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Magazin für Tradition, Mythos und Kultur
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  unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V.       11. Jahrgang

 
 
 


 
    
  Erfolge als Spieler beim VfB Stuttgart
  Erfolge als Spieler
Deutscher Meister 1949/50
Deutscher Meister 1951/52
Deutscher Pokalsieger 1953/54
 
     
  Länderspiele während der Zeit beim VfB Stuttgart
   
     
  Vereinskarriere beim VfB Stuttgart:
 
Liga Saison Verein Position   Spiele Tore   Gelb G/R Rot
Oberliga 46/47 VfB Stuttgart Sturm   1      
Oberliga 47/48 VfB Stuttgart Sturm 16 4      
Oberliga 48/49 VfB Stuttgart Sturm 30 8      
Oberliga 49/50 VfB Stuttgart Sturm 27 4      
Oberliga 50/51 VfB Stuttgart Sturm 32 4      
Oberliga 51/52 VfB Stuttgart Sturm 27 5      
Oberliga 52/53 VfB Stuttgart Sturm 28 5      
Oberliga 53/54 VfB Stuttgart   10 2      
Oberliga 54/55 VfB Stuttgart Sturm 12 0      
insg. - VfB Stuttgart Sturm 183 32
     



Geschichte / Sonstiges

Stationen als Vereinsspieler:

Karl Barufka (* 15. Mai 1921 in Gelsenkirchen; † 4. April 1999 in Böblingen) war ein deutscher Fußballspieler.

Leben und Karriere [Bearbeiten]Der ausgezeichnete Techniker, der wechselweise im Mittelfeld als auch im Angriff spielte, begann seine Karriere beim FC Schalke 04, unterbrochen während des Zweiten Weltkrieges von einer kurzen Mitgliedschaft bei der Matrosenelf Wilhelmshaven. Lediglich einmal stand Barufka in einer Schalker Endspielformation. Das DFB-Pokal-Finale von 1941 verloren die Knappen mit 1:2 gegen den Dresdner SC. Da es damals noch keine Auswechselspieler gab, hatte es Barufka schwer, sich ins Team zu spielen. Die nächste Station war dann der 1. FC Pforzheim, bevor er beim VfB Stuttgart landete. Mit diesem Verein feierte er dann auch seine großen Erfolge. 1950 schlug man im Endspiel um die Deutsche Meisterschaft Kickers Offenbach knapp mit 2:1. Zwei Jahre später folgte der nächste Titel. Diesmal wurde der 1. FC Saarbrücken nach ähnlich hartem Kampf mit 3:2 bezwungen. Insgesamt 183 Oberliga-Spiele bestritt der Linksfuß für die Schwaben und erzielte dabei 32 Tore.

Das gute Auftreten der Stuttgarter insgesamt führte auch dazu, dass mehr Schwaben-Spieler in die Nationalelf berufen wurden. Auch Kalli Barufka profitierte davon und kam gleich im ersten Länderspiel nach dem Krieg 1950 gegen die Schweiz zum Einsatz. 1951 folgten dann zwei weitere Spiele gegen die Schweiz und Österreich. Im Jahr 1954 gelang Stuttgart erneut mit Barufka der Sieg im DFB-Pokal. Erst in der Verlängerung allerdings wurde der 1. FC Köln durch ein Tor von Erwin Waldner mit 1:0 besiegt. Zuvor hatten sich die Stuttgarter allerdings auch nicht mit Ruhm bekleckert. Zunächst musste ein Wiederholungsspiel gegen die Amateure von Bergisch-Gladbach für das Weiterkommen reichen und auch im Halbfinale bedurfte es gegen Tus Neuendorf ebenfalls zweier Spiele, bevor das Endspiel erreicht war. Für Barufka war es gleichzeitig der letzte große Erfolg. Eine Meniskusoperation im gleichen Jahr bedeutete das Ende seiner Karriere. Nach seiner aktiven Laufbahn war er 22 Jahre beim Kaufhaus Hertie in Böblingen in der Sportabteilung tätig.

