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Erfolge als Spieler beim
VfB Stuttgart |
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| WM: |
1× Platz 3 2006 mit Deutschland |
| EM: |
1× Platz 2 2008 mit Deutschland |
| Confederations Cup: |
1× Platz 3 2005 mit Deutschland |
| DFB-Pokal: |
1× Platz 2 2007 mit VfB Stuttgart |
| Ligapokal: |
1× Platz 2 2005 mit VfB Stuttgart |
| Deutscher Meister: |
1× Deutscher Meister 2007 mit VfB Stuttgart |
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Länderspiele während der Zeit beim VfB Stuttgart |
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Jahr |
Nation |
Position |
Spiele |
Tore |
Vorl. |
Gelb |
G/R |
Rot |
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| 2004 |
Deutschland |
Mittelfeld |
2 |
0 |
1 |
0 |
0 |
0 |
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| 2005 |
Deutschland |
Mittelfeld |
11 |
0 |
0 |
0 |
0 |
0 |
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| 2006 |
Deutschland |
Mittelfeld |
7 |
2 |
0 |
0 |
0 |
0 |
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| 2007 |
Deutschland |
Mittelfeld |
10 |
2 |
1 |
0 |
0 |
0 |
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| 2008 |
Deutschland |
Mittelfeld |
13 |
2 |
1 |
0 |
0 |
0 |
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| 2009 |
Deutschland |
Mittelfeld |
4 |
0 |
1 |
1 |
0 |
0 |
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Vereinskarriere beim VfB
Stuttgart: |
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Liga |
Saison |
Verein |
Position |
Spiele |
Tore |
Vorl. |
Gelb |
G/R |
Rot |
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| Bundesliga |
2005/2006 |
VfB Stuttgart |
Mittelfeld |
26 |
2 |
1 |
4 |
0 |
0 |
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| Bundesliga |
2006/2007 |
VfB Stuttgart |
Mittelfeld |
30 |
7 |
4 |
4 |
1 |
1 |
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| Bundesliga |
2007/2008 |
VfB Stuttgart |
Mittelfeld |
25 |
5 |
1 |
3 |
0 |
0 |
|
| Bundesliga |
2008/2009 |
VfB Stuttgart |
Mittelfeld |
32 |
5 |
6 |
6 |
0 |
0 |
|
| Bundesliga |
2009/2010 |
VfB Stuttgart |
Mittelfeld |
12 |
1 |
0 |
1 |
0 |
0 |
bis 31.01.2010 |
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Summe |
125 |
20 |
12 |
18 |
1 |
1 |
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Geschichte / Sonstiges
„The Hammer“ – Thomas Hitzlsperger kommt zum VfB Stadion
Aktuell Nr. 14 / 09. April 2005
„Thomas Hitzlsperger gibt dem VfB Stuttgart seine
Zusage.“ Diese Nachricht sorgte am vergangenen Montag bei Fußballfans und
Medienvertretern deutschlandweit für Aufregung. Mehrere Vereine aus der
Bundesliga hatten ein Auge auf den Mittelfeldspieler von Aston Villa
geworfen und auch der englische Premier League Verein hätte „The Hammer“,
wie Thomas Hitzlsperger wegen seines starken linken Fußes auf der Insel
genannt wird, gerne länger an sich gebunden. Doch am Ende machte der VfB
das Rennen, „weil die sportliche Perspektive stimmt und ich mit den
Verantwortlichen sehr positive Gespräche geführt habe“, so der gebürtige
Bayer. Von einem „Signal“ und einem „Ausrufezeichen“ des VfB schrieben die
Zeitungen am Tag nachdem der Wechsel des deutschen Nationalspielers auf
