| | Erfolge als Trainer beim VfB Stuttgart |
| | | Bundesliga: | 1x 8. Platz | 2001/2002 mit VfB Stuttgart | Bundesliga: | 1x 2. Platz | 2002/2003 mit VfB Stuttgart |
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| | Vereinskarriere beim VfB Stuttgart: |
| | | Liga | Saison | Verein | Position | | | Bundesliga | 2000/2001 | VfB Stuttgart | Trainer | | ab 23.02.2001 | Bundesliga | 2001/2002 | VfB Stuttgart | Trainer | 8. Platz | | Bundesliga | 2002/2003 | VfB Stuttgart | Trainer | dt. Vizemeister | | Bundesliga | 2003/2004 | VfB Stuttgart | Trainer | 4. Platz | bis 30.06.2004 |
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Geschichte / Sonstiges
Vom Feuerwehrmann zum Entwicklungshelfer 16.12.2002 Der Wandel des VfB-Trainers - „Spüre so viel Rückendeckung wie noch nie“ Der Image-Wandel von Fußball-Lehrer Felix Magath vom Feuerwehrmann zum Entwicklungshelfer überrascht die Bundesliga. Der Trainer des hochverschuldeten, aber sportlich erfolgreichen VfB Stuttgart hat seit seiner Ankunft im Ländle mit dem "Quälix" von früher nur noch wenig gemein und versprüht bei seiner bislang vielversprechenden Arbeit durchweg sympathische Gelassenheit.
"Ich bin souveräner geworden und gehe nicht mehr mit dem Kopf durch die Wand. Ich habe jetzt eher ein offenes Ohr für die Probleme anderer", meinte Magath. In Stuttgart genießt der 49-Jährige derzeit die Nestwärme und das Vertrauen, das er bei seinen Ex-Klubs Nürnberg, Hamburg, Bremen und Frankfurt so schmerzlich vermisst hat: "Ich spüre beim VfB soviel Rückendeckung und Unterstützung wie nie zuvor." Magath erklärte sich sogar bereit, seine Mannschaft zu Kaffee und Kuchen einzuladen. Zu Frankfurter Zeiten ließ der einst aufgrund seiner ultraharten Trainingseinheiten wenig beliebte Coach den Nachtisch von der Speisekarte streichen, wenn er sauer auf sein Team war. Der heutige Rostocker Bachirou Salou bezeichnete Magath einst sogar als den "letzten Diktator Europas". Doch die Vergangenheit hat Magath, der als Mittelfeldregisseur des Hamburger SV mit dem Gewinn des Europapokals der Landesmeister 1983 seinen größten Erfolg gefeiert hatte, längst hinter sich gelassen. Der Vizepräsident des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer bastelt ohne große Konflikte gemeinsam mit Manager Rolf Rüssmann bei den klammen Schwaben an einer hoffnungsvollen Bundesliga-Truppe. "Unser Erfolg ist ganz klar in Magath begründet", erklärt Regisseur Krassimir Balakov im Namen der ganzen Mannschaft. Der aktuelle Tabellenfünfte verfügt neben den beiden Routiniers Zvonimir Soldo und Balakov beinahe ausschließlich über eine "U23"-Truppe. Der technisch brillante Weißrusse Aliaksandr Hleb, in seiner Heimat vergangene Woche zum "Sportler des Jahres" gewählt, oder Torjäger Kevin Kuranyi und Abwehrmann Andreas Hinkel, die sich beide in den Dunstkreis der Nationalmannschaft gespielt haben, zelebrieren im Ländle attraktiven Offensiv-Fußball. Mit diesem Kader zieht Magath nicht nur die meist launischen VfB-Fans zurück ins Gottlieb-Daimler-Stadion. Vielmehr katapultiert der 43-malige Nationalspieler die Stuttgarter durch die Erfolge im Uefa-Pokal zurück ins Rampenlicht der europäischen Fußball-Bühne. "Durch die Si
Oma ging auf Magath los von Klaus Schlütter (06/2003) Bevorzugtes Gebiet von Felix Magath, um seine Jungs beim Joggen auf Trab zu bringen, ist der Wald am Bärensee bei Stuttgart Büsnau. Dort hatten der Trainer und seine Truppe eine Begegnung der humorvollen Art. Eine Runde ist gerade beendet. Vorneweg läuft wie immer Felix Magath. Plötzlich kommt ihm eine weißhaarige, ältere Dame mit ausgebreiteten Armen entgegen. "Wir dachten zuerst, sie wäre ein Fan, der sich freut, unseren Trainer zu sehen", glaubt Co Trainer Seppo Eichkorn. Irrtum! "Halt, halt, Sie laufen