Personendaten
NAME Barufka, Karl
KURZBESCHREIBUNG deutscher Fußballspieler
GEBURTSDATUM 15. Mai 1921
GEBURTSORT Gelsenkirchen
STERBEDATUM 4. April 1999
STERBEORT Böblingen
 


KALLI BARUFKA ODER DIE SEHNSUCHT NACH DEN LINKEN

VON HANS BLICKENDÖRFER

Den Kalli Barufka habe ich vor allen anderen VfB-Spielern kennen gelernt. Das ist im garstigen Winter von 1946 gewesen im behelfsmäßigen Einwohnermeldeamt meiner Heimatstadt Pforzheim. Für einen, der sich wie ich selbst aus französischer Kriegsgefangenschaft entlassen hatte, war es unerhört schwierig, ordentliche Papiere zu bekommen. Aber ich bin auf einen Beamten mit Herz gestoßen, der auch seine Kriegserlebnisse hinter sich hatte und der seine Vorschriften durch selbständiges Denken ersetzte. Staatliches Denken war ihm wurscht. Außerdem gab es gar keinen Staat. Aber es gab den Fußball. Und der hat an diesem Tag ein ganz spezielles und fast unglaubliches Tor für mich geschossen. Es entsprang einem völlig unbeabsichtigten und unvorhergesehenen Doppelpass mit Karl Barufka.

Als ich in das Zimmer hineinkam, in dem Schicksale entschieden wurden, wie es heute bei Asylanten der Fall ist, verabschiedete sich ein hagerer blonder junger Mann von dem Herrn hinter dem wackligen Schreibtisch, der den Besucher entließ mit den Worten "und nun viel Glück Herr Barufka in Pforzheim". Dann schälte er sich umständlich einen grünspanigen Dienstapfel, ehe er sich mir widmete. Mein Fall, das zeigte sich schnell, war schwieriger. Aber er entwickelte sich sehr schnell günstig, als ich ihn fragte, ob das der Barufka von Schalke gewesen sei. "Klar", grunzte er schmatzend und schob mir einen Apfelschnitz über den Tisch. "Sie verstehen was vom Fußball?"
"Klar", sagte ich. "Ich habe in der Jugend beim Club gespielt." Man muss dazu wissen, dass der 1. FC Pforzheim in dieser Stadt nach Nürnberger Vorbild nur Club genannt wird. Er ist immer noch mein Club, aber an diesem Tag ist er größer und bedeutender als alle Klubs der Welt geworden.
"Kommt der Barufka", fragte ich, "zum Club?"

"Klar", sagte er. "Sie haben ihn gekauft mit 20 Uhren und einer Wohnung. Die sind rar in einer zerbombten Stadt, wie Sie vielleicht wissen."
Ich nickte, weil ich in einem Keller hauste, und bekam einen neuen Apfelschnitz. Und wir waren immer noch bei der Vorrede, die sich als sehr nützlich erweisen sollte.
Die Vereinsmäzene der Gold? und Uhrenstadt hatten sich zusammengetan, um dem Club ein Ass zu bescheren. Für Pforzheimer Fabrikanten war dieser Barufka aus Schalke ein lupenreiner Fußball-Diamant und 20 bruch- und wasserfeste Armbanduhren waren 1946 ein Kapital.
Sache ist auf jeden Fall gewesen, dass, mit Hilfe des Fußballs, auch mein Fall klar war, als wir den Apfel verputzt hatten. Ein Freund des Fußballs begegnet einem anderen Freund des Fußballs anders als anderen Leuten. Und selbstverständlich bin ich, nachdem ich kein papier- und rechtloser Asylant mehr war, zu jedem Heimspiel ins Brötzinger Tal gelaufen, um Barufka zu sehen. Per pedes, wie früher als Bub.