den Wasen bekannt wurde und auch im Internetforum des VfB wurde Thomas
Hitzlsperger von den Fans begeistert empfangen. „Ich hoffe, dass die
VfB-Fans im nächsten Jahr sagen werden, dass sich mein Wechsel nach
Stuttgart gelohnt hat. Ich möchte meinen Teil dazu beitragen, dass die
Mannschaft die positive Entwicklung der vergangenen Jahre fortsetzen
wird“, umschreibt Thomas seine Ziele am Neckar und ergänzt optimistisch:
„Wenn das gelingt, wovon ich ausgehe, wird es in Stuttgart auch mal wieder
einen richtigen Grund zum Feiern geben.“ Vier Spiele hat der erste
VfB-Neuzugang für die Spielzeit 2005/2006 bisher im Trikot der
A-Nationalmannschaft absolviert, von den Lehrgängen mit der DFB-Auswahl
kennt er mit Kevin Kuranyi, Timo Hildebrand, Markus Babbel und Andreas
Hinkel bereits vier seiner zukünftigen Vereinskollegen beim VfB. Andreas
Hinkel ist auch deshalb davon überzeugt, dass einer schnellen Eingewöhnung
in Stuttgart nichts im Wege steht: „Ich kenne Thomas schon sehr lange,
seit unseren gemeinsamen Einsätzen in der U15-Nationalmannschaft. Er passt
mit seiner Art sehr gut zu uns.“ Und nicht nur die neuen
Mannschaftskollegen freuen sich über die Rückkehr des „Hammers“ nach
Deutschland, auch bei Familie Hitzlsperger in Forstinning vor den Toren
Münchens ist die Freude groß. „Ich war die letzten fünf Jahre in England
und damit weit weg von der Familie. Bald sind es nur noch zwei
Autostunden, deshalb freuen sich natürlich alle in meiner Familie über
meinen Wechsel nach Stuttgart“, so ein zufriedener Thomas Hitzlsperger,
der einen Tag nach der Bekanntgabe des Wechsels einen weiteren Grund zum
Feiern hatte: seinen 23. Geburtstag.
Nie war er so wertvoll wie heute
24.11.2007
Mit Thomas Hitzlsperger kehrt beim VfB Stuttgart der Erfolg
- Wichtige Rolle auch im DFB-Team
Von Hannes Kern
Stuttgart - Thomas Hitzlsperger stand in den Katakomben der
Frankfurter Fußball-Arena Rede und Antwort. Nach dem 0:0 gegen
Wales erklärte der 25-jährige Fußball-Nationalspieler den
Journalisten von der Insel in lupenreinem Englisch, was er vom
wallisischen Fußball hält und warum England nicht zur WM fährt.
Im Mutterland des Fußballs hat der Mittelfeldspieler seine
Profikarriere begonnen, viele Höhen und Tiefen durchlebt wie
auch in der Nationalmannschaft und beim VfB Stuttgart. Die
großen Formschwankungen scheinen der Vergangenheit anzugehören.
Hitzlsperger ist beim VfB eine feste Größe, und auch in der
Nationalmannschaft ist der gebürtige Münchner drauf und dran,
sich den Status eines unverzichtbaren Bestandteils des Teams zu
erarbeiten. „Thomas ist ein wichtiger Spieler für unsere
Philosophie. Seine Entwicklung verläuft, wie wir es uns
vorstellen“, sagt Bundestrainer Joachim Löw.
Wie wertvoll Hitzlsperger für den VfB ist, beschreibt eine vom
„kicker“ erstellte Statistik eindrucksvoll. Demnach hat der VfB
in dieser Saison mit Hitzlsperger vier Siege, ein Unentschieden
und zwei Niederlagen aufzuweisen. Ohne ihn stehen nur zwei
Siege, aber vier Niederlagen zu Buche. Noch imposanter ist die
Bilanz der vergangenen drei Jahre. Mit Hitzlsperger gab es für
den VfB 31 Siege, 21 Unentschieden und 11 Niederlagen, ohne
Hitzlsperger 5 Siege, 3 Unentschieden, 10 Niederlagen.