jetzt nicht weiter!" ruft Oma mit schneidender Stimme. Magath: "Doch, wir drehen noch ne Runde." Da packt sie ihn kurzerhand am Ärmel und hält ihn fest. Der Grund: Ihr Auto ist von einem VfB-Kleinbus zugeparkt, sie kann deshalb nicht wegfahren. Magath wirft Eichkorn den Autoschlüssel zu und rennt weiter. Der Co Trainer fährt das Bussle ein paar Meter zur Seite, doch Oma schafft es trotzdem nicht aus der Parklücke. Sie hat wie manche Frauen Probleme mit dem Rückwärtsfahren. Laut schimpfend ("Frechheit, Unverschämtheit") steigt sie wieder aus ihrem Wagen aus. Geht schnurstracks auf den Co Trainer zu und schlägt ihn durchs offene Fenster. Eichkorn duckt sich. Oma reißt die Wagentür auf und zerrt so lange an Eichkorns Trainingsanzug, bis er noch ein Stückchen weiterfährt. Endlich ist Oma startklar. Im Wegfahren droht sie noch: "Das sage ich dem Mayer Vorfelder!" Dann rauscht sie davon. Zurück bleibt Seppo Eichkorn. Erst kopfschüttelnd, dann mit einem breiten Grinsen auf den Lippen.
"Maschendroahdzaun" auf Schwäbisch von Klaus Schlütter (06/2003) Die biedere Hausfrau Regina Zindler aus dem sächsischen Ort Auerbach wurde berühmt, weil ihr Nachbar einen Knallerbsenstrauch direkt an ihren Maschendrahtzaun gepflanzt hatte. Dadurch, so beschwerte sich die Frau im Fernsehen, roste ihr "Maschendroahdzaun" sehr viel schneller, als es Zäune normalerweise tun. Der Nachbar grub den Knallerbsenstrauch letztendlich wieder aus und pflanzte ihn an eine andere Stelle in seinem Garten. Die schwäbische Version dieser albernen Story, die vom Fernsehen ausgeschlachtet wurde und die Entertainer Stefan Raab zu einem Popsong verarbeitete, mit dem er die Hitparade stürmte, erlebte Felix Magath in Waiblingen. Der Erfolgstrainer wohnt mit Frau und zwei Kindern in einem Haus mit Terrasse und anschließender Freifläche, für die beiden Jungs der ideale Platz zum Herumtollen. Doch eines Tages zog der Nachbar erst einen Graben, dann einen Maschendrahtzaun mit Stacheldraht direkt an der Terrasse entlang. Offenbar ein Racheakt an Magaths Vermieter, mit dem der Nachbar im Clinch liegt. Magath machte sich sofort auf die Suche nach einer neuen Wohnung. Dass er dann doch nicht umgezogen ist, lag am freundlichen Nachbarn auf der anderen Seite der stellte ihm nämlich einen Teil seines Gartens zur Verfügung, damit die Kinder trotz Maschendrahtzauns einen Auslauf haben...
Felix abergläubisch und glücklich von Klaus Schlütter (06/2003) Fast jeder Fußballer ist abergläubisch. Auch Felix Magath. Einmal war es eine Jacke, die als Glücksbringer herhalten musste er trug sie immer wieder Bis zur nächsten Niederlage... . Ein anderes Mal engagierte er Margit Mayer Vorfelder als Glücksfee bei Auswärtsspielen immer, wenn die Frau des Ehrenpräsidenten in der Saison 2000/01 mit auf Reisen war, blieb der VfB ungeschlagen, holte dabei in 13 Spielen 28 Punkte. In der Winterpause 2001/02 spielte Magath im Wohnzimmer mit Söhnchen Leonhard Fußball. Felix mimte den nächsten Gegner HSV, Magath Junior den VfB. Nach ein paar strammen Schüssen, bei denen Mama um das Mobiliar fürchten musste, gewann der Filius! Ergebnis des folgenden Bundesligaspiels: 3:0 für den VfB Eine Woche später musste Stuttgart nach Bremen. Klar, wieder kickten Vater und Sohn im Wohnzimmer Und wieder" gewann" der kleine Leonhard. Ergebnis in Bremen: 2:1 für den VfB. Erst beim dritten Mal verflog der Zauber. Nach der 2:3 Heimniederlage gegen Nürnberg durfte der kleine Magath gegen den großen nicht mehr gewinnen... Seine nächste Erfolgs Masche: Obwohl es gar nicht notwendig war, ging er vor wichtigen Spielen noch schnell zum Friseur. Frei nach dem Motto: Erst Haare ab, dann Gegner rasiert. Was ihm und seiner Mannschaft unter anderem zu einem glänzenden Start in die Rückrunde 2002/03 verhalf.
