| | Erfolge als Trainer beim VfB Stuttgart |
| | | | Bundesliga: | 1x 8. Platz | 1999/2000 mit VfB Stuttgart |
| Bundesliga: | 1x 11. Platz | 1998/1999 mit VfB Stuttgart |
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| | Vereinskarriere beim VfB Stuttgart: |
| | | | Liga | Saison | Verein | Position | | | Bundesliga | 1998/1999 | VfB Stuttgart | Trainer | ab 03.05.1999 | Bundesliga | 1999/2000 | VfB Stuttgart | Trainer | | | Bundesliga | 2000/2001 | VfB Stuttgart | Trainer | bis 20.02.2001 |
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Geschichte / Sonstiges
Der, wo keine Chance hatte Auf diesen Tag hat Gerhard Mayer-Vorfelder lange warten müssen, und wahrscheinlich hat er sich am Freitag noch heimlich ein Viertele genehmigt. Der VfB ist den Rangnick los, darauf einen Württemberger! So richtig hat "MV" diesen Biedermann aus Backnang ja nie leiden können mit seiner Sozialpädagogen-Brille, er hätte lieber einen Weltmann verpflichtet, damals, im Mai 1999. Dummerweise konnte der Präsident nicht so, wie er wollte, er trug noch schwer am Scheitern seines vorherigen Wunschkandidaten Winfried Schäfer, und in dieser Situation ließ er sich halt diesen Wundertrainer aus Ulm aufschwätzen, der irgendwas mit einer Viererkette erfunden hatte. Von Anfang an stand Ralf Rangnick beim VfB im Abseits, und jetzt hat ihn auch noch ein Abseitstor den Job gekostet. Der "Professor" hat seinen Lehrauftrag beim VfB Stuttgart zurückgegeben, und wer die Geschichte verstehen will, die in der Nacht zum Freitag ihr Ende gefunden hat, der muss diese Vorgeschichte kennen. Ralf Rangnick ist gescheitert und ist es doch nicht. Er hat die Chance nicht genutzt, die er nie hatte. Als Zweitligatrainerle geriet er plötzlich ins System MV, und er hat zu spät gemerkt, dass es sich dabei um ein Machtkonstrukt handelt, das aus einem einzigen schwäbischen Gesetz besteht: Ich, MV, bin der, wo Recht hat. Die, wo nicht Recht haben, sind die Trainer.
Der Fußball-Professor liebt fastfood Ralf Rangnick - ein intelligenter schwäbischer Kopf hinter einer randlosen Brille. Seit er im ZDF-Sportstudio dem staunenden Publikum mal abendfüllend seine „ballorientierte Raumdeckung" erklärt hat, gilt er erst recht als der „Professor" unter den Bundesliga-Trainern. Rangnick hat Fußball zur Wissenschaft erhoben. Jedes Detail ist ihm wichtig. Natürlich auch die richtige Ernährung. „Cola, Pommes und Burger sind bei uns tabu" predigt er seinen Spielern. Verbotenes lockt - und bei einigen VfB-Spielern weckte das die Begehrlichkeit erst recht. Flog die Mannschaft von Auswärtsspielen zurück, wurden die Cola-Büchsen aus dem Servierwagen der Stewardess heimlich unter den Sitzen durchgereicht. Und an trainingsfreien Tagen parkten auffallend viele Spielerautos vor den Filialen von Mc Donald oder Burger King. Rangnick wechselte zu Hannover 96 - aber das hatte andere Gründe. Auch bei den Niedersachsen machte er sich als „Gesundheitsguru" einen Namen. Bis zu jenem Tag im Dezember 2002, als er nach Bremen fuhr, um seinen nächsten Gegner, den ExKlub VfB, zu beobachten. Stuttgarter Journalisten entdeckten ihn mit vollen Backen an einer Frittenbude, einen Becher Cola in der Hand... |
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