Eindrucksvolle Statistik
Seit der 25-Jährige nach seiner überstandenen Zehen-Verletzung
wieder das Trikot mit dem Brustring trägt, geht es mit dem
deutschen Meister bergauf. Nach der Rückkehr des Linksfußes
feierte der VfB in der Bundesliga ausnahmslos Siege - 1:0 gegen
Bayer Leverkusen, 1:0 gegen den 1. FC Nürnberg, 3:1 gegen Bayern
München. Keine Frage: Mit Hitzlsperger kam auf dem Wasen die
Wende. „Er hat eine super Entwicklung hinter sich. Er ist eine
Persönlichkeit geworden und ist richtig gut“, sagt VfB-Trainer
Armin Veh. Teammanager Horst Heldt fgt hinzu: „Allein seine
Prsenz gibt den Mitspielern Sicherheit.“
Hitzlsperger verlieh dem schwächelnden Spiel des deutschen
Meisters wieder Struktur, er organisiert das Geschehen im
Mittelfeld, sorgt für Tempowechsel und mit seinem linken
„Hammer“ für Torgefahr.
Es gab auch weniger erfreuliche Zeiten für den 25-Jährgen beim
VfB, als ihn Veh zunächst nach links hinten in die Viererkette
und nach mäßigem Erfolg in dieser Rolle auf die Tribüne
schickte. „Als ich kam, war er gar nicht richtig da“, beschreibt
Veh die anfänglichen Probleme.
Den Wendepunkt markierte das Länderspiel im September 2006 gegen
San Marino. „Ich habe in diesem Spiel zwei Tore gemacht - und
von da an ging es für mich auch beim VfB aufwärts“, sagt
Hitzlsperger. Vollends zufrieden mit sich und seiner Fußballwelt
war er nach dem Gewinn der Meisterschaft. „Der Titel hat mir
gezeigt, dass ich einiges richtig gemacht habe. Er hat mir
innere Ruhe gegeben.“ Und die Bestätigung seiner
Lebensphilosophie, sich nicht unterkriegen zu lassen und trotz
aller Rückschläge ruhig zu bleiben. Diese Eigenschaften sind
Produkt seiner Sozialisation. Hitzlsperger wuchs als jüngstes
Kind in einer Familie mit fünf Brüdern und einer Schwester auf.
„Da musste man sich durchboxen und Rücksicht nehmen“, erklärt
der Kämpfer.
„Charakterlich einwandfrei“
Teammanager Heldt stellt dem 25-Jährigen ein einwandfreies
Zeugnis aus. „Er ist gereift und hat viele Skeptiker überzeugt.
Er ist ein Teamplayer und darüber hinaus charakterlich
einwandfrei.“ Die Wertschätzung durch seinen Arbeitgeber VfB
findet in der vorzeitigen Vertragsverlängerung mit Hitzls-perger
bis zum Jahr 2010 seinen Ausdruck.
Der blonde Mittelfeldspieler verhält sich auch im Umgang mit den
Medien äußert professionell. Während viele seiner
Nationalmannschafts-Kollegen nach dem Spiel gegen Wales schon
längst das Weite gesucht haben, erklärt er britischen
Journalisten seine Sicht der Dinge. Ruhig und unaufgeregt und
ohne Allüren.
Zurzeit befindet sich Hitzlsperger auf der Sonnenseite des
Berufslebens. Er weiß aber auch, wie es auf der Schattenseite
aussieht.
Bundesliga, 31.01.2010
Thomas Hitzlsperger verlässt den VfB
(von vfb.de)Kurz vor der am
Montag endenden Transferperiode entschied sich
Thomas Hitzlsperger für einen Wechsel in die
italienische Serie A zu Lazio Rom. Der Vertrag
mit dem VfB Stuttgart, der im Juni 2010
ausgelaufen wäre, wurde am heutigen Sonntag
aufgelöst.
