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Erfolge als Trainer beim
VfB Stuttgart |
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Bundesliga: |
1x Vizemeister |
1978/1979 mit VfB Stuttgart |
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Bundesliga: |
1x 3. Platz |
1980/1981 mit VfB Stuttgart |
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Vereinskarriere beim VfB
Stuttgart: |
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Liga |
Saison |
Verein |
Position |
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II Bundesliga |
1976/1977 |
VfB Stuttgart |
Trainer |
ab 01.07.1976 |
Bundesliga |
1977/1978 |
VfB Stuttgart |
Trainer |
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Bundesliga |
1978/1979 |
VfB Stuttgart |
Trainer |
bis 30.06.1979 |
Bundesliga |
1980/1981 |
VfB Stuttgart |
Trainer |
ab 01.07.1980 |
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Bundesliga |
1981/1982 |
VfB Stuttgart |
Trainer |
bis 30.06.1982 |
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Bundesliga |
1995/1996 |
VfB Stuttgart |
Trainer |
26.04.1995 - 30.06.1995 |
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Geschichte / Sonstiges
Jürgen Sundermann (26. April 1995 - 30. Juni 1995): Nach
Jürgen Röbers Entlassung übernimmt „Wundermann“ Sundermann zum
dritten Mal den Trainerposten und verwaltet den bis zum Saisonende,
ehe Rolf Fringer installiert wird.
SUNDERMANN, WUNDERMANN
VON MARTIN HÄGELE
Sommer
'91. Eine Studentenkneipe im Leipziger Bahnhofsviertel. Morgens, um halb
zwei, und weil es so drückend schwül ist, hat man die Stühle auf die
Straße gestellt.
Keiner der Passanten dreht sich um nach Jürgen Sundermann. Und der Wirt
macht höchstens einen angedeuteten Diener, wenn er wieder ein Weizenbier
bringt.
Seit gerade ein oder zwei Stunden duzen wir einander. In der noch
ungewohnten Anrede kommt die Frage noch schwerer raus: "Fühlst du dich
als Absteiger, Jürgen?"
In diesem Augenblick funkeln die Augen des Trainers Jürgen Sundermann
wie früher, wenn er auf der Tartanbahn des Neckarstadions herumtobte.
"Ich", sagt er, "ich bin hier mittendrin in der deutschen Geschichte.
Gibt es irgendwo eine größere Herausforderung als gerade jetzt im
Osten?"
Keine Widerrede. Mittendrin im Leben und immer die große
Herausforderung, so musste es immer sein mit den Jobs des
Fußball-Lehrers Jürgen Sundermann. Einen stinknormalen Klub hat er nie
trainiert. Es musste was Verrücktes sein, Kitzel oder Flair haben:
Grasshoppers Zürich, Schalke, die Kickers, Racing Straßburg, Trabzonspor
am Arsch der türkischen Welt, die Münchner Underdogs von Unterhaching
oder Berlins Skandal Hertha. Jetzt der Stasi‑Klub Leipzig.
Aber am verrücktesten war die Zeit beim VfB, die erste Trainerstation:
"Mensch", sagt Sundermann, "die Leute können das heute kaum noch
glauben, 56 000 Zuschauer im Schnitt, das ist ja Weltrekord. "
Der Westfale Sundermann sagt immer noch dat und wat, obwohl er seit 1976
den Erstwohnsitz Leonberg hat und immer von Echterdingen aus zu seinen
Arbeitsplätzen pendelte.
Sein Herz hängt an Stuttgart. Und sein
ganzer Stolz. Denn obwohl seine Nachfolger Helmut Benthaus und Christoph
Daum Deutscher Meister wurden, nie haben sich die Fans mehr mit dem VfB
identifiziert als zu jenen Tagen, in denen die Rasselbande des jungen
Trainer Sundermann die Bundesliga aufmischte: als Aufsteiger, mit
Fußball total. Ohne
große Taktik. Ein Schwabenstreich folgte dem andern. "Die Jungs“ sagt
er, „die waren super. Technisch Offensiv. Hemmungslos. Und immer
optimistisch." Vieles, was damals im Neckarstadion passierte, grenzte an
ein Wunder. Jürgen Sundermann, damals keine Vierzig, war der Wundermann
jener Ära
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