfeldspieler in der Bundesliga im Trikot mit dem Brustring am Ball und erzielte dabei drei Treffer.

Insgesamt stehen beeindruckende 359 Einsätze und 36 Tore in der höchsten deutschen Spielklasse zu Buche, zwei Mal spielte Horst Heldt für die deutsche Nationalmannschaft. Weitere Karrierehöhepunkte waren ohne Zweifel die Spiele in der UEFA Champions League mit dem VfB in der Saison 2003/2004, unter anderem der unvergessenen 2:1-Heimsieg gegen Manchester United und die Achtelfinalspiele gegen den FC Chelsea.

Im Januar 2006 beendete Horst Heldt seine aktive Karriere und übernahm beim VfB den Posten des Sportdirektors. Schnell machte er sich in der Bundesliga und auch auf internationaler Ebene einen Namen als exzellenter Kenner der Fußballszene und verlässlicher Geschäftspartner. 2007 feierte Horst Heldt in neuer Funktion den Gewinn der Deutschen Meisterschaft.  Im Juli 2009 wurde er in den Vorstand des VfB Stuttgart berufen. Horst Heldt ist verheiratet mit Bettina.


Aufsichtsrat

Dr. Dieter Hundt

Vorsitzender
Aufsichtsratsvorsitzender der Allgaier-Werke in Uhingen, Präsident der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA)

Dr. Joachim Schmidt

stellvertretender Vorsitzender
President & CEO Daimler Central/Eastern Europe, Africa & Asia

Gerd E. Mäuser

Leiter Zentrales Marketing der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart

Dr. h.c. Detlef Schmidt

Ehemaliges Mitglied des Vorstands der Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, Chief Marketing and Sales Officer

Rudolf Zipf

Mitglied des Vorstands der Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart


Erweiterter Vorstand

Jochen Schneider

Direktor Sport Verwaltung

Matthias Huber

Direktor Verwaltung, Personal und Organisation

Stefan Heim

Direktor Stab

Markus Schmidt

Direktor Rechnungswesen/Controlling

Oliver Schraft

Direktor Medien/Kommunikation

Rainer Mutschler

Geschäftsführer VfB Stuttgart Marketing GmbH

Jochen Röttgermann

Geschäftsführer VfB Stuttgart Marketing GmbH
Ehrenrat

Dr. Alfred Grupp

Vorsitzender

Alfred Schütter

stellvertretender Vorsitzender

Horst Arzt

Wolf-Dieter Erhard

 







 
   
  
   
   
  
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