Bei Aston Villa zu "Hitz The Hammer"
geworden
Für den deutschen Nationalspieler stellt der
Wechsel nach einer zuletzt schwierigen Zeit
einen Neuanfang dar. Der gebürtige Münchner kam
im Sommer 2005 zum VfB. Zuvor war er von 2001
bis 2005 in 99 Spielen für Aston Villa in der
Premier League aktiv, wo ihm die Fans aufgrund
seiner Schusskraft den Spitznamen "Hitz The
Hammer" gaben. 2004 wurde er das erste Mal in
die deutsche Nationalmannschaft berufen. Beim
VfB avancierte der sympathische
Mittelfeldspieler gleich in seiner ersten Saison
zum Stammspieler und nahm 2006 an der WM im
eigenen Land teil. In der darauffolgenden Saison
holte der VfB den deutschen Meistertitel und
stand im Finale des DFB-Pokals, dabei war Thomas
Hitzlsperger einer der wichtigsten
Leistungsträger im Team. In den letzten beiden
Spielen der Saison 2006/07 gelangen ihm gegen
den VfL Bochum und Energie Cottbus jeweils das
wichtige 1:1 und seine Mannschaft gewann beide
Male das Spiel noch nach einem Rückstand.
In der Saison 2008/09 das Kapitänsamt
übernommen
Insgesamt war Hitzlsperger in der Meistersaison
30-mal im Einsatz, erzielte sieben Tore und
bereitete weitere vier Treffer vor. In der
Saison 2008/09 übernahm Hitzlsperger dann das
Kapitänsamt von Fernando Meira. In viereinhalb
Jahren beim VfB erzielte "Hitz" 20 Tore in 125
Bundesligaspielen, sieben Tore schoss er in 17
DFB-Pokalpartien, und 26-mal war er in der
Europa League sowie in der Champions League im
Einsatz, wo ihm zwei Treffer gelangen. Für die
Nationalmannschaft streifte sich Thomas
Hitzlsperger 51-mal das Trikot über und traf
dabei sechsmal ins gegnerische Tor. Die WM 2010
ist sein nächstes großes Ziel, dass er sich
durch Spielpraxis beim italienischen
Traditionsclub sichern will.
"Ein Spieler, der sich mit dem Verein
sehr identifiziert hat"
"Es fiel uns nicht leicht Thomas gehen zu
lassen, da er ein Spieler ist, der sich mit dem
Verein sehr identifiziert hat. Dennoch
respektieren wir seine Entscheidung. Wir
wünschen Thomas viel Erfolg bei seinem neuen
Club und danken ihm für seine Leistungen, die er
für den VfB Stuttgart erbracht hat.", so
Vorstand Sport Horst Heldt.
"Werde immer gerne nach Stuttgart
zurückkommen"
Thomas Hitzlsperger zu seinem Wechsel nach Rom:
"Der Abschied vom VfB Stuttgart fällt mir nicht
leicht. Ich hatte hier eine tolle Zeit und die
positiven Erinnerungen an den Verein, seine Fans
und diese Stadt überwiegen. Ich werde immer
gerne nach Stuttgart zurückkommen und habe viele
neue Freunde im Schwabenland gefunden. Das Ende
ist für mich natürlich nicht befriedigend und
auch nicht schön, aber so ist Fußball. Ich freue
mich jetzt auf diese neue Herausforderung. Es
ist ein Privileg, in einer Top-Liga im Ausland
zu spielen, und ich möchte die gute Tradition
der Deutschen, die in Italien erfolgreich
gespielt haben, fortsetzen. Lazio Rom hat sich
sehr um mich bemüht, und ich freue mich auf den
Verein, die Stadt Rom und viele neue
Herausforderungen. Ich drücke dem VfB aber
natürlich weiter die Daumen und bin überzeugt,
dass die Mannschaft die Rückrunde sehr gut zu
Ende spielen wird."
