| | | Magazin für Tradition, Mythos und Kultur | | |
| | | | | |  | | | | | | unabhängige Vereinspage über die Profimannschaft des VfB Stuttgart 1893 e.V. | 11. Jahrgang |
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| | | | | | | | | | „Generation Babyspeck" (Buch Mit dem Ring auf der Brust", zu bestellen im VfB Sport-Shop ) Erfolg auf breiter Ebene Wann genau sich die Saison 2006/07 von einer desaströsen in eine triumphale verwandelte, ist umstritten. Trainer Veh sah bereits das 3:2 in Bielefeld als entscheidend an, als seine Mannschaft nach der 0:3-Auftaktniederlage auf der Alm die nächste Pleite verhinderte und trotz Unterzahl mit einem 3:2-Sieg heimkehrte. Ein entscheidender Moment war zweifelsohne das 3:0 über Bayer Leverkusen, denn es war die Geburtsstunde der "Generation Babyspeck". Die in Anlehnung an die „Jungen Wilden" vom „kicker" gefundene Wortschöpfung stand vor allem für drei Akteure, von denen vor der Saison noch keine Rede gewesen war: Serdar Tasci, Sami Khedira und Mario Gomez.  Drei VfB-Eigengewächse mit internationalen Wurzeln (Tasci türkisch, Khedira tunesisch, Gomez spanisch), die einen frischen „Jugendstil" kreierten und das wankelmütige Auftreten der Veh-Elf an den ersten Spieltagen in eine konstante Linie verwandelten. Mit dem 3:0 über Leverkusen fand Veh sein Dream-Team, und auch wenn es immer wieder zu kleineren Veränderungen kam, sollte die Siegerelf vom 14. Oktober 2006 den VfB schließlich auch in den Meisterhafen lenken. Das schwäbische Erfolgsrezept ruhte aber auf mehreren Säulen. Da war die genannte „Generation Babyspeck". Da war ein Roberto Hilbert, der als Nobody aus Fürth kam und in Stuttgart zum Nationalspieler wurde. Da war eine Defensive um Pavel Pardo, Fernando Meira und Matthieu Delpierre, die zum undurchdringlichen „Bermuda-Dreieck" wurde, in dem gegnerische Angriffe förmlich „versanken". Da waren längst aufgegebene Akteure wie Thomas „the hammer" Hitzlsperger, Cacau oder Ludovic Magnin, die sich vom neuen VfB-Geist mitreißen ließen und sogar zu Führungspersönlichkeiten (Hitzlsperger) wurden. Da war eine sensible Personalpolitik, die mit Ljuboja und Tomasson zwei Störfaktoren aussortierte und mit den Mexikanern Osorio und Pardo sowie dem Ivorer Boka wertvolle Kräfte und in der Winterpause mit Lauth noch eine sinnvolle Ergänzung holte. Da war eine Bescheidenheit, die den Druck von der Mannschaft fernhielt. Und da war, wie das so häufig ist beim VfB, eine sich abseits der großen Bühne abspielende und zukunftsweisende Entwicklung: In der VfB-Regionalligaelf, die eine vorzügliche Saison spielte, lauerte mit dem 18-jährigen Manuel Fischer nämlich schon das nächste Talent auf seine Chance. „Generation Babyspeck" eben... |
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