So lustig wie in der Kindheit war's freilich nicht. Einen Beruf muhte ich mir erkämpfen, zumal ich schnell erkannte, dass ich mich nicht messen konnte mit den Ganoven des Schwarzen Markts. Und als ich Volontär bei der Sportwelt in Stuttgart wurde, der ersten von den Amerikanern genehmigten westdeutschen Sportzeitschrift, wechselte Kalli Barufka vom 1. FC Pforzheim zum VfB. Die süddeutsche Oberliga, mitbegründet vom VfB-Präsidenten Dr. Fritz Walter, konnte auf einen wie Barufka nicht verzichten, und die Pforzheimer konnten und wollten einem wie diesem den Weg in die höchste Spielklasse nicht verbauen. Spieler von Klasse gehörten in die oberste Klasse, und die Währungsreform nahm den Uhren den Wert, die sie 1946 noch gehabt hatten.

Barufkas Wert für den VfB der Fünfzigehrjahre ist nach heutigen Begriffen in der Buchwald-Sammer-Klasse anzusiedeln. Es hat im deutschen Fußball jener Zeit nichts besseres gegeben als die Mittelachse Schlienz -Retter - Barufka.
Der Kalli freilich war ein Einzelgänger. Es ist vorgekommen, dass er sich in den Bus setzte und die Kollegen fragte, gegen wen man denn heute spiele. Er war einer von denen, die im Vorfeld jenseits von jeder Gefühlsregung sind, aber dann, wenn sich das richtige Feld vor ihnen auftut, "explodieren".

Bei ihm lässt sich trefflich diskutieren über Macken und Vorzüge, die dem geborenen "Linkser" angeboren sind, diesen Linksfüßler, deren Bogen sich beim VfB über Barufka und Blessing zu Michael Frontzeck spannt.
Ihre Eigenwilligkeit kann Spiele ebenso aufbauen wie kaputtmachen. Sie sind, weil man sie im eigentlichen Leben viel zu oft in ein Korsett zwingen will, das ihnen nicht behagt, im Spiel Freibeuter, die keine Gelegenheit versäumen, um zu beweisen, dass sie mehr können als jene, die glauben, alles recht zu machen, allein weil sie geborene "Rechtsler" sind. Und auf die Gefahr hin, belächelt zu werden, behaupte ich, dass sich Spiel und Politik da widerspiegeln. Die Linken der Politik haben viel Ähnlichkeit mit den Linken des Spiels.

Er Kalli Barufka, dessen 70. Geburtstag 1991 zu feiern war und in dessen linkem Fuß mehr Dynamik steckte als in dem von Ferenc Puskas, war nicht nur Fels in der Brandung, er konnte auch aus 30 Metern, wo Puskas noch bei seiner unnachahmlichen Vorbereitungsarbeit war, einen dieser Schüsse loslassen, die so fulminant sind, dass sie eigentlich eine Rauchfahne nach sich ziehen müssten. 
Brüder im Geist sind da Blessing und Frontzeck. Die Linkser sind eine Minorität. Deshalb lehnen sie sich im Spiel, unterbewusst oder auch nicht, so oft gegen das Diktat der Rechtsfüßler auf. Und deshalb geben sie oft genug das Salz in die Suppe. Man denke nur an einen Wolfgang Overath. Er hat anders gespielt als Kalli Barufka, aber wenn dem 1. FC Köln heute ein neuer Overath erwüchse, wäre es genauso, wie wenn dem VfB ein neuer Barufka zuflöge. Denn unstillbar und recht ist die Sehnsucht des Fußballs nach den unberechenbaren Linken.


„Hall of Fame“ Karl Barufka (Stadion Aktuell, Nr.15 2006)

Rund zehn Jahre – kurz unterbrochen durch ein Gastspiel in Pforzheim – prägte der „Schalker Junge“ Karl Barufka das Profil der VfB-Mannschaft. Die Statistik verzeichnet 217 Oberligaspiele und 41 Tore – doch das sind nur abstrakte Ausdrücke für die Leistung eines Spielers, der Wesentliches beigetragen hat, dass der VfB jahrelang in Deutschland Spitze war. Geboren 1921 in Gelsenkirchen und bereits mit sechs Jahren bei Schalke 04 am Ball wurde „Kalli“ Barufka groß in der Zeit der legendären Schalker Jahre.