Ein Remis zum Einstand Unter seinem neuen Trainer Magath kommt der VfB Stuttgart in Bochum zu einem 0:0 BOCHUM, 25. Februar. Bei seinem Einstand auf der Trainerbank des VfB Stuttgart hat Felix Magath die Talfahrt der Schwaben in gegnerischen Stadien vorerst gestoppt. Mit einem 0:0 im Duell der Abstiegskandidaten beim Tabellenletzten VfL Bochum verbuchte der VfB am Sonntagabend nach sechs Auswärtsniederlagen in Serie seinen zweiten Punkt auf fremdem Platz in dieser Bundesliga-Saison. Erst am Vortag hatte Stuttgart Magath als neuen Coach vorgestellt. Der 47-Jährige, der vor dreieinhalb Wochen von Eintracht Frankfurt entlassen worden war, erhielt als Nachfolger des am Donnerstag zurückgetretenen Ralf Rangnick einen Vertrag bis zum 30. Juni 2002. Dieser gilt auch für die zweite Liga. Das Torlose Remis brachte den VfB derweil seinem Ziel, den Abstieg abzuwenden, kaum weiter. Gleichwohl gab sich Magath nach seinem Debüt optimistisch. "Ich habe meine Vereine immer in einem besseren Zustand verlassen, als ich sie vorgefunden habe", sagte der Trainer, der bereits beim Hamburger SV, dem 1. FC Nürnberg, bei Werder Bremen und Eintracht Frankfurt in jeweils äußerst prekärer Lage eingesprungen war. Was Magath bei seinem ersten Einsatz für Stuttgart vorfand, war nicht besonders ermutigend. Vor 18 823 Zuschauern im Bochumer Ruhrstadion boten die Schwaben eine ebenso niveaulose Vorstellung wie die Gastgeber. Immerhin aber hatte Aufsteiger Bochum in seinem ersten Heimspiel unter Trainer Rolf Schafstall nach der Pause die Chancen für den verdienten Sieg. "Wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein, denn wir haben in der zweiten Halbzeit viel Glück gehabt", räumte VfB-Abwehrchef Zvonimir Soldo ein. Torhüter Timo Hildebrand, der seine Mannschaft in der zweiten Halbzeit mit tollen Paraden vor dem Rückstand bewahrte, wollte das Remis nicht überbewertet wissen: "Ob der Punkt etwas wert ist, werden wir nächste Woche im Heimspiel gegen Wolfsburg sehen." Ihrer Tabellensituation entsprechend agierten beide Mannschaften verkrampft. Die Schwaben zeigten trotz aller technischen Defizite die etwas bessere Spielanlage und hatten ihre besten Szenen, wenn die Angriffe über Pablo Thiam und Kristijan Djordjevic auf der rechten Seite vorgetragen wurden. Bei den Bochumern blieb vor der Pause vieles Stückwerk. Seine zunächst einzige Möglichkeit verbuchte der VfL in der 1. Minute, als Hildebrand einen Schuss von Peter Peschel parierte. Auf der Gegenseite eröffnete ein kapitaler Schnitzer von Libero Thomas Stickroth den Gästen eine gute Einschussmöglichkeit. Der Rumäne Ganea (17.) scheiterte jedoch am reaktionsschnellen Bochumer Schlussmann Rein van Duijnhoven. Hohe Fehlerquote Unter den Augen ihres früheren Teamkollegen Fredi Bobic schienen die Schwaben im zweiten Durchgang das Heft in die Hand zu bekommen, scheiterten aber immer wieder an ihrer hohen Fehlerquote im Aufbau. Dann bewahrte eine Glanzparade von Hildebrand den VfB beim Schuss von Tommy Christiansen (54.) vor dem drohenden Rückstand. Zwölf Minuten später vergab Hendrik Baluszynski die nächste Großchance für Bochum, das nun kämpferisch stärker wurde. Bei einer Doppelchance durch Sören Colding und Sebastian Schindzielorz (69.), der den Pfosten traf entging der VfB Stuttgart nur mit viel Glück einer Niederlage.
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