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Magazin für Tradition, Mythos und Kultur
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  unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V.      11. Jahrgang

 
 
 


 
 
 
 
  
 Erfolge als Spieler beim VfB Stuttgart
 
DFB-Pokal: 1× Platz 2 2007 mit VfB Stuttgart
Ligapokal: 1× Platz 2 2005 mit VfB Stuttgart
Deutscher Meister: 1× Deutscher Meister 2007 mit VfB Stuttgart
   
 Länderspiele während der Zeit beim VfB Stuttgart
  
   
 Vereinskarriere beim VfB Stuttgart:
 
LigaSaisonVereinPosition  SpieleToreVorl.  GelbG/RRot 
Regionalliga Süd2005/2006VfB Stuttgart IIAbwehr  1210  000 
Bundesliga2005/2006VfB StuttgartAbwehr  501  100 
Bundesliga2006/2007VfB StuttgartAbwehr  400  000 
Regionalliga Süd2006/2007VfB Stuttgart IIAbwehr  1100  300 
Bundesliga2007/2008VfB StuttgartAbwehr  1812  200 
Bundesliga2008/20091899 HoffenheimAbwehr       
  Summe Regionalliga:2310300 
  Summe Bundesliga:2713300 
   

 

 

 

Geschichte / Sonstiges

Bundesliga, 04.07.2008

Andreas Beck wechselt nach Hoffenheim

Andreas Beck wechselt mit sofortiger Wirkung zum Bundesliga-Aufsteiger TSG 1899 Hoffenheim. Über die Höhe der Ablösesumme vereinbarten beide Vereine Stillschweigen. Der 21-Jährige, der im Juli 2000 zu den VfB-Junioren kam, absolvierte 27 Bundesligapartien und erzielte dabei ein Tor. Darüber hinaus war der Rechtsverteidiger bislang 16 Mal für die U21-Auswahl des DFB am Ball.

Am heutigen Vormittag verabschiedete sich Andreas Beck vom Trainer-Team und seinen Mannschaftskameraden und reiste aus dem Trainingslager in Donaueschingen ab.

"Für beide Seiten sinnvolle Lösung"

VfB-Sportdirektor Horst Heldt sagte zum Wechsel von Andreas Beck: "Hoffenheim hat sich in den vergangenen Tagen nochmals intensiv um einen Transfer von Andreas Beck bemüht. Nach mehreren Verhandlungsrunden konnten wir uns mit Hoffenheim über die Transfermodalitäten einigen. Deshalb haben wir Andi diesen Schritt, der für beide Seiten eine sinnvolle Lösung darstellt, ermöglicht."

Andreas Beck merkte zum Abschied an: "Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht, da ich beim VfB acht sehr schöne und erfolgreiche Jahre, gekrönt von der Deutschen Meisterschaft 2007, hatte. Trotzdem sehe ich in Hoffenheim die bessere Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln."


Der etwas andere Profi (Stadion Aktuell 14/2007)

Es gibt die klassischen Vorurteile gegenüber Fußballprofis, doch ein Spieler bedient keines dieser Klischees: Andreas Beck. Der 20-Jährige hat seinen ganz persönlichen Stil. So fährt der Blondschopf nicht mit einem neuen Sportwagen zum Training, sondern mit einem Auto, das fast so alt ist wie er selbst - Andreas Beckeinem 18 Jahre alten Saab. Nach seinen Hobbies gefragt, kommt wie aus der Pistole geschossen die Antwort, jedoch nicht wie etwa vermutet Playstation spielen, sondern lesen. „Ich lese sehr viel und gerne. Wenn man einmal auf den Geschmack gekommen ist, dann will man einfach nicht mehr aufhören.“ So kommt es sehr häufig vor, dass Andreas zu Hause auf dem Sofa oder bei schönem Wetter auf der Stuttgarter Karlshöhe sitzt und in ein Buch vertieft ist. Die Bandbreite erstreckt sich dabei von Finanz- und Motivations-Fachliteratur bis hin zu Romanen. Eines seiner Lieblingsbücher ist „Und Nietzsche weinte“ von Irvin D. Yalom.

Doch Andreas ist alles andere als ein Einzelgänger, denn sehr häufig trifft er sich mit seinen Mitspielern auch außerhalb des Trainingsbetriebs. Der Außenverteidiger wurde im russischen Kemerowo geboren und kam mit seinen Eltern im Alter von drei Jahren nach Deutschland. Daher spricht er neben dem in der Schule gelernten Englisch und Französisch auch Russisch. Die Familie ist für Andreas Beck sehr wichtig und so fährt er häufig zu seinen Eltern nach Aalen. Auch in Stuttgart muss er nicht auf Familienanschluss verzichten, denn gemeinsam mit seinem dreieinhalb Jahre älteren Bruder Arthur bewohnt er im Süden Stuttgarts eine Junggesellen-WG. Nach dem bestandenen Abitur im vergangenen Jahr leistet Andreas Beck derzeit seinen Zivildienst ab. Konkrete Gedanken über die Zeit nach Beendigung des Zivildienstes hat er sich noch keine gemacht, „aber ein Fernstudium wäre auf jeden Fall mal eine Option.

Doch meine gesamte Konzentration gilt dem Fußball. Ich will mich in der Bundesliga durchsetzen.“ Mit seiner Zivi-Stelle im Berufsbildungswerk in Waiblingen trat er in die Fußstapfen von Andreas Hinkel und Mario Gomez. Wie seine Vorgänger durchlief auch die Nummer 2 des VfB die Jugendmannschaften. Noch steht der absolute Durchbruch zum Bundesligastammspieler aus. Doch Trainer Armin Veh hält große Stücke auf das Eigengewächs: „Andy ist ein sehr guter Junge, der leider fast ein halbes Jahr verletzt war, aber mittlerweile wieder sehr nahe an der Mannschaft dran ist. Wir werden sicher noch viel Freude an ihm haben.“ Sein Debüt in der deutschen U21- Nationalmannschaft hat er dieses Jahr bereits gefeiert und wenn Andreas Beck nicht bei den Profis zum Einsatz kommt, dann sammelt der ruhige Zeitgenosse beim Regionalliga-Team Spielpraxis. „Das ist keine Strafe für mich und ich war froh, dass ich nach meiner Knochenabsplitterung in der Sommervorbereitung in der Regionalliga zum Einsatz kam, um mir dort die notwendige Wettkampfhärte zu holen,“ so Beck, dessen Vertrag noch bis 2010 läuft.

   
  
   
   
  
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