Er arbeitete sich hoch und gehörte Ende der 30er, Anfang der 40er Jahre selbst zu den Schalker Stars. Der Krieg, Barufka war bei der Marine, hemmte den sportlichen Weg, aber brachte wegweisendenden privaten Kontakt nach Esslingen und schließlich, als man in all den Nachkriegswirren wieder versuchte Fuß zu fassen, zum VfB. Und aus dem jungen Mann vom Ruhrpott wurde ein Wahlschwabe. Die sportlichen Triumphe sind hinlänglich bekannt: Süddeutscher Meister 1946, Deutscher Meister 1950 und 1952, Deutscher Pokalmeister 1954, drei Länderspiele, darunter das erste Nachkriegsländerspiel gegen die Schweiz vor 100.000 Zuschauern im Neckarstadion. Als linker Läufer war Barufka gleichermaßen in der Abwehr wie in der Offensive stark. Hans Blickensdörfer, der als Sportjournalist den VfB seit der Nachkriegszeit begleitete und für den die Achse Schlienz – Retter – Barufka im deutschen Fußball der frühen 50er Jahre das Beste war, das es gab, schrieb Jahrzehnte später: „Der Kalli Barufka, in dessen Fuß mehr Dynamik steckte als in dem von Ferenc Puskas, war nicht nur Fels in der Brandung, er konnte auch aus 30 Metern, wo Puskas noch in seiner unnachahmlichen Vorbereitungsarbeit war, einen dieser Schüsse loslassen, die so fulminant sind, dass sie eigentlich eine Rauchfahne nach sich ziehen müssten.“ Der Vergleich rückt Barufka auf die Ebene des großen Ungarn – eine Hommage von Blickensdörfer, der das beurteilen konnte, denn er hatte beide gekannt und geschätzt.

Als Jahrgang 1921 gehörte Barufka zu der Generation junger Männer, denen der Krieg wichtige Entwicklungsjahre nahm. Dennoch gelang Barufka sportlich der erfolgreiche Übergang. Dass er den nicht im blauen Dress der Schalker, sondern im Dress mit dem roten Brustring bewältigte, gehört zu den glücklichen Momenten der VfB-Geschichte. Das Spiel mit dem runden Leder bestimmte auch zu Oberligazeiten den Lebensrhythmus der Akteure. Dennoch gab es Anforderungen des „bürgerlichen“ Berufs zu erfüllen. „Kalli“ Barufka führte eine Weinstube in der Cannstatter Seelbergstraße, eine wichtige Adresse für alle VfBler. Später, in einer gewissen Distanz zum Fußball und zum VfB, war Kalli Barufka Abteilungsleiter in einem Böblinger Kaufhaus. Karl Barufka starb im April 1999. Jahrelang litt er, der einst neunzig Minuten rannte, kämpfte, spielte unter Bronchialasthma. Bestens betreut von seiner Ehefrau Ingrid, die auch dafür sorgte, dass er wieder die Nähe zum VfB fand, schaute er sich die Spiele seiner Nachfolger im Stadion an. Nicht nur in Stuttgart: Er war noch beim Europapokalendspiel 1998 in Stockholm dabei.