Bundesliga, 01.02.2010
"Keine Flucht, sondern ein
Neuanfang" (aus vfb.de)
Am Wochenende entschied sich Thomas
Hitzlsperger zu einem Wechsel vom
VfB zu Lazio Rom in die italienische
Serie A. Schon am Dienstag wird er
in die Hauptstadt des amtierenden
Weltmeisters reisen.
Am Mittwoch steigt "Hitz" ins
Mannschaftstraining des aktuellen
Pokalsiegers ein. Vor seinem
Abschied sprach der deutsche
Nationalspieler über seine Zeit beim
VfB und in Stuttgart, seine Ziele
mit Rom sowie die Gründe seines
Wechsels.
Thomas, nach viereinhalb Jahren
verlässt Du den VfB, mit dem Du 2007
Deutscher Meister wurdest. Was war
ausschlaggebend für diesen Schritt?
Thomas Hitzlsperger:
"In den letzten Wochen und Monaten
ist es für mich nicht gut gelaufen
und Christian Gross hat mir deutlich
gesagt, dass er auf meiner Position
mehrere Spieler hat, mit denen er
zurzeit zufrieden ist, sodass es im
Moment schwer für mich sein würde,
regelmäßig zu spielen. Ich habe
nochmal alles versucht, im
Trainingslager Gas gegeben und
gekämpft, aber die Kollegen sind in
einer sehr guten Form und hätten es
momentan auch nicht verdient,
ausgewechselt zu werden. Lazio hat
sich sehr um mich bemüht und mir
signalisiert, dass ich spielen
werde. Außerdem hat mir auch
Bundestrainer Joachim Löw gesagt,
dass ich spielen muss, wenn ich bei
der WM dabei sein will. Deshalb
musste ich handeln. Es waren also
rein sportliche Gründe, die mich zum
Wechsel veranlasst haben."
Lazio Rom ist ein über die Grenzen
Italiens hinaus bekannter Verein,
aktueller Pokalsieger und beheimatet
in der Hauptstadt Italiens. Freust
Du Dich auf diese interessante
Aufgabe?
Thomas Hitzlsperger:
"Für mich stellt dieser Schritt,
nach Italien zu gehen, einen großen
Reiz dar. Der Wechsel ist keine
Flucht, sondern ein Neuanfang für
mich. Ich kenne die Liga und die
Sprache noch nicht. Aber ich habe
auch nicht nach der einfachsten
Lösung gesucht. Alles was ich bisher
von der Stadt und dem Verein gehört
habe, war durchweg positiv. Jetzt
will ich helfen, dass es im
Abstiegskampf schnell wieder nach
oben geht. Am Mittwoch steige ich
ins Mannschaftstraining ein. Ich bin
fit und hoffe, schon am Sonntag
gegen Catania zu spielen. Ich freue
mich auf die Aufgabe dort und die
Erfahrungen, die ich machen werde.
In Rom war ich bisher erst einmal,
aber das ist schon lange her. Ich
habe mir aber schon Literatur und
einen Stadtplan besorgt und einige
Informationen eingeholt."
Was bleibt Dir besonders in
Erinnerung, nach viereinhalb Jahren
beim VfB?
Thomas Hitzlsperger:
"Natürlich die gesamte Saison
2006/07 mit dem Gewinn der Deutschen
Meisterschaft als krönendem
Abschluss. Eine tolle Erfahrung
waren auch die beiden Teilnahmen an
der Champions League mit dem VfB.
Ich habe mit vielen guten Fußballern
zusammengespielt und sehr nette
Menschen in Stuttgart und im Verein
kennengelernt, die mich immer
unterstützt haben. Stuttgart war ein
tolles Erlebnis und die
Entscheidung, damals von England
hierher zu kommen, war absolut
richtig. Ich will die Kontakte nach
Stuttgart auch weiterhin aufrecht
erhalten, es war einfach zu schön
hier, als dass ich einfach auf
Nimmerwiedersehen verschwinde."
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