Andreas Buck (* 29. Dezember 1967 in Geislingen an der Steige) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. Buck begann seine Laufbahn 1985 beim SC Geislingen. In der Saison 1988/89 wechselte er zum SC Freiburg in die 2. Bundesliga. Dort brachte er es bis 1990 auf 65 Einsätze. beim Erstligisten VfB Stuttgart, zu dem Buck 1990 wechselte, reifte er zur Stammkraft im Mittelfeld. Bis 1997 spielte er für Stuttgart, ehe er zum Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern wechselte und mit der Mannschaft von Trainer Otto Rehhagel 1998 zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesliga als Aufsteiger Meister wurde. Bis 2002 war Andreas Buck beim FCK tätig, danach wechselte er für ein halbes Jahr nach England zu Derby County. Anschließend wechselte er in die 2. Bundesliga zum 1. FSV Mainz 05. Nach einem sehr kurzen Gastspiel beim Oberligisten Eintracht Bad Kreuznach beendete er seine Karriere. Andreas Buck kam in der 1. Fußball-Bundesliga zu insgesamt 268 Einsätzen und schoss 15 Tore. Personendaten NAME Buck, Andreas KURZBESCHREIBUNG deutscher Fußballspieler GEBURTSDATUM 29. Dezember 1967 GEBURTSORT Geislingen an der Steige, Deutschland
„Der läuft die 100 Meter unter elf Sekunden!“ In jedem Bundesligastadion hörte man die Zuschauer immer diesen Satz sagen, wenn Andi Buck den Rasen betrat. Denn überall wussten die gegnerischen Anhänger ganz genau, dass es beinahe unmöglich war, dem pfeilschnellen Schwaben im Laufduell den Ball abzujagen. Von 1990 bis 1997 war die rechte Außenbahn beim VfB sein Revier. Andreas Buck trug mit seiner Sprintstärke und seinen präzisen Flanken seinen Teil zum Gewinn der Deutschen Meisterschaft 1992 und am DFB-Pokalsieg 1997 bei. Obwohl Mittelfeldmann Buck stets ein Leistungsträger beim VfB war, debütierte er aufgrund von Verletzungen nie im DFB-Trikot. Dreimal musste der gebürtige Geislinger eine Länderspiel-Nominierung absagen. Der Publikumsliebling, der von den Fans beinahe bei jedem Ballkontakt mit den unverwechselbaren „Andi, Andi Buck, Buck!“-Sprechchören nach vorne gepeitscht wurde, wechselte nach dem Pokaltriumph des VfB zum 1. FC Kaiserslautern und sicherte sich mit den roten Teufeln 1998 zum zweiten Mal in seiner Karriere die Meisterschale. 2002 wagte der 268-fache Bundesligaspieler den Schritt in Ausland und spielte ein halbes Jahr für den englischen Premier League Club Derby County. Seine Karriere beendete der heute 39-jährige im Sommer 2003 beim FSV Mainz 05. Von Zeit zu Zeit streift Andi Buck aber das Trikot mit dem roten Brustring für die VfB-Traditionself über und beweist, dass er in all den Jahren kaum etwas von seiner Schnelligkeit eingebüßt hat, obwohl er inzwischen als Leiter einer Investment- und Versicherungsagentur in Donzdorf die meiste Zeit des Tages am Schreibtisch verbringt, anstatt wie zu Profizeiten auf dem grünen Rasen. |