Karl Barufka – legendär auf links
aus Stadion Aktuell 2009/10 7


Fritz Walter war nervös. Den Mittelfeldstrategen der Nationalmannschaft und des 1. FC Kaiserslautern trieb die Frage um: Spielt Karl Barufka oder spielt er nicht? Wenn es einen Gegenspieler gab, vor dem Walter größten Respekt hatte, dann war das der schnelle und zweikampfstarke linke Läufer des VfB Stuttgart. Immer wieder ließ Walter nachfragen, womit denn nun zu rechnen sei. Barufka war verletzt, sein Einsatz im dritten deutschen Endspiel mit VfB-Beteiligung seit 1950 hing an seidenem Faden. Schließlich, am Tag des Finales die Enttäuschung: Barufka musste passen. Als die Nachricht in der Kabine der Pfälzer eintrifft, ist das Aufatmen bei Fritz Walter deutlich zu vernehmen. Er führt anschließend seine Mannschaft an jenem 21. Juni 1953 im Berliner Olympiastadion zu einem 4:1-Sieg. Karl Barufka im Endspiel 1952 gegen SaarbrückenWie wichtig Karl Barufka für den VfB war, das wusste man am Neckar schon seit 1946. Damals ist er beim VfB gelandet. Als echter Schalker Junge hatte er schon in den 30er Jahren das Fußball-ABC beim Revierklub gelernt. Hatte sich mit sieben Jahren in die Schüler-Mannschaft gemogelt, weil er verschwiegen hatte, dass er noch keine acht war, was Voraussetzung gewesen wäre. Sein Talent führte ihn dann über die Jugend bis in die erste Mannschaft, wo Karl Barufka auf Linksaußen seine Torgefährlichkeit unter Beweis stellte. Der Krieg unterbrach diese Entwicklung, Barufka kam zur Marine, spielte aber die meiste Zeit Fußball für Wilhelmshaven 05 oder bei der Marine- Mannschaft, mit der er auch einmal in Esslingen gastierte. Als der Krieg zu Ende war, ging es nach Hause. Doch dort war die Lage düster, Essen war knapp im Ruhrpott, mit Arbeit oder Fußball war es ebenfalls nicht weit her. Barufka erinnerte sich an den Aufenthalt in Esslingen und an Karl Fischer, der seine Auswahl seinerzeit betreut hatte und fuhr gen Süden. Bei Karl Fischer fand er gastliche Unterkunft und dieser fädelte dann auch den Wechsel zum VfB Stuttgart ein. So wurde aus dem „königsblauen“ Barufka ein weiß-roter VfBler und Karl Fischer zugleich VfB-Geschäftsführer.

Ein Glücksfall für den Klub vom Wasen. „Kalli“, wie man Barufka nannte, erwies sich als wichtige Stütze, hatte großen Anteil an der Oberligameisterschaft 1946, und etwas später kam die einmalige Erfolgsserie des VfB in Schwung: Deutsche Meisterschaft 1950 - Barufka nimmt zudem teil am ersten Länderspiel nach dem Krieg, im Neckarstadion gegen die Schweiz (1:0) -, dann Deutsche Meisterschaft 1952, schließlich Vizemeister 1953 und Deutscher Pokalsieg 1954. Retter – Schlienz – Barufka bilden in diesen Jahren die legendäre „stählerne Achse“ der VfB-Elf. Dreimal spielt Barufka in der Nationalmannschaft. Dann, nach rund 20 Jahren Spitzenfußball rebellierte der Körper, Barufka muss seine sportliche Laufbahn beenden. Er ist inzwischen im Schwäbischen zu Hause. „Meine Jahre beim VfB waren meine besten“, resümierte er. In der Seelbergstraße, gegenüber dem Cannstatter Bahnhof hatte er acht Jahre lang eine Weinstube, Treffpunkt für alle VfBler. Später arbeitet er in der Sportabteilung eines Böblinger Kaufhauses. Für das große Geld war seine Zeit zu früh. Die Bundesliga war noch fern, ein Wechsel ins Ausland im ersten Nachkriegsjahrzehnt nicht denkbar. Sein privates Glück hat er dennoch gefunden. In den frühen neunziger Jahren heiratete er Ingrid, die Tochter seines Esslinger Freundes Karl Fischer. Man kannte sich schon ein halbes Leben lang. Durch sie fand er auch wieder engeren Kontakt zu seinem alten Klub und man sah Karl Barufka wieder regelmäßig im Stadion. Im April 1999 musste der VfB von diesem herausragenden Spieler für immer Abschied nehmen.



     
   
     
   